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Lesart / Archiv | Beitrag vom 19.12.2015

Holocaust "Mich hat Auschwitz nie verlassen"

Martin Doerry im Gespräch mit Shelly Kupferberg

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Blick auf den Eingang des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (dpa / Fritz Schumann)
Blick auf den Eingang des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (dpa / Fritz Schumann)

Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, erzählen 19 Männer und Frauen ihre Geschichte. Susanne Beyer und Martin Doerry haben diese Berichte in einem Buch zusammengestellt. Martin Doerry schildert die Befragungen im Gespräch.

(Deutsche Verlagsanstalt)Buchcover: "Mich hat Auschwitz nie verlassen" von Martin Doerry (Deutsche Verlagsanstalt)Zum 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und des Kriegsendes, erzählen 19 Männer und Frauen ihre Geschichte. Es sind die letzten Zeugen. Weltweit haben "Spiegel"-Redakteure und -Mitarbeiter ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers besucht und befragt. Sie waren in Israel, Europa und den USA unterwegs, um die Hochbetagten noch einmal zu befragen. Susanne Beyer und Martin Doerry haben diese Berichte in einem Buch zusammengestellt.

Eindringlich, verstörend, schonungslos

Es sind Gesprächsprotokolle, die einen unverstellten Eindruck auf das Grauen geben und gleichzeitig erzählen, wie die einzelnen Befragten mit ihrem Schicksal in den Folgejahren des Krieges umgegangen sind. Eindringlich, verstörend, schonungslos sind die Berichte. Groß die Würde, die diese Menschen ausstrahlen.

Die beeindruckenden Schilderungen der letzten überlebenden Zeugen von Auschwitz werden reich bebildert mit Porträts, die die Fotografen Sara Lewkowicz und Dmitrij Leltschuk für diesen Band anfertigten

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