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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 26.09.2013

"Himmel, welch ein Bier!"

Jean Paul Festival in Bayreuth

Von Sabine Fringes

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Büste von Jean Paul im Jean-Paul Museum Bayreuth (picture alliance / dpa / David Ebener)
Büste von Jean Paul im Jean-Paul Museum Bayreuth (picture alliance / dpa / David Ebener)

Jean Paul liebte Bayreuth. Er liebte die Stadt, ihre Atmosphäre und ganz besonders ihr Bier. Dieses Jahr begeht die Stadt, die sonst eher mit Richard Wagner in Verbindung gebracht wird, den 250. Geburtstag des Dichters. Eine poetische Bestandsausnahme mit Stadtschreiber Volker Strübing.

Strübing: "Als ich gesagt habe, ich gehe nach Bayreuth, kamen natürlich alle erst mal auf Wagner, und fragten mich nach Wagner.
Ich sagte: Nicht Wagner, ich fahr dahin wegen Jean Paul. Und fragten sie halt: Welcher Jean Paul? Gautier, Belmondo? Sartre? Jean Paul den Dance Hall Musiker? Nein Jean Paul Friedrich Richter. Da gab’s große Augen oder die Mundwinkel sackten ab, da wusste niemand, wen ich meinte."

"Einige kannten ihn noch von Aphorismen, die manchmal auf der Innenseite von Moskote-Zigarettenpapierchen abgedruckt waren, da gab es auch mal ne Zeitlang welche von Jean Paul. "

Lesung: (Jean Paul)
"Das Paradies verlieren und den Paradiesvogel behalten. "
"Die Poesie ist die Aussicht aus dem Krankenzimmer des Lebens. "
"Jeden Tag mache dich auf viele Wunder gefasst. "

Bayreuth, im Sommer 2013. Wie jedes Jahr starten die Jean-Paul-Festspiele mit viel Prominenz zur Eröffnung auf dem grünen Hügel. Auch in dieser Saison stieß die Besetzung der Lesungen schon vorab auf ein kritisches Medienecho. Mit besonderer Spannung wird die Neuinterpretation des "Siebenkäs" erwartet, der in diesem Jahr von Jonathan Meese performt wird. Den gut 600 Seiten starken Roman wird Meese über fünf Tage verteilt in jeweils sechs Stunden präsentieren. Auf dem Spielplan stehen in diesem Jahr außerdem: "Schulmeisterlein Wutz" rezitiert von Klaus Maria Brandauer, "Flegeljahre" interpretiert von Heiner Lauterbach und Ben Becker liest den "Titan".

Jean-Paul-Festspiele - eine Fantasie, die sich fast aufdrängt im Jahr 2013, dem Jahr, in dem Bayreuth nicht nur den 200. Geburtstag von Richard Wagner, sondern auch den 250. Geburtstag von Jean Paul feiert.

Strübing: "Zum Jean-Paul-Jahr wurde hier in der Stadt wirklich ne Menge gemacht, um Jean Paul wieder bekannter zu machen und vielleicht auch ein wenig die Wagner-Dominanz in Bayreuth zu brechen. Das ging von Lesungen, Theateraufführungen, Vorträgen, Kunstprojekte, wo Künstler sich mit Jean Paul auseinandergesetzt haben, es hingen überall Jean-Paul-Fahnen herum, es gab Jean-Paul-Bier-Untersetzer, Jean-Paul-Bier, Likör und so weiter.
Manches davon fand ich sehr gut: der Jean-Paul-Weg ist ne supertolle Sache, ein Wanderweg so 250 km lang, der durchs Vogtland und die fränkische Schweiz führt und durch Bayreuth. Und überall hier in der Umgebung findet man dann Tafeln an dem Jean-Paul-Weg mit Aphorismen von ihm über ihn und die Umgebung. Es sind alles Stätten, mit denen er zu tun hatte, die er besucht hatte, über die er geschrieben hat. Es ist ein toller Wanderweg, weil er durch so tolle Gegenden führt. - Die Sache mit dem Stadtschreiber fand ich war auch eine sehr schöne Idee zum Jean-Paul-Jahr. (lacht) "

Volker Strübing war von Februar bis Juni 2013 Stadtschreiber in Bayreuth. Gemeinsam mit ihm folgen wir einigen Spuren, die Jean Paul in Bayreuth hinterlassen hat.

