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Literatur / Archiv | Beitrag vom 05.07.2020

Flüsse, Seen und Meere in der LiteraturWasserzeichen

Von Jörg Magenau

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Kleine Welle am Strand (Jan-Martin Altgeld)
Das Meer: Wer in die Wellen guckt, wird leicht hineingezogen. (Jan-Martin Altgeld)

Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Ein nasser Ausflug mit Ernst Jünger, Durs Grünbein, Terézia Mora und Uwe Johnson.

Alles Leben stammt aus dem Wasser und es geht, wie in der Sintflut, darin unter. Wasser steht für Geburt und Tod, für Abschied und Wiederkehr, für Grenzen und Grenzüberschreitungen. Wer am Meer steht, gerät leicht in den Sog der Gezeiten. Mit den Wellen branden die Erinnerungen an.

Ausflug ins feuchte Element

Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen.

Der Ausflug ins feuchte Element führt von Ernst Jünger, der beim Strandspaziergang in Neapel an den Ersten Weltkrieg denkt, bis zu Durs Grünbein, der in die Bars von Atlantis abtaucht.

Von Uwe Johnson, der sich beim Blick übers Wasser in New York nach der Ostsee sehnt, bis zu Terézia Mora, die eine Hütte im Schilf heraufbeschwört. Von den Ufern Masurens bis an die Küste Afrikas, von der Odyssee zu den Passagen der Gegenwart.

Eine Produktion aus dem Jahr 2010. Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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