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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.06.2017

Junge Frauen und der ISWarum junge Mädchen sich radikalisieren

Von Michaela Vieser

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Eine vollverschleierte Muslima mit einem Abaya gekleidet. (imago/UIG)
Eine vollverschleierte Muslima mit einem Abaya gekleidet. (imago/UIG)

Warum unterwerfen sich junge Muslima freiwillig dem "System IS", lassen sich von den IS-Terroristen versklaven und misshandeln? Ist es Abenteuerlust oder das Helfersyndrom? Forscher untersuchen, warum junge Mädchen mit allem brechen, was ihnen lieb ist.

Sie heißen Amira, Samra, Sabina, Merve oder Ece. Sie stammen aus England, Deutschland oder Frankreich. Sie sind junge Muslima. Oft noch minderjährig und sie alle sind nach Syrien ausgereist, um sich dort dem sogenannten Islamischen Staat, dem IS, anzuschließen. Dort angekommen tragen sie Ganzkörperschleier, heiraten Männer, die sie im besten Fall auf dem Internet kennen und werden schwanger.

Freiwillig in die Sklaverei

Damit brechen sie oft krass mit den Traditionen der Länder, aus denen sie weglaufen sind. Warum aber machen sie das? Warum radikalisieren sich diese Mädchen? Weshalb reisen sie alleine aus, begeben sich in Gefahr und schließen sie sich einer Gruppe an, die Mädchen und Frauen verkauft und versklavt?

All das untersuchen Forscher und versuchen, verstehen zu helfen, wie junge Muslima ticken - zwischen "Lara Croft" oder "Mutter Theresa". Unsere Autorin Michaela Vieser hat mit Forschern gesprochen und spürt den Motiven der jungen Frauen nach.

Das Manuskript zum Beitrag als pdf.

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