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Konzert / Archiv | Beitrag vom 20.10.2019

Iveta Apkalna in BerlinStimmen des Orgelozeans

Moderation: Volker Michael

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Die Organistin Iveta Apkalna (Nils Vilnis/RSB)
Die Organistin Iveta Apkalna (Nils Vilnis/RSB)

Sie ist "die" Organistin in Europa derzeit - Iveta Apkalna. Die Künstlerin ist Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie. Sie spielte jetzt mit der Kremerata Baltica eine Matinee im Berliner Konzerthaus, Schwerpunkt war Musik aus Lettland.

Das Konzerthaus Berlin widmet Gidon Kremer ein eigenes Festival, das eine Hommage an den Geiger sein soll. Er durfte das Programm aller Veranstaltungen bestimmen. Mit dabei ist natürlich die Kremerata Baltica, das Kammerorchester, das der Musiker vor 22 Jahren gegründet hat und seitdem leitet. Aus demselben Land wie Gidon Kremer, aus Lettland stammt auch die Organistin Iveta Apkalna.

Bach und Baltische Musik

Die Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie tritt regelmäßig als Solistin mit der Kremerata Baltica auf. An diesem Vormittag im Konzerthaus wird sie auf der Jehmlich-Orgel vor allem Musik von lettischen Künstlern aufführen in einem Programm mit dem Motto "Bach & Baltics".

Peteris Vasks am Klavier, aufgenommen 01.02.2006 (Lehtikuva Matti Bj)Der letische Komponist Peteris Vasks in seinem Komponierzimmer (Lehtikuva Matti Bj)

Neben Werken des großen Bach gibt es darin ein Solo-Stück von Pēteris Vasks, das Iveta Apkalna erst kürzlich an einer neuen Orgel in Ventspils erstaufgeführt hat. Außerdem steht am Ende ein Konzert für Orgel und Orchester mit dem Titel "Stimme des Ozeans" des ebenfalls lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds, der vor allem durch große Chorwerke von sich reden gemacht hat.

Immer mit von der Partie

Wo auch immer eine neue repräsentative Konzertorgel einzuweihen ist, Iveta Apkalna ist mit von der Partie. Ob in der Konzertkirche Neubrandenburg, der Elbphilharmonie oder im neuen Konzertsaal der lettischen Ostseestadt Ventspils - die lettische Organistin spielt ein breitgefächertes Programm, das die Stärken des jeweiligen Instruments betont und die Klangschönheit herausstellt.

Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 20. Oktober 2019

Johann Sebastian Bach
Pièce d’Orgue G-Dur BWV 572

Pēteris Vasks
Hymnus für Orgel

Johann Sebastian Bach
Chaconne aus der Partita für Violine solo d-Moll BWV 1004, für Streichorchester bearbeitet von Gidon Kremer auf Basis der Klavierbearbeitung von Ferruccio Busoni

Marģeris Zariņš
"Concerto innocente" für Orgel und Kammerorchester, 1. Satz

Ēriks Ešenvalds
"Okeāna balss" ("Stimme des Ozeans"), Konzert für Orgel und Streichorchester

Iveta Apkalna, Orgel
Kremerata Baltica

Im Anschluss spielt Iveta Apkalna auf der Klais-Orgel des Konzertsaals "Latvija" in Ventspils das Werk "Hell und Dunkel" von Sofia Gubaidulina und das "Pièce Héroique" von César Franck.

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