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Montag, 12.04.2021
 
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Lange Nacht

Sendung vom 10.04.2021

Lebensentwürfe ohne Kind"Manchmal packt mich das Bedauern"

Verlassene Schaukel (dpa / chromorange / Stephan Mentzner)

Ein knappes Viertel der Frauen, die in den 1960er Jahren in der Bundesrepublik geboren wurden, ist kinderlos. Selbstbestimmung einerseits, Aufopferung für die Familie andererseits – diese Doppelbotschaft führte zu vielen Konflikten. Eine Bilanz.

Sendung vom 03.04.2021
Porträt von Max Frisch um 1980. (Picture Alliance / Imagno / Votava)

Der Schriftsteller Max FrischBehaust, unbehaust

Seine Figuren fliehen alles Häusliche – oder lassen es gar in Flammen aufgehen. Der Schriftsteller Max Frisch selbst war ein Unbehauster, bei dem Leben und Werk ineinanderflossen. Und der doch stets betonte: Die Wahrheit lässt sich nicht erzählen.

Sendung vom 27.03.2021
Ein Mann betrachtet schwarzweiß Portraits von Opfern der Militärdiktatur in Argentinien, die vor ihm an einer Wand hängen (Imago / ZUMA Press / Julieta Ferrario)

Eine Lange Nacht über Argentinische GeschichteTango mortale

Argentinien - ein Land mit bewegter Vergangenheit. Im Zweiten Weltkrieg kamen 40.000 jüdische Flüchtlinge, später auch Nazis, die dort untertauchten. Ab 1976 fielen dann tausende Oppositionelle der Militärdiktatur zum Opfer - Eine Spurensuche.

Sendung vom 20.03.2021
Paßfoto vom Schriftsteller Franz Kafka, ca. 1915/16. Mit eigenhändiger Unterschrift. (picture alliance/akg/Archiv K. Wagenbach)

Franz Kafka"Ich bin Ende oder Anfang"

Sein Name ist zum Synonym für alles Groteske geworden, sein Leben selbst trug mitunter groteske Züge: Franz Kafka. Obwohl seine wichtigsten Romane unvollendet geblieben sind, gilt er als einer der bedeutendsten modernen Autoren überhaupt.

Sendung vom 13.03.2021Sendung vom 06.03.2021Sendung vom 27.02.2021Sendung vom 20.02.2021
Kupferstich von Friedr. Wilhelm Meyer, mit den Figuren des Don Giovanni und Zerlina. (akg-images )

Don JuanWüstling, Verführer und Sinnsucher

Don Juan ist als Urbild des skrupellosen Verführers, furchtlosen Atheisten und rebellischen Anarchisten in die europäische Kulturgeschichte eingegangen und unzählige Male literarisch, musikalisch und bildnerisch gestaltet worden.

Sendung vom 13.02.2021
Ein Foto der Skulptur „Hand of Rodin with a Female Figure”. (IMAGO / Artokoloro)

Die Hand Das Werkzeug der Werkzeuge

Die Hand ist ein Geniestreich der Evolution mit bemerkenswerter kulturgeschichtlicher Bedeutung. Diese menschliche Extremität hat Spuren nicht nur in Kunst, Religion und Politik hinterlassen.

Sendung vom 06.02.2021
Der US-amerikanischer Schriftsteller William Faulkner sitzt mit einer Pfeife in der Hand in einem Sessel (picture alliance / AP )

Schriftsteller William FaulknerEin Widerspruch in sich

Er revolutionierte den Roman, schrieb aber auch für Hollywood, er entlarvte die Abgründe der amerikanischen Südstaaten – residierte aber selbst in der Villa eines Sklavenhalters. William Faulkner war so widersprüchlich wie seine Figuren.

Sendung vom 30.01.2021Sendung vom 23.01.2021Sendung vom 16.01.2021
Original-Manuskript von Karl Marx zum Manifest der Kommunistischen Partei (dpa / picture alliance / Uwe Anspach)

Die Geschichte der ManifesteIm Aufstand gegen das Gewohnte

Es hat immer etwas Aufrührerisches, im besten Fall gar Revolutionäres, wenn sich ein Mensch, eine Gruppe, eine Partei mit einem Manifest gegen alles Bisherige stellt. Doch nicht immer wissen die Autoren, was an die Stelle des Alten treten könnte.

Sendung vom 09.01.2021Sendung vom 02.01.2021Sendung vom 26.12.2020Sendung vom 19.12.2020
Illustration einer Mutter und Tochter, die sich vertraut in die Augen sehen. (Getty Images / Maria Ponomariova)

Mütter und TöchterEine besondere Beziehung

Alle Frauen werden wie ihre Mütter, das ist ihre Tragödie, sagte Oscar Wilde. Kaum eine Beziehung ist so ambivalent und bietet so viel Zündstoff wie die Mutter aller Beziehungen: die Mutter-Tochter-Beziehung.

Sendung vom 05.12.2020
Der Schriftsteller Henry James (picture-alliance / Mary Evans Picture Library/ EDWIN)

Henry und William James"Alles wird nie erzählt"

Der eine prägte die empirische Psychologie, der andere begründet die moderne literarische Fiktion: Die Brüder William und Henry James prägten auf ihre jeweils eigene Weise den Diskurs zum beginnenden 20. Jahrhundert.

