Gipsindustrie im Südharz

Hunger nach dem "weißen Gold"

15:59 Minuten
In einem Gipssteinbruch sind unten links kleine Seen zu sehen, je weiter nach rechts das Auge blickt, um so höher reicht das Erdreich. Weiter links haben Bagger Gips abgebaut, es ist Erdreich zu sehen. Im Hintergrund ist eine winterliche Waldlandschaft zu erkennen.
Ein Gips-Steinbruch in der Nähe des Sachsensteins im Südharz. "Da gähnt sie das Grauen an“, sagt Gipsabbau-Kritiker Michael Reinboth. © Deutschlandradio / Michael Frantzen
Von Michael Frantzen · 11.03.2022
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Im Harz bauen Firmen Gips ab, was die Landschaft massiv verändert. Es sei absehbar, dass der Bedarf nach dem Rohstoff steigt, argumentieren die Befürworter. Naturschützer wollen den Abbau bremsen, um einen intakten Wald mit Artenreichtum zu erhalten.
Michael Reinboth redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Es ist der Versuch, das Schlimmste zu verhindern. Weil: Schlimmes können wir schon nicht mehr verhindern.“
Der Mann mit der Baskenmütze ist an diesem trüben Morgen unterwegs zum Sachsenstein. Der Umwelt-Aktivist kommt aus Walkenried, einer Kleinstadt im niedersächsischen Teil des Südharzes, bekannt für ihr mittelalterliches Kloster, dem Weltkulturerbe, und für ihre riesigen Gipsvorkommen.
Er kennt die Strecke zu dem Naturdenkmal in- und auswendig – und doch kann er sich nicht satt sehen an der Karstlandschaft: den Gips-Felsen, dem knorrigen Buchenwald, den Höhlen, in denen er sich als Kind versteckte. Es ist die reinste Idylle.
Doch der Schein trügt: „Das sieht ja ganz nett aus. So: Sonnenalm, schöner Blick und so weiter", sagt er. "Wir gehen mal dahinter, hundert Meter weiter: Da gähnt sie dann das Grauen an.“

Naturgips-Abbau im Steinbruch Meholz

Der Anblick ist tatsächlich ziemlich grauenhaft: Im Steinbruch Meholz wird Gips abgebaut, Naturgips, tonnenweise. Zehn, zwanzig Meter tief haben sich die Bagger in den weißen Untergrund gegraben – und eine Trümmerlandschaft aus lauter Kratern und Pfützen hinterlassen.
„Da hinten steht noch einer, der kippt irgendwie Abraum ab. Das war mal alles intakter Buchenwald. So wie da drüben noch", zeigt Reinboth. "Das ist eine Katastrophe, was wir hier sehen. Das ist doch eine Mondlandschaft. Und die bleibt es für die nächsten 20, 30 Jahre", echauffiert er sich. "Ich sag immer potemkinsche Wälder. Man lässt immer so einen Gürtel stehen, dass, wenn man mit dem Auto unten vorbeifährt, denkt: Och, is ja eigentlich nett hier. Ist alles Lug und Trug.“
Ursula Schäfer ist vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Was man wahrscheinlich weltweit nicht hat, ist eine so große Landschaft auf Gips, die verkarstet ist“, ergänzt sie Reinboths Ausführungen, „die im Zusammenhang mit dem vielen Wasser, was aus dem Haupt-Harz kommt, sich extrem stark auflöst und ganz bizarre Formen bildet im Kalk.“

