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Die besondere Aufnahme / Archiv | Beitrag vom 09.05.2020

Franz Liszt macht's möglichBeethovens 7. Sinfonie für 10 Finger

Moderation: Stefan Lang; Gast: Hinrich Alpers

Zwei Hände bewegen sich zügig über die Tastatur eines modernen Flügels (imago images / blickwinkel)
Orchesterklang kann man nur mit Tricks auf 88 Tasten übertragen - Liszt konnte das. (imago images / blickwinkel)

Franz Liszt hat alle Sinfonien Beethovens für das Klavier bearbeitet - Pianist Hinrich Alpers hat sich diese technisch hochkarätigen Fassungen im Jubiläums-Jahr zu eigen gemacht. In dieser Sendung berichtet er vom Reiz der Siebten.

Ein Werk, zwei Komponisten: die siebente Sinfonie, komponiert von Beethoven, für das Klavier erobert von Franz Liszt. 

1813 hat Beethoven das Werk in bitterer Kälte uraufgeführt, drei Wochen nach der Völkerschlacht bei Leipzig, im Geburtsjahr Richard Wagners - finanziell ist Beethoven gerade eher knapp, seine Leidenschaften sind glücklos geblieben - Lebensmomente, die sich im Werk durchschlagen? Und mitreißen? "Sie entzückt Kenner und Nichtkenner gleichermaßen", so lesen wir es in der Uraufführungskritik. 

Hinrich Alpers kann berichten, wie Franz Liszt es anging, eine geniale Orchesterabstraktion und -imitation zu schaffen. Zum Beispiel, wie er lange, gleichmäßige Streicherpartien für das "Schlaginstrument" Klavier umwandelte - denn, hat der Hammer im Klavier einmal die Seite zum Klingengebracht, ist diese aber schon wieder im Ver-klingen.

Porträt des Pianisten, der herausfordernd in die Kamera blickt. (Hinrich Alpers / Hannes Caspar)Hinrich Alpers Klaviertechnik kann Liszts Schwierigkeiten locker wegstecken. (Hinrich Alpers / Hannes Caspar)

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Festlich gekleidete, junge Menschen tanzen wirbelnd vor einer Schlosskulisse auf einem Rasen zwischen blühenden Büschen. (IMAGO / Photo12 / ArchivesxSnark)

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