Karama!

Regierungsgegner gehen in Tunesien auf die Straße © picture alliance / dpa / Mohamed Messara
Von Julia Tieke · 15.08.2013
Ein wissenschaftlicher Blick auf den Schlüsselbegriff der Proteste: das arabische 'Karama' zwischen nationaler Würde und Menschenrecht.
Vor zweieinhalb Jahren begann in weiten Teilen der arabischen Welt eine politische Umbruchphase, die bis heute andauert. Besonders der Ruf nach "Würde" spielte bei den damaligen Protesten eine zentrale Rolle. Doch die Anfangs-Euphorie der Revolutionen in Tunesien und Ägypten ist schnell einer Ernüchterung gewichen. Die Gesellschaften beider Länder befinden sich nach wie vor im Umbruch. Ägypten steht derzeit an der Schwelle zu einem Bürgerkrieg.

Auch der politisch aufgeladene Begriff der Würde ist nicht mehr so präsent wie noch zu Beginn. Was bedeutete er damals, wofür steht er heute?

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