Strübing: "Wir sind in der Sophienstraße in Bayreuth in der Fußgängerzone, in der ich fünf Monate lang gewohnt habe, die ganze Stadtschreiberzeit, hatte ich hier eine kleine Wohnung, daneben war das Café "Kraftraum" in dem ich jeden Morgen Kaffee getrunken und geschrieben habe. Das Sterbehaus von Jean Paul ist nicht weit und einige der besten Kneipen Bayreuths sind nicht weit und der Hofgarten ist auch nicht weit, in den wir jetzt gehen. "

Strübing: "Was macht ein Stadtschreiber? Da muss ich sagen als Stadtschreiber beantwortet man vor allem die Frage, was macht ein Stadtschreiber. Weil das niemand so genau weiß. Und man selbst fragt sich das auch ein bisschen, es gibt keine direkte Berufsbeschreibung. Es hieß in der Ausschreibung halt auch bloß, dass der Schreiber sich schreibend mit Bayreuth und Jean Paul auseinandersetzen soll. Wie er das macht, blieb ihm überlassen und auch wie er Jean Paul und Bayreuth findet, blieb ihm überlassen. Ich bin dann einfach rumgelaufen durch Jean Paul, nein, ich bin nicht durch Jean Paul gelaufen und hab Bayreuth gelesen, sondern umgedreht. "

Lesung: (Jean Paul)
"Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. "

Strübing: "Beim Erzählen habe ich ganz vergessen Ihnen das Sterbehaus von Jean Paul zu zeigen. Untendrin ist jetzt ne Apotheke, die Jean Paul Apotheke, die aber offensichtlich pleite gemacht hat, - im Gegensatz zur Richard-Wagner-Apotheke, die floriert, glaub ich. So. haben wir jetzt verpasst, sind wir vorbeigelaufen, hier kommt gleich die Jean-Paul-Statue an der Stadthalle. "

Strübing: "Das ist Jean Paul in Bronze oder was auch immer, die Jean-Paul-Statue an der Stadthalle, aber es ist halt ne Statue, das ist nichts wo man ihm näher kommen würde, wenn man ihn betrachtet, ich war nicht hier um Andacht zu halten. – Geradeaus. "

Strübing: "So jetzt kommen wir in den Hofgarten, ein wunderschöner Park, ich denke, Jean Paul wird hier auch gewesen sein, er hatte ja später selber ein Gärtchen, aber bevor er den hatte, war er hier oft. Und ich war auch oft hier. Überhaupt es gibt hier viel Grünzeug: Den Hofgarten, die Eremitage, die Fantasie und die ganze Umgebung und der von mir besonders geliebte botanische Garten der Uni Bayreuth, aber den gab’s noch nicht zu Jean Pauls Zeiten. Da ist eine Bank. "

Lesung: (Jean Paul)
"Du liebes Bayreuth, auf einem so schön gearbeiteten, so grün angestrichenen Präsentierteller von Gegend einem dargeboten, man sollte sich einbohren in dich, um nimmer heraus zu können. "

