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Kulturnachrichten

Samstag, 5. Dezember 2020

Eilish sagt Welttournee nach Corona-Aufschub ganz ab

Die US-amerikanische Popsängerin Billie Eilish hat ihre im März wegen der Corona-Pandemie verschobene Welttournee nun ganz abgesagt. Eilish teilte auf Twitter mit, derzeit sei wirklich nichts möglich. Sie wolle lieber die Ausgaben für die Konzertkarten zurückerstatten und ihre nächste Tour ankündigen, sobald die Lage es zulasse. Sie vermisse es sehr, für ihre Fans auf der Bühne zu stehen, versicherte Eilish. "Ich liebe euch so sehr. Bleibt sicher, trinkt viel Wasser und tragt eine Maske", schrieb die Sängerin.

"Black Panther"-Star Boseman wird posthum geehrt

Rund drei Monate nach seinem Tod soll "Black Panther"-Star Chadwick Boseman mit einem Helden-Preis geehrt werden. Der "Hero for the Ages"-Preis soll am Sonntag im Rahmen der Trophäen-Show "MTV Movie & TV Awards: Greatest of All Time" verliehen werden, wie der Musiksender mitteilte. Boseman wurde im Superheldenfilm "Black Panther" weltberühmt. Die Comic-Verfilmung machte den Schauspieler nicht nur zum Filmstar, sondern auch zu einer Identifikationsfigur für die Bürgerrechtsbewegung "Black Lives Matter". Boseman starb am 28. August mit 43 Jahren an Darmkrebs.

Viele Antragsteller bei "Neustart Kultur" abgelehnt

Je nach einzelnen Förderprojekten im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms "Neustart Kultur" erhalten nur 12 bis 30 Prozent der Antragsteller eine Unterstützung. Das teilte der Deutsche Kulturrat nach einem Treffen mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit. Die Nachfrage nach dem Programm sei sehr groß und übersteige die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Das zwischen 88 und 70 Prozent der Antragssteller nicht berücksichtigt werden könnten, zeigt für Geschäftsführer Olaf Zimmermann, dass die Mittel für "Neustart Kultur" dringend aufgestockt werden müssten. Vereinbart wurde, dass geförderte Kulturprojekte ihre Finanzabrechnung nicht bis Februar 2022, sondern erst im Sommer übernächsten Jahres vorlegen müssten. Das bedeutet eine Laufzeit der geförderten Projekte bis Ende kommenden Jahres. Das Gesamtvolumen von "Neustart Kultur" umfasst eine Milliarde Euro.

Lars Eidinger ist 2021 Salzburger "Jedermann"

Tobias Moretti hat den Stab in Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" weitergereicht: Wie die Salzburger Festspiele mitteilten, wird Lars Eidinger im nächsten Jahr in der Titelrolle zu sehen sein. Als Buhlschaft wurde die österreichische Schauspielerin Verena Altenberger engagiert. "Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" in der Regie von Michael Sturminger soll am 17. Juli 2021 wieder Saison-Premiere auf dem Domplatz haben - "bei Schlechtwetter im Großen Festspielhaus".

Solidarität mit Drehbuchautorin Anita Decker

Das Kammergericht Berlin hat es laut FAZ bestätigt: Warner Bros. und Barefoot, die Produktionsgesellschaft von Til Schweiger, haben Berufung gegen das Urteil zugunsten der Drehbuchautorin Anita Decker im Fall des Films "Keinohrhasen" eingelegt. Begründungen lägen noch nicht vor. Der Verband Deutscher Drehbuchautoren, „Kontrakt 18“ und Mitglieder der Sektion Drehbuch der Deutschen Filmakademie veröffentlichten unterdessen ein Solidaritätsschreiben für ihre Kollegin. Sie sei zwar nicht die erste Drehbuchautorin, die sich eine angemessene Beteiligung für einen Blockbuster erstreiten müsse, heißt es. Doch hätten sich bislang "nur Kolleginnen und Kollegen solche Klagen zugetraut, die am Ende ihrer Karriere standen – oder mit dem Rücken zur Wand. Zu einem Zeitpunkt also, an dem sie keine Angst vor schwarzen Listen mehr zu haben brauchten." Das Berliner Kammergericht urteilte, dass die Produzenten des Kassenschlagers "Keinohrhasen" ihre Umsätze offenlegen müssen, damit Decker ihre Urheberrechte einfordern kann.

Stiftung Bauhaus Dessau sucht weiter Direktor*in

Aus formalen und inhaltlichen Gründen haben Auswahlkommission und Stiftungsrat des Bauhauses Dessau die Nachfolgesuche für Direktorin Regina Bittner abgebrochen. In einer Pressemitteilung werden als Gründe der ungenau formulierte Ausschreibungstext und die nicht zufriedenstellende Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber angeführt. Somit kann der Posten nicht wie geplant mit Beginn des neuen Jahres neu besetzt werden. Regina Bittner bleibt noch im Amt.

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