Hotspot der Artenvielfalt

Die Umweltschützerin aus Göttingen hat sich an Reinboths Fersen geheftet, alle paar Monate tauschen sie sich aus, vorzugsweise im bedeutendsten Gips-Karst-Gebiet Europas. Der Südharz: Für die Mittfünfzigerin ist das ein Refugium bedrohter Tier- und Pflanzenarten, von Wildkatzen und Uhus, dem Frühlings-Ahornröschen. "Die Landschaft ist in der Ausprägung weltweit einmalig“, sagt Ursula Schäfer.
Dann kramt die Frau in der wasserdichten Jacke in ihrem Rucksack. Irgendwo müssten noch die Broschüren sein über den „Hotspot der Artenvielfalt.“ 30 davon gibt es in Deutschland laut Bundesamt für Naturschutz, der Südharz ist Nummer 18.
Schäfer blättert in einer Broschüre: 1997 gab die damalige Bundesumweltministerin zu Protokoll, „dass diese Landschaft hinsichtlich ihrer natürlichen Ausstattung in Deutschland einzigartig und damit in hohem Maße schützenswert ist.“ Angela Merkel war das.
Seitdem sind 25 Jahre vergangen – und in dieser Zeit hat auch Schäfer getan, was sie tun konnte, um das ihrer Meinung nach Schlimmste zu verhindern. Bleibt ihr auch gar nichts anderes übrig, meint sie, und verdreht die Augen.

Niedersächsischer Gips-Frieden

Schon vor Jahrzehnten wurde der niedersächsische "Gips-Frieden" geschmiedet. Grob besagt er: So viel Gips-Abbau wie nötig, so viel Umweltschutz wie möglich.
Doch der Hunger der Gips-Hersteller nach dem „weißen Gold“ scheint unersättlich zu sein. Gerade überarbeitet das Land Niedersachsen das Raumordnungsprogramm. An sich Routine, doch dann stieß Schäfer letztes Jahr auf einen Passus, der besagte, dass im Südharz 40 Hektar zusätzlich als Vorrangsfläche ausgewiesen werden sollten – für den Gipsabbau.
Es folgten Straßenproteste, geharnischte E-Mails ans Wirtschafts- und Umweltministerium in Hannover – und ein Rückzieher der rot-schwarzen Landesregierung. Im aktuellen Entwurf tauchen die 40 Hektar nicht mehr auf.
Ursula Schäfer (BUND), Ute Valetin (Bürgerinitiative gegen Gipsabbau in Walkenried) und Michael Reinbrod (Umweltschützer aus Walkenried) stehen nebeneinander in einer zerfurchten Landschaft. Schäfer hält eine Grafik in der Hand.
Ursula Schäfer, Ute Valentin und Michael Reinboth kritisieren den Gips-Abbau. Aus ihrer Sicht schadet er der Region.© Deutschlandradio / Michael Frantzen
Richtig zufrieden ist BUND-Frau Schäfer trotzdem nicht – es gibt da nämlich noch eine „Öffnungsklausel“: „Dagegen müssen wir jetzt vorgehen. Das sind so die typischen Hintertürchen. Die Firmen sind multinational." Wenn die im Südharz irgendwann nicht mehr abbauen könnten, weil der Rest Naturschutzgebiete sind, dann gingen die Unternehmen weg. "Dann sind die Arbeitsplätze vor Ort sowieso weg. Es ist also gar nicht nachhaltig."
Zudem vernichte der Gips-Abbau die Grundlagen für den Tourismus, fährt Schäfer fort: "Wir haben in Tettenborn Leute, die haben ihre Ferienwohnungen ausgebaut, weil sie gehofft haben, sie kriegen Gäste. Und haben die dreifach verglast. Das reicht bei dem Lärm, der dann ist in den Steinbrüchen ist, nicht aus, um drin Ruhe zu haben.“

