Seit 05:05 Uhr Studio 9
Freitag, 17.09.2021
 
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Lange Nacht

Sendung vom 11.09.2021

Dante und die "Göttliche Komödie"Vom Inferno zum Paradies

Illustration der Göttlichen Komödie von Gustave Doré (1832-1883) (imago / Leemage)

Dante Alighieri schrieb seine "Divina commedia“ Anfang des 14. Jahrhunderts in der damaligen, "volgare" genannten Volkssprache und machte diese damit salonfähig. Das 14.000 Verse umfassende Werk war damals auch als scharfe Kritik an den Zuständen zu lesen.

Sendung vom 04.09.2021Sendung vom 28.08.2021Sendung vom 21.08.2021Sendung vom 14.08.2021
Eine einsame kleine Steinhütte in einem herbstlichen Wald. (imago / Cavan Images)

Leben auf kleinem Raum"Aber in Hütten wohnet der Mensch…"

Hütten können heute durchaus luxuriös oder sogar urban sein. Die Vorstellung von der wackelig-windschiefen Bretterbude ist überholt und doch verbindet die modernste Cabin etwas mit der schlichten Kate und der einfachen Baracke eines Eremiten.

Sendung vom 07.08.2021Sendung vom 31.07.2021
Ein schwarz-weiß Porträt von Ludwig Marcuse. (picture alliance / dpa / Gerhard Rauchwetter)

Ludwig MarcuseDer Mut zu denken

Im Leben des Philosophen Ludwig Marcuse spiegeln sich alle Höhen und schrecklichen Tiefen des 20. Jahrhunderts. Als streitbarer Publizist kämpfte er nach dem Zweiten Weltkrieg gegen den Nazimief. Viele seiner Texte sind auch heute noch hochaktuell.

Sendung vom 24.07.2021Sendung vom 17.07.2021Sendung vom 10.07.2021
Zeichnung des französischen Schriftstellers Marcel Proust von Ewa Klos. (imago / Leemage / Ewa Klos)

Schriftsteller Marcel ProustArchäologe der Erinnerung

Mit "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" schuf Marcel Proust ein Jahrhundertwerk - auch wenn es zunächst niemand verlegen wollte. Darin erforscht er das Wesen der Erinnerung selbst und verarbeitet zugleich sein eigenes Leben.

Sendung vom 03.07.2021Sendung vom 26.06.2021Sendung vom 19.06.2021Sendung vom 12.06.2021Sendung vom 05.06.2021
Richtfest bei einem Hausbau. (imago / Shotshop / Schulzie)

Vom HäuslebauenDas letzte Abenteuer

Unter den Wünschen der Bundesbürger rangiert das traute Eigenheim ganz oben. Doch so ein Hausbau verläuft nicht ohne Hürden, Anstrengung oder Enttäuschungen. Mancher „Häuslebauer“ zahlt einen hohen Preis für die Erfüllung seines Traums.

Sendung vom 29.05.2021Sendung vom 22.05.2021Sendung vom 15.05.2021
Asicht einer historischen Karte, mit der Darstellung von runden himmlischen Bahnen, Sphären und ihrer Aufteilung, in einer planaren Ansicht. (imago / imagebroker )

Über die Vermessung der WeltAlles auf einer Karte

Heute sind Google Maps und Co. fester Bestandteil unseres Alltags. Karten der gesamten Erde scheinen ständig verfügbar. Die Macht, die diese Daten seit jeher verleihen, ist enorm: ob den Seefahrern der Antike oder den Militärs der Gegenwart.

Sendung vom 08.05.2021Sendung vom 01.05.2021Sendung vom 24.04.2021
Porträt von Douglas Sirk mit Sonnenbrille. (imago / AF Archive / Mary Evans)

Melodramen von Douglas SirkTränen im Kino

Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Seine Filme, die Rainer Werner Fassbinder und Pedro Almodóvar prägten, haben bis heute nichts von ihrer Kraft verloren.

