Kassandra und die Katastrophe

Verlassene Gebäude vor dem Atomkraftwerk Tschernobyl. © AP
Von Matthias Eckoldt · 20.04.2011
Vor 25 Jahren ereignete sich der Reaktorunfall von Tschernobyl. Und vor 25 Jahren, beinahe gleichzeitig, erschien ein Buch namens "Risikogesellschaft". Das Buch und sein Autor, der Soziologe Ulrich Beck, wurden im Handumdrehen berühmt.
Denn Beck schien die Katastrophe vorhergesehen zu haben. Was hat diese Gegenwartsdiagnose samt Prognose-Fähigkeit heute noch zu sagen – heute, da Japan und die Welt an den Folgen des Unfalls von Fukushima leiden? Eine nicht nur ideengeschichtliche Frage.


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Links bei dradio.de:
"Ich kann mich an jede Geschichte erinnern" - Fotograf Rüdiger Lubricht porträtiert Menschen in Tschernobyl
Helden im Porträt - Ausstellung in Berlin zeigt Reaktorarbeiter in Tschernobyl
"Sie verstanden die Dimension von einer solchen Katastrophe nicht" - Ukrainischer Schriftsteller über die Geisterstadt Pripyat
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