Der Kohleausstieg hat Folgen für den Gipsmarkt

Nach Osterode am Harz – und damit zu einem "alten Bekannten" von Ursula Schäfer. Uwe Schridde ist Werksleiter bei Rump und Salzmann, der Tochterfirma des bayrischen Gipsproduzenten Knauf. Er ist der Umweltschützerin schon das eine oder andere Mal über den Weg gelaufen. 
Wo Schäfer einen „Hotspot der Artenvielfalt“ sieht, sieht der Ex-Landwirt einen „Hotspot des Gips-Abbaus“. „Ohne Gips kein Beton. Ohne Gips kein Leichtbau. Da würde einiges nicht mehr da sein, wenn wir den Gips wegdenken würden.“
Nirgendwo in Mitteleuropa schlummert so viel Naturgips direkt an der Erdoberfläche wie im Südharz. Auch Schridde hat seine Fakten parat: Dass der Bedarf allein in Deutschland aktuell bei jährlich rund zehn Millionen Tonnen liegt; dass knapp die Hälfte des Gips-Bedarfs bislang durch sogenannten REA-Gips gedeckt wird, also fein gemahlenen Kalkstein und den schwefeligen Abgasen von Kohlekraftwerken.
Doch mit dem Kohleausstieg versiege diese Quelle, möglicherweise schon 2030. „Wir haben quasi den Auftrag, den Wegfall des REA-Gipses als Rohstoffbetrieb auszugleichen", sagt Werksleiter Schridde. "Gleichzeitig wird das aber schwierig, weil wir dazu neue Genehmigungen brauchen. Und dazu ist die Politik im Moment nicht bereit. Wenn wir weiterhin mineralische Rohstoffe, insbesondere Gips, in Deutschland produzieren wollen, dann brauchen wir auch zusätzliche Flächen.“

Gipsindustrie macht Druck

Das gelte besonders dann, wenn die Bundesregierung ihr Ziel erreichen wolle, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen. Dazu braucht sie: Gips. Viel Gips. Und, werden Schridde und der Bundesverband der Gipsindustrie nicht müde zu betonen, neue Abbauflächen. In Niedersachsen, dem benachbarten Thüringen und Sachsen-Anhalt, in Bayern.
Ihre PR-Maschinerie läuft wie geschmiert. Mal weist der Verband in einer Pressemitteilung auf „die wirtschaftliche Bedeutung der Gipsindustrie im strukturschwachen Harz“ hin, auf mehr als tausend Jobs und einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro im Jahr 2020 in Niedersachsen, mal auf Renaturierungsmaßnahmen.
Uwe Schridde steht in einem Gips-Abbaugebiet im Südharz. Er trägt eine neongelbe Weste. Die Landschaft ist zerfurcht.
Uwe Schridde im Abbaugebiet: "Wir haben quasi den Auftrag, den Wegfall des REA-Gipses als Rohstoffbetrieb auszugleichen", sagt der Werksleiter des Gips-Unternehmens Rump und Salzmann.© Deutschlandradio / Michael Frantzen
Schriddes Augen funkeln. Auf das Stichwort hat der Mann in der quietschgelben Warnweste nur gewartet. „Wir werden ja immer so dargestellt, als ob wir die Natur zerstören. Wir nutzen die Natur für einen befristeten Zeitraum und geben dann auch einen wertvollen Naturraum wieder zurück. Also der Steinbruch, der jetzt hier hinter unserem Büro liegt, der wird hinterher zum Naturschutzgebiet.“
Gut fünf Minuten sind es mit Schriddes Geländewagen vom Büro bis zum Steinbruch. Der Weg dahin ist steinig. Und matschig. „Wir befinden uns jetzt hier am Rand des Steinbruches in Dorste, auf einer Wiederherrichtungsfläche", sagt der Werksleiter. "Hier haben wir jetzt ein extensives Grünland angelegt. Hinter uns ist ein Steinhaufen zu sehen, den haben wir auch bewusst hingekippt. Das ist ein Dolomit, damit sich da drunter auch Kriechtiere wohlfühlen und diese Fläche mitbereichern.“ 