Sendung vom 28.11.2020
Die politische Philosophin Hannah Arendt im Jahr 1969 (picture alliance/AP Images)

Hannah ArendtDenken ohne Geländer

Zu Ehren von Hannah Arendt (1906-1975) wurde 1972 in Toronto eine Konferenz abgehalten, bei der Freunde und Kollegen über Aspekte ihres Werkes kritisch diskutierten. Auch Hannah Arendt selbst kommt in den Tondokumenten zu Wort.

Sendung vom 21.11.2020
Die Hauptangeklagten (L-R) Hermann Göring, Rudolf Heß und Joachim von Ribbentrop auf der Anklagebank während der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesse am 13.02.1946 in Nürnberg. (picture alliance / dpa)

Der Nürnberger ProzessIm Namen des Volkes

Es war ein Medienspektakel, aber kein Tribunal. Es wurde kein Standgericht, wie Churchill forderte, und kein russischer Schauprozess. Im Winter 1945 wurden im Nürnberger Prozess die Grundlagen für die deutsche Nachkriegsrepublik gelegt.

Sendung vom 07.11.2020
Ein historisches Porträt des italienischen Schriftstellers und Politikers Gabriele d'Annunzio (1863-1938). (Imago Images / United Archives International / Topfoto)

Literarische Putschisten"Ich schmiede keine Pläne, ich glühe"

Die Feder sei stärker als das Schwert, heißt es. Das 20. Jahrhundert war jedoch voll von Schriftstellern, die selbst zur Waffe griffen und einen gewaltsamen Umsturz anstrebten: Gabriele D’Annunzio, Ernst Jünger oder Yukio Mishima. Was trieb sie an?

Sendung vom 31.10.2020
Ein Handschlag zwischen einem Schwarzen und Weißen.   (imago / Danita Delimont)

Eine Lange Nacht der Zugehörigkeit(en)Wir und die Anderen

Immer wieder formiert sich ein Wir, das bestimmt, wer dazugehört und wer die anderen sind. Es geht um Geburtsorte, Wohngegenden, Dialekte und Sprache, um Geschlechter, Bildung und Sozialisation – und wie diese Faktoren mitbestimmen, wer und was wir sind.

Sendung vom 24.10.2020
Drei Kinder mit Schultasche und Schultüte blicken über die Schulter - der schwarze Wolfgang, Brünhilde und die schwarze Sylvia. (dpa / Koll)

Besatzungskinder in Deutschland nach 1945Zwischen den Welten

Ein kurzer Sommer mit Schokolade und Romantik in den Kriegstrümmern: Deutsche Frauen und die Soldaten der Alliierten hatten im Mai 1945 Hunger nach Leben. Trotz Verbrüderungsverbot und Feindpropaganda gab es Abenteuer, echte Liebe oder auch Gewalt.

Sendung vom 17.10.2020Sendung vom 10.10.2020Sendung vom 03.10.2020
Die amerikanische Sängerin Janis Joplin bei einem Auftritt Ende der 1960er-Jahre.  (imago / Roba Roba-Archiv )

Zum 50. TodestagDer Kozmic Blues der Janis Joplin

Mitten im männlich dominierten Musikgeschäft war Janis Joplin eine Ausnahmesängerin und selbstbewusste Künstlerin. Musikerinnen verschiedener Stilrichtungen dient sie bis heute als Inspiration. Am 4. Oktober 2020 jährt sich ihr Todestag zum 50. Mal.

Sendung vom 26.09.2020
Walter Benjamin (dpa / picture alliance / Heinzelmann)

Eine Lange Nacht über Walter BenjaminDer Sprachmagier

Walter Benjamin hatte etwas von einem Zauberer - das befand auch sein Freund Theodor W. Adorno. Ein Sprachmagier war er auf jeden Fall. Benjamin beherrschte die Kunst, seine Leser zu verführen. Auf der Flucht vor den Nazis nahm er sich 1940 das Leben.

Sendung vom 19.09.2020
Ein DDR-Grenzübergang als Miniaturmodell in den Filmstudios Potsdam-Babelsberg.  (picture-alliance / dpa / Nestor Bachmann)

Kino in der WendezeitDer deutsche Film kann auch anders

Der Mauerfall war auch für den deutschen Film ein Wendepunkt. Eine ganz eigentümliche Stimmung zeigen zum Beispiel "Sonnenallee", "Good bye, Lenin!" oder "Der bewegte Mann". Filmkritiker Josef Schnelle über Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Sendung vom 12.09.2020
Porträt des US-amerikanischen Rocksängers und Gitarristen Jimi Hendrix, aufgenommen in seiner Londoner Wohnung (undatierte Aufnahme). (dpa)

Zum 50. Todestag von Jimi HendrixCastles Made Of Sand

Ein abenteuerlicher Umgang mit der E-Gitarre, neue Klanggemälde und eine hohe Sensibilität als Komponist zeichneten Jimi Hendrix aus. Er wurde einer der bedeutendsten Gitarristen der Musikwelt - und starb bereits mit 27 Jahren.

Sendung vom 05.09.2020
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Markus Söder nimmt seine Maske bei einer Pressekonferenz ab. (picture alliance/dpa/Michael Kappeler)

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