Sendung vom 17.04.2021
Der Komponist Kurt Weill und seine Frau, die Schauspielerin Lotte Lenya, am 17. August 1942 im US-Exil bei New York vor dem Klavier. (picture alliance / AP Photo / Robert Kradin)

Lotte Lenya und Kurt WeillZu zweit allein

Kurt Weill und Bertolt Brecht bildeten zu ihrer Zeit ein Dream-Team des Theaters, doch Gleiches galt auch für Kurt Weill und Lotte Lenya: Seine Frau wurde zur gefeierten Darstellerin in den Stücken. Nach dem Tod ihres Mannes begann ihre zweite Karriere.

Sendung vom 10.04.2021
Verlassene Schaukel (dpa / chromorange / Stephan Mentzner)

Lebensentwürfe ohne Kind"Manchmal packt mich das Bedauern"

Ein knappes Viertel der Frauen, die in den 1960er Jahren in der Bundesrepublik geboren wurden, ist kinderlos. Selbstbestimmung einerseits, Aufopferung für die Familie andererseits – diese Doppelbotschaft führte zu vielen Konflikten. Eine Bilanz.

Sendung vom 03.04.2021
Porträt von Max Frisch um 1980. (Picture Alliance / Imagno / Votava)

Der Schriftsteller Max FrischBehaust, unbehaust

Seine Figuren fliehen alles Häusliche – oder lassen es gar in Flammen aufgehen. Der Schriftsteller Max Frisch selbst war ein Unbehauster, bei dem Leben und Werk ineinanderflossen. Und der doch stets betonte: Die Wahrheit lässt sich nicht erzählen.

Sendung vom 27.03.2021
Ein Mann betrachtet schwarzweiß Portraits von Opfern der Militärdiktatur in Argentinien, die vor ihm an einer Wand hängen (Imago / ZUMA Press / Julieta Ferrario)

Eine Lange Nacht über Argentinische GeschichteTango mortale

Argentinien - ein Land mit bewegter Vergangenheit. Im Zweiten Weltkrieg kamen 40.000 jüdische Flüchtlinge, später auch Nazis, die dort untertauchten. Ab 1976 fielen dann tausende Oppositionelle der Militärdiktatur zum Opfer - Eine Spurensuche.

Sendung vom 20.03.2021
Paßfoto vom Schriftsteller Franz Kafka, ca. 1915/16. Mit eigenhändiger Unterschrift. (picture alliance/akg/Archiv K. Wagenbach)

Franz Kafka"Ich bin Ende oder Anfang"

Sein Name ist zum Synonym für alles Groteske geworden, sein Leben selbst trug mitunter groteske Züge: Franz Kafka. Obwohl seine wichtigsten Romane unvollendet geblieben sind, gilt er als einer der bedeutendsten modernen Autoren überhaupt.

Sendung vom 13.03.2021Sendung vom 06.03.2021Sendung vom 27.02.2021Sendung vom 20.02.2021
Kupferstich von Friedr. Wilhelm Meyer, mit den Figuren des Don Giovanni und Zerlina. (akg-images )

Don JuanWüstling, Verführer und Sinnsucher

Don Juan ist als Urbild des skrupellosen Verführers, furchtlosen Atheisten und rebellischen Anarchisten in die europäische Kulturgeschichte eingegangen und unzählige Male literarisch, musikalisch und bildnerisch gestaltet worden.

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Fazit

Umbenennung von BildernKunstwerke im Diskriminierungscheck
Die Figur eines reitenden osmanischen Paschas auf einer Automatenuhr aus dem 17. Jahrhundert als Ausstellungsstück in einem Museum. (imago / Sylvio Dittrich)

In vielen Titeln von Kunstwerken spiegelt sich historisch tradierter Rassismus. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben deswegen 143 Objekte aus ihrem Bestand umbenannt. Die alten Titel bleiben trotzdem, sagt Generaldirektorin Marion Ackermann.Mehr

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