Wiederaufbereitungsanlage für Gips

Ist es perspektivisch möglich, ganz auf Naturgips zu verzichten? „Ganz aus dem Gipsabbau aussteigen? Schwer zu sagen“, sagt Jacob Fenner. Er sitzt in seinem Büro an der Technischen Universität Clausthal. Eigentlich direkte Nachbarschaft, mit dem Auto ist es keine Viertelstunde vom Südharz bis in die Bergbau- und Universitätsstadt. Doch ein Besuch beim jungen Gips-Experten am Institut für Aufbereitung ist zurzeit nicht drin. Corona, natürlich, was sonst. Die TU geht auf Nummer sicher. Deshalb nur ein Telefonat.
Fenner und sein dreiköpfiges Team tüfteln an einer Wiederaufbereitungsanlage. Sie soll Gipsreste von Ton trennen und in den Steinbrüchen zwischen Osterode und Walkenried zum Einsatz kommen – irgendwann, wenn der Corona-Spuk ein Ende hat.
„Der Ton klebt an diesen Gipsresten wie Kleister. Das wurde dann bisher immer abgelagert, weil es keine Möglichkeit gab, das entsprechend aufzuarbeiten, und weil es sich finanziell auch einfach nicht gelohnt hat. Durch den Kohleausstieg gebe es nun einen Anreiz, dies Material aufzunehmen. "Dass man sagt: Okay, wir können was machen. Zum einen macht es wirtschaftlich gesehen Sinn und zum anderen auch aus Rohstoffsicht, dass wir die vorhandenen Ressourcen in der Region schonen und nicht den ganzen Südharz wegbaggern.“

Recycling von Gips

Fenner hat noch mehr in petto. Gips lässt sich nämlich auch beliebig oft wiederverwenden, sofern er nicht verunreinigt ist. Der wissenschaftliche Mitarbeiter seufzt am anderen Ende der Leitung leise. Das mit dem Gips-Recycling sei in Deutschland ausbaufähig. Andere Länder seien weiter, vor allem die skandinavischen.
So wird in Skandinavien ein Drittel der Gipsabfälle recycelt, in Deutschland sind es keine zehn Prozent. Es sei also noch Luft nach oben, konstatiert der Wissenschaftler trocken: Sein Team teste gerade eine Methode, mit der gipshaltiger Bauschutt sortiert und aufbereitet werden könne. „Es ist so das Steckenpferd des Instituts. Man kennt’s ein bisschen vom Glas-Recycling", erklärt Fenner, wo jeder intrinsisch motiviert sei, seine Glasflaschen nach braun, grün und weiß zu trennen. "Vom Gips ist vermutlich einfach nicht so bekannt, dass es solche Unterschiede gib, dass man da auch drauf achten sollte: Was war der Gips vorher?“
Im Harz ist Fenner seit gut einem Jahr, vorher war er an der Hochschule Zittau/Görlitz – in seiner alten Heimat. „Gebürtig komm ich aus Sachsen und kenne Tagebaue in der Oberlausitz. Und das sind ja teilweise riesige Löcher. Jetzt ist man hier noch an diesem Punkt, wo man versuchen kann, da rechtzeitig einzugreifen.“

Sorgen eines Kommunalpolitikers

Jens Augat ist der Bürgermeister von Osterode. „Gips ist weiter ein gefragter Rohstoff und von daher läuft das auch weiter“, sagt der SPD-Mann.
Ihn treibt die Angst um. Zwar sind in seiner Industriestadt mehr Leute im Maschinenbau, bei Chemie-Unternehmen und in der Medizintechnik beschäftigt als in der Gipsindustrie. Doch Jobs sind Jobs, von der Gewerbesteuer ganz zu schweigen. So sieht er das.
„Gips ist ein hervorragender Rohstoff. Er hat hervorragende Eigenschaften, was Brandschutz angeht, was Dämmung angeht und dergleichen", sagt der Kommunalpolitiker. "Und dadurch, dass wir auch noch aus der Kohle aussteigen, fällt ja auch noch der große Teil des REA-Gipses weg. Das heißt, die Vorkommen sind wichtig.“  