Strübing: "Jean Paul, das war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick. Im Gegenteil ich dachte, oh mein Gott, oh mein Gott, worauf habe ich mich eingelassen, als ich das las. Vieles ist sehr schwer zu lesen, weil er einfach so viele Abschweifungen drin hat, so viele Sachen, die den Fluss der Geschichte zerstören, so viele Sachen auch, die man kaum versteht, weil sie solche Zeitbezüge haben, die heute nicht mehr zu verstehen sind, wenn er auf Bücher sich bezieht, die heute keiner mehr kennt, außer ein paar wirklichen Experten, dann wird es schon echt kompliziert. Ich war ja praktisch gezwungen ihn zu lesen, da hatte ich mich nun mal drauf eingelassen und habe halt dann mit ihm gerungen, tatsächlich. Und dann stellte sich sehr schnell heraus, dass das viel Spaß machen kann und bereichernd sein kann und interessant und sehr witzig. Wenn man sich Zeit nimmt und am besten kleine Häppchen vornimmt. "

Lesung: (Jean Paul)
"Wozu ist man denn ein berühmter Mann in vielen Ländern, wenn man den Ländern oft bis auf die kleinste Kleinigkeit, auf Husten, Schnarchen, Niesen unbekannt bleibt. Es sollte doch wahrlich (oder ich bin ein Narr) von einem großen Manne jeder Schritt und Tritt und jeder Zahn, der in seinem Gebiss und in seinem Frisierkamm fehlt, der Welt so gut bekannt sein, als irgend eine Lücke in alten Handschriften. "

Strübing: "Ja, wie wird man Stadtschreiber? Es gab diese öffentliche Ausschreibung für den Stadtschreiber 2013 im Rahmen des Jean-Paul-Jahres. Später ist es mir dann klar geworden, warum ich genommen wurde, vermutlich, zumindest. Und zwar ist es so, dass Jean Paul als er nach Bayreuth zog, aus Berlin kommend übrigens, 41 Jahre alt war.

Ich komme wie Jean Paul aus Berlin und bin 41 Jahre alt. Und von Jean Paul ist bekannt, dass er hier zusehends zu verlottern begann, er hat noch mehr getrunken als ohnehin schon, er lief in schmuddeligen Klamotten rum, obwohl ihm seine Frau ihm ständig neue Sachen gab, trug er lieber die alten, abgewetzten Sachen, sein Bauch wurde immer größer und seine fleckige Weste bald legendär und jetzt wollte man wohl rauskriegen, ob das an Jean Paul lag oder ob Bayreuth auf aus Berlin zuziehende 41jährige Schriftsteller immer diese Wirkung hat.

Es war ein großes soziokulturelles Experiment und ich war die Ratte, die man in das Labyrinth der Bayreuther Gassen gesetzt hat. Was dabei herausgekommen ist, das müssen andere entscheiden, wahrscheinlich sitzt gerade irgendwo eine Forschungsgruppe an der Uni Bayreuth zusammen und wertet die Messdaten aus.

Was die Verlotterung Jean Pauls angeht, denke ich, gibt’s verschiedene Gründe, der eine Grund liegt wahrscheinlich ein bisschen in Bayreuth begründet, nämlich das Bier, das es hier gibt und das er wirklich geliebt hat, er hat sich sogar Bayreuther Bier nachschicken lassen, wenn er unterwegs war und Bettelbriefe nach Bayreuth geschickt, dass man ihm ein größeres Fass schicken soll. "

Lesung: (Jean Paul)
"Einmal will ich mich doch ernsthaft über meinen Trinkunfug verteidigen. Nämlich: Von meinem 16. Jahr an trank ich bis ins 20te weder Bier noch Kaffee, nur zuletzt diesen an Sonntagen. Dann häufiger, aber stets für den Kopf. Erst im 30. nahm ich als Heilmittel Bier ein, um nicht im Kaffee zu ersaufen; und 8 Jahre später Wein. Ich kenne keinen Gaumen-, nur Gehirnkitzel; und steigt mir eine Sache nicht in den Kopf, so soll sie auch nicht in die Blase. "

