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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 30.01.2012

Kleine Sprachgeschichte: Pfälzerisch

"En Pälzer sachts im Guhre"

Von Matthias Kußmann

Weinlese in Rheinland Pfalz (AP Archiv)
Weinlese in Rheinland Pfalz (AP Archiv)

"Du Bolzeschorsch, du Bambelgrät, du Zimberliss, du Zwerchathlet" - herzlich willkommen in der Pfalz. Hier geht es schon einmal ein wenig ruppig zu. Hart, aber herzlich, sozusagen. Der Pfälzer hat es nicht mit leisen Tönen, er ist direkt. Deftig Essen und Trinken gehören zu seinem Naturell dazu.

Pfälzerisch gibt es nicht, sagt ein Sprachforscher aus Mainz. Sondern nur lauter Unterarten, West- und Ost- und Süd- und Nord-Pfälzisch, zum Beispiel. Und dann auch noch das Kurpfälzische, aber das spreche man in Baden.

Große Verwirrung: Was ist mit den liebgewonnenen Vorurteilen? Der Länderreport hat nachgeschaut - und viel gefunden über die Pfälzer, ihre Sprache und den Wein: "Hätt en Pälzer mol kee Brout, herr er immer noch kee Nout. Herra awwa mool keen Wai, gäng er ai. Doch´s wär Zufall, falls da Fall wär, dass da Wai amool all all wär…"


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