Balance zwischen den Interessen

Eigentlich hat der Sozialdemokrat gerade ganz andere Sorgen als den Gips-Abbau: Auch ihm sind Corona-bedingt die Steuereinnahmen weggebrochen. Im neuen Kindergarten warten sie weiter auf die Küche. Solange die nicht da ist, kann der Kindergarten nicht wie geplant am 1. April öffnen. Anvisiert ist jetzt der 1. Juni.
Der 39-Jährige blickt im Harzkorn-Magazin, dem wuchtigen Rathaus der 24.000-Einwohner-Stadt, verstohlen auf seine Armbanduhr. Es wird Zeit. Der nächste Termin. Augat steht auf, dreht sich dann aber noch einmal um.
Er versuche schon, die Balance zu finden zwischen den Interessen des Naturschutzes und der Gipsindustrie, meint er auf dem Weg zu seinem Schreibtisch. Deshalb habe er ja auch den Stadtrat im Herbst des vergangenen Jahres davon überzeugt, den Gipskompromiss zu erneuern: Weiter Gipsabbau, die nächsten Jahrzehnte – aber perspektivisch Ausstieg. „Wir sprechen hier nicht über meine Lebenszeit", verdeutlicht er den Zeithorizont. "Also, es wird noch deutlich länger Gipsabbau geben.“

Der Stammtisch der Gipsschützer

Raus aus dem Gipsabbau erst in 40, 50 Jahren: Da wird Ute Valentin ganz anders. "Ich bin seit einem Jahr in Walkenried und engagiere mich in einer Bürgerinitiative", sagt die Schwäbin. Einmal im Monat würden sie sich treffen: "Sozusagen Stammtisch von Gipsschützern, die daran interessiert sind, dass der Gips nicht mehr abgebaut wird.“
Sie hat sich zu Michael Reinboth und Ursula Schäfer gesellt auf ihrem Marsch durch die Karstlandschaft. Die Frau in der roten Fleece-Jacke lebt erst seit knapp anderthalb Jahren in Niedersachsen. Ihr Mann kommt aus Hannover, doch da kosten die Häuser noch mehr als in Oberschwaben, deshalb fiel ihre Wahl auf den Südharz, das günstige Haus mit großem Garten.
„Gleich zu Anfang haben wir natürlich hinter unserem Haus das große Loch gesehen. Wir haben sofort irgendwie mitbekriegt, dass da Gips abgebaut wurde. Und deswegen hab ich dann auch gleich angerufen und gefragt: Wird da noch Gips abgebaut? Und dann haben die mir versichert, dass dort direkt nicht mehr abgebaut wird, sondern in 400 Metern Luftlinie.“ Zurzeit werde viel abgebaut, sagt Ute Valentin. 

Kampf um den Wald im Harz

Vom Lärm aus den Steinbrüchen kann auch Michael Reinboth ein Lied singen. Er verfolgt ihn schon seit seiner Kindheit: „Früher hat mein Vater immer gedroht: Wenn du in der Schule nicht ordentlich lernst, kommst du in einen Steinbruch.“
Das ist dem Umweltschützer dann doch erspart geblieben. 70 ist er jetzt – und langsam hat er die Hoffnung aufgegeben, noch den Tag zu erleben, an dem der letzte Gipssteinbruch schließt. Doch klein beizugeben kommt für ihn nicht in Frage. Zusammen mit dem BUND will er dafür sorgen, dass der Südharz Biosphären-Reservat wird.
Reinboth rückt seine Baskenmütze zurecht. Von Osten weht ein kalter Wind. Zeit für den Rückzug. Durch die Karstlandschaft, die einzigartige. „Diese Buchenwälder hier sind schon etwas Einmaliges auf dem Karst. Und sie sind – noch, muss man sagen – intakt, toi-toi-toi. Das fast Perverse an der Situation momentan ist ja, dass im Oberharz verzweifelt versucht wird, wieder Bäume anzupflanzen. Und hier, wo wir intakte Wälder haben, werden sie abgeholzt. Damit der nächste Steinbruch aufgemacht werden kann.“
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