Strübing: "Der andere Grund ist vielleicht nicht Bayreuth und nicht das Bier, sondern die Ehe. Ich will jetzt nicht sagen, dass Ehe grundsätzlich zu Verlotterung führt, aber ich weiß nicht, ob die Ehe das richtige für ihn war.
Er war ja eher so der Mensch, der sich in der Liebe seiner Leserinnen gesonnt hat und sich selbst verliebt hat, aber immer um die Erfüllung dieser Liebe einen Bogen gemacht hat. Er war ja mehrfach verlobt und hat dann kurz vorher die Verlobung wieder gelöst, bevor es ernst wurde. Vielleicht hätte er einfach alleine bleiben sollen und sich immer mal wieder verloben, oder so. Vielleicht hätte er dann mehr auf seine Kleidung geachtet.... "

Lesung: (Jean Paul)
"Die Ehe überwächset mich immer einsamer mit ihrem Blütengesträuch. Sonst ertrug ich die gesellige Leere – die fürchterlich allgegenwärtig ist- weil ich verliebte Fülle suchte. Jetzt brauch’ ich nichts als die Trink-Leere. "

Strübing: "Also Bayreuth oder die Ehe, eins von beidem wird wohl schuld gewesen sein. Oder es war für ihn einfach an der Zeit zu verlottern, mit 41 kann man sich ja auch sagen: So jetzt reicht’s, jetzt will ich nen Bauch. Jetzt ist mir egal wie ich aussehe. "

Lesung: (Jean Paul)
"Heb alles auf, bis wir im warmen Schoß Abrahams sitzen, in der Eremitage; welches nach Fantaisie der zweite Himmel um Baireuth ist, denn Fantaisie ist der erste, und die ganze Gegend der dritte..."

Strübing: "Jean Paul hat ja von den drei Himmeln Bayreuths gesprochen: Ich war in allen drei Bayreuther Himmeln und sie sind herrlich. Die Umgebung ist toll, die Eremitage, ein riesiger Park mit einigen etwas kitschig geratenen Schlössern und künstlichen Ruinen drin, aber der Park dafür umso toller und die Fantasie, ebenso ein Schloss und Park, aber wunderschön.

Ich weiß nicht ob die Leute damals mehr empfunden haben oder bloß mehr Worte um ihre Empfindungen gemacht haben. Weil ich spazierte nicht dort rein und das Herz ging mir über, ich kam da rein und hab das sehr genossen, aber ich hätte niemals solche Worte dafür gefunden, solche großen Worte. "

Lesung: (Jean Paul)
"Sie standen still, eh’ sie in das magische Tal wie in eine mit Nacht und Licht spielende Zauberhöhle stiegen, worin alle Lebensquellen, die am Tage Düfte und Stimmen und Lieder und durchsichtige Flügel und gefiederte emporgeworfen hatten, zusammengefallen einen tiefen, stillen Golf anfüllten; Sie schauten nach dem Sophienberg, dessen Gipfel die Last der Zeit breit drückte, und auf dem, statt der Alpenspitze, der Koloss eines Nebels aufstand; Sie blickten über die blassgrüne, unter den fernern, stillern Sonnen schlummernde Welt und an den Silberstaub der Sterne, der vor dem heraufrollenden Mond weit weg in ferne Tiefen versprang. "

Strübing: "Ich weiß nicht, ob man sagen kann, dass über Bayreuth noch der Geist Jean Pauls schwebt, ich denke, es gibt sicherlich noch den Geist Bayreuths, der damals Jean Paul so faszinierte und beeinflusste: Sei es durch die Parks, die schöne Gegend, die Schlösser etc., die es noch gibt oder sei es durch das Bier, das immer noch sehr gut ist. Ich denke, es hat sich schon noch bisschen was von dem erhalten, was Jean Paul damals so fasziniert hat. "

Mit Anbruch des Monats Juli und den nahenden Richard-Wagner-Festspielen endete Volker Strübings Amt als Stadtschreiber in Bayreuth. Und mit Beginn der Festspiele verschwanden auch die Jean-Paul-Fahnen aus der Innenstadt und in den Schaufenstern der Buchläden wichen seine Werke denen Wagners. Doch viele der neuen Einrichtungen des Jubiläumsjahres bleiben: Wie etwa jener 200 Kilometer lange Jean-Paul-Wanderweg oder das neu gestaltete Jean-Paul-Museum. Und natürlich gibt es auch sie, nach wie vor: Die Leser:

