Jazzsängerin Ganna Gryniva

    Eine Füchsin in der Stadt

    Die Künstlerin im weißen Kleid mit farbenprächtigen großen Tuch um den Kopf sitzt auf einer steineren Terasse
    Wandelt mühelos durch die musikalischen Welten des Jazz: Sängerin Ganna Gryniva. © Foto: Tanya Vilchynska.
    Von Sophia Fischer  · 10.05.2021
    Die ukrainische Künstlerin Ganna Gryniva verbindet mühelos Jazz mit den Traditionen ihrer Heimat und klassischer Musik. Der Einstand stellt das aktuelle Album "Dykyi Lys" im Gespräch vor.
    Ganny Gryniva ist Sängerin, Komponistin und Pianistin, die mühelos durch die musikalischen Welten des Jazz, des ukrainischen Folk, aber auch der klassischen und experimentellen Musik wandelt. Auf der Suche nach ihrer eigenen Stimme arbeitet sie als Bandleaderin, als Side-Woman und in interdisziplinären Performances sowie als Improvisationskünstlerin.
    Aufgewachsen in der Ukraine, in einem Dorf in der Nähe von Kiew, sowie in Deutschland hat die junge Künstlerin einen Bachelor of Arts in Philosophie. An der Hochschule für Musik "Franz Liszt" hat sie außerdem "Improvisation" bei Michael Schiefel, Jeff Cascaro und Frank Moebus studiert.

    Wilder Fuchs

    Der Fuchs ist bekannt wie kaum ein anderes Tier. Unzählige Fabeln erzählen von seiner List und seiner Schläue. Wie jedes wildlebende Tier ist auch der Fuchs menschenscheu und doch lebt er in Großstädten wie Berlin inzwischen auch eng mit den Menschen zusammen.
    "Dykyi Lys" – wilder Fuchs – heißt das aktuelle Album von Ganny Gryniva, das sie mit ihrem Berliner Quintett eingespielt hat. In der Sendung Einstand erzählt die vielfach ausgezeichnete Künstlerin über ihr Album "Dykyi Lys", über ihre Reisen in die Musiktraditionen ihrer Heimat und ihre Musik und natürlich über ihre Liebe zu den Füchsen.
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