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Kompressor | Beitrag vom 24.11.2015

Frage des TagesWarum wird Anonymous den IS nicht besiegen?

Michael Gessat im Gespräch mit Timo Grampes

Ein Protestant mit einer Maske, die von Aktivisten der 'Anonymous'-Gruppe verwendet wird (picture alliance / dpa / Shawn Thew)
Ein Protestant mit einer Maske, die von Aktivisten der 'Anonymous'-Gruppe verwendet wird (picture alliance / dpa / Shawn Thew)

Das Hacker-Netzwerk Anonymous hat dem Islamischen Staat (IS) nach der Terrorserie in Paris mit martialischen Worten den virtuellen Krieg erklärt. Allerdings scheint das Netzwerk nun zerstritten und darum auch kaum noch schlagkräftig.

Nur einen Tag nach den Anschlägen von Paris hatten Hacker der "Anonymous-Bewegung" dem "IS" den Cyberkrieg erklärt – auffällig war die martialische Wortwahl: "Anonymous wird euch auf der ganzen Welt verfolgen und zur Strecke bringen", hieß es etwa in der Erklärung. "Anonymous" wollte den Nachschub des "IS" störten, Geldgeber unter Druck setzen und Anwerbe-Plattformen zerstören. Die Hoffnungen waren groß, denn bereits im Februar hatte Anonymous den IS zum Ziel erklärt und in der Folge hunderte Social-Media-Konten angegriffen.

Nun aber zeigt sich: Die Aktionen haben auch viele falsche Informationen, Grabenkämpfe und Trittbrettfahrer hervorgebracht. Die Frage ist nun: Was kann "Anonymous" mit seinen Mitteln überhaupt tun? Und die Frage des Tages: 

Warum wird Anonymous den IS nicht besiegen? - Antworten von Michael Gessat, Medien-Redakteur ab 14.07 Uhr in Kompressor.

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