Frank Piontek: "Jean Paul Leser gehören zu einer sehr speziellen Spezies. Am Gesicht würde ich die nicht erkennen. Aber die Leute sind mental anders drauf als so genannte " Normalleser", die sind ein bisschen verrückt. Ich meine, man muss eine unglaubliche Lebenszeit investieren, um in den Sprach- und Lebenskosmos hinein zu kommen, aber wie gesagt, das wird einem wieder geschenkt. Aber die Jean-Paul-Leser gehören zu den Leuten, die nicht schnell aufgeben, wenn es um komplizierte Texte geht und Freude haben sich in diesem unglaublichen Sprachbad zu suhlen. Mehr als andere Leser, die vielleicht mehr Handlung wollen als Sprachmagie. "

Frank Piontek, seit zwanzig Jahren schon liest und schreibt er über Jean Paul

Rolf J. Geilenkirchen: "Ich hatte einen Traum, dass ich Bayreuth jeanpaulisieren soll."
Sabine Fringes: "Dass Sie was?"
Geilenkirchen: "Bayreuth jeanpaulisieren soll." (lacht)
"Und da hab ich erst gedacht, du bist bekloppt und dann habe ich gesagt: So wir lesen jeden Tag Jean Paul, vom 2. Januar an bis zum 31. Dezember, jeden Tag 20 Minuten. Und wir haben dann einen Festakt gestartet mit 120 Leuten und die ganzen Promis aus Bayreuth eingeladen und es war ein großer Erfolg."

Rolf J. Geilenkirchen. Buchhändler und Besitzer der Markgrafenbuchhandlung in Bayreuth – in besonderer Mission:

Geilenkirchen: "Ich bin ja Fußballfan, Schalke-Fan und damals schied Raoul , ein wichtiger Spieler bei Schalke aus und ich träumte, dass ich ihn abends in den Katakomben sehe und habe gesagt: "Heute schon Jean Paul gelesen?", Da sagt er "Was ist das?" Und dann hab ich am nächsten Tag da was draus gemacht. Und jetzt haben wir die Leute dauernd gefragt, wenn einer in den Laden kam, nicht "Grüß Gott" gesagt, sondern: "Haben Sie schon Jean Paul gelesen?" und so hat sich das dann entwickelt. Wir haben tolle Erfahrungen, wir haben im ersten halben Jahr 1.500 Zuhörer gehabt, manchmal ist nur einer da, manchmal sind 20 da, die höchste Zahl war 57. "

Lesung: (Ludwig Börne)
"Nicht allen hat er gelebt! Aber eine Zeit wird kommen, da wird er allen geboren, und alle werden ihn beweinen. Er aber steht geduldig an der Pforte des zwanzigsten Jahrhunderts und wartet lächelnd, bis sein schleichend Volk ihm nachkomme. "

Die Hoffnung des Literaturkritikers Ludwig Börne. Die Rede hielt er wenige Tage nach dem Tod von Jean Paul im November des Jahres 1825:

Geilenkirchen: "Das ist ein guter Spruch, diese Rede mag ich sehr gerne. Nein, so richtig wird’s nicht kommen, das ist wie mit Kleist, der ist ja zwischen Klassik und Romantik, ein Herausforderer der Klassik gewesen, das glaub ich nicht. Aber man sollte ihn weiter pflegen und das werden wir auch im nächsten Jahr tun, und wir werden uns immer wieder für ihn einsetzen und ständig ein Schaufenster zur Verfügung haben und weiterhin lesen. "

Lesung: (Jean Paul)
"Wenn ich nach Bayreuth komme. Himmel! Welch ein Bier! "


Mehr Infos:
Website des Bayreuther Jean-Paul-Festivals

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