Seit 10:05 Uhr Lesart
Donnerstag, 28.01.2021
 
Seit 10:05 Uhr Lesart

In Concert / Archiv | Beitrag vom 14.08.2017

Imarhan beim 27. Rudolstadt-FestivalWüstenrock junger Sahara-Nomaden

Moderation: Carsten Beyer

(Carsten Beyer)
Imarhan beim 27. Rudolstadt-Festival. (Carsten Beyer)

Wüstenrocker sind beim Rudolstadt-Festival seltene, dafür aber gern gesehene Gäste. Nach "Leyoad" aus der Westsahara 1999 und "Tinariwen" der Tuareg aus Mali 2002 reiste in diesem Jahr aus Algerien die junge Tuareg-Band "Imarhan" an.

Tuareg-Musik ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und das nicht nur bei Weltmusik-Fans. Stars der Szene, wie etwa die malische Band Tinariwen, spielen als Headliner auf großen Festivals und selbst in den Pop-Charts taucht der melancholische Sound der Sahara-Nomaden auf.

Nun steht eine zweite, jüngere Generation von Tuareg-Musikern in den Startlöchern, die den Crossover zur westlichen Rockmusik vollenden wollen. Dazu gehören auch Imarhan. Die Band wurde 2006 von Sänger und Gitarristen Iyad Moussa Ben Abderahmane in der algerischen Wüstenstadt Tamanrasset gegründet. Im vergangen Jahr erschien ihr Debütalbum beim Berliner Label cityslang.

"Imarhan" heißt auf Deutsch so viel wie "Die, die mir etwas bedeuten". Die fünf Musiker sind keine Traditionalisten: Sie haben den Tagelmust, den traditionellen Kopfschmuck der Tuareg, gegen westliche Kleidung eingetauscht und in ihren Songs gibt es Anklänge an Genres wie Rock, Funk oder Hip Hop. Der Asuf aber, der Wüstenblues, der einen nur in der absoluten Einsamkeit der Sahara befallen kann, ist in der Musik von Imarhan niemals fern…

Aufzeichnung vom 10.07.2017
Rudolstadt, Heine-Park

In Concert

Gil Scott-Heron und BandPräsenz und Power
Gil Scott Heron steht lächelnd auf der Bühne und trägt ein Basecape. (picture alliance / Leemage / Fred Toulet)

Der US-amerikanische Sänger und Poet Gil Scott-Heron (1949- 2011) gehörte zu den wichtigen Stimmen der afroamerikanischen Musik. Im Jahr 1983 gastierte er mit einer vorzüglichen Band im Berliner Quasimodo. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur