Freitag, 06.12.2019
 

Kompressor | Beitrag vom 29.12.2015

Kunst und FluchtDas Theater entdeckt den Aktivismus

Moderation: Timo Grampes

Podcast abonnieren
Flüchtlinge sind als Laienschauspieler im April 2015 bei der Probe zu Elfriede Jelineks Theaterstück "Die Schutzbefohlenen" im Haus der Berliner Festspiele in Berlin auf der Bühne zu sehen. (picture alliance / dpa / Stephanie Pilick)
Flüchtlinge als Laienschauspieler, hier im April 2015 bei der Probe zu Elfriede Jelineks Theaterstück "Die Schutzbefohlenen" im Haus der Berliner Festspiele (picture alliance / dpa / Stephanie Pilick)

Kunst und Flucht – das war an den Theatern in Deutschland das große Thema des Jahres. Und dies nicht nur in Stücken, wie den häufig gespielten "Die Schutzbefohlenen" von Elfriede Jelinek. In Hamburg und Dresden wohnen Geflüchtete inzwischen im Theater.

Die Theater wurden insofern häufig sogar als politische Aktivisten oder "sozialarbeiterische Institutionen" tätig.

Wer profitiert von diesem Engagement? Die Betroffenen oder nicht auch vor allem die Theater, die über dieses gesellschaftliche Engagement versuchen, ihre Relevanzkrise zu überwinden? 

Zuletzt gab es mit Alvis Hermanis und Michael Thalheimer auch Kritiker, die diese breite Aktivität der Theater zurückweisen.

Wir sprechen mit Sophie Diesselhorst, Redakteurin von nachtkritik.de, über Theaterdeutschland im Jahr 2015.

Fazit

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur