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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 11.05.2012

Kleine Sprachgeschichte. Dialekte

Oder: Warum die da so anders sprechen

Von Uschi Götz

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Geht "Mir san mir" im hohen Norden?  (Stock.XCHNG)
Geht "Mir san mir" im hohen Norden? (Stock.XCHNG)

Sprache ist Heimat. Doch hat ein Bayer wirklich heimatliche Gefühle, wenn er Plattdeutsch hört? Der Tübinger Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger findet es sympathischer, über Muttersprache zu sprechen, als über eine Nationalsprache.

In der Regel spräche, zumindest was die deutsche Sprache betrifft, sowieso niemand eine reine Hochsprache. Der Dialekt ist also eine Muttersprache. Die Schwaben beweisen bis heute: Dialekt ist kein Hindernis, eher ein Bekenntnis.

"Wir können alles. Außer Hochdeutsch." "Mir san mir", sagen die Bayern und wer es versteht, wird nicht daran zweifeln. "Wenn ich Plattdeutsch höre, fühle ich mich daheim", sagt eine Frau aus dem Norden, die seit ihrer Kindheit im Südwesten wohnt.

Ein Länderreport über die Besonderheiten und Eigenarten unserer Muttersprache.

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