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Kompressor | Beitrag vom 13.10.2015

Frage des TagesWelche Rolle spielt die Popkultur bei Frank Witzel?

Klaus Walter im Gespräch mit Stephan Karkowsky

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Preisträger des Deutschen Buchpreises 2015, der Autor Frank Witzel (picture alliance / dpa / Michael Kretzer)
Preisträger des Deutschen Buchpreises 2015, der Autor Frank Witzel (picture alliance / dpa / Michael Kretzer)

Es ist ein dicker Brocken, ein Ungetüm, eine Zumutung. Vor allem aber ein fulminantes Stück Literatur, dieser Roman von Frank Witzel, dessen Titel kein Mensch fehlerlos hinbekommt. Wie aber steht es um die popkulturelle Bildung der Protagonisten in Witzels Werk?

Politik, Pop und Pubertät: Auf 800 Buchseiten und in 99 Kapiteln hat der in Offenbach lebende Autor Frank Witzel die Selbstfindungsphase eines 13-Jährigen ins Spannungsfeld von katholischer Kirche, autoritärer Familie und aufkeimendem Terrorismus gestellt. Am Montagabend wurde Witzel überraschend für seinen Roman "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Welche Rolle aber spielt die Popkultur nun in Witzels Werk genau? Darüber sprechen wir mit dem Autor Klaus Walter. Er hat mit und Frank Witzel und Thomas Meinecke die Gesprächsbücher "Plattenspieler" (2005) und "Bundesrepublik Deutschland" (2010) geschrieben.

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