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Einstand | Beitrag vom 26.07.2021

Flötist Matvey DeminZarter Glanz fürs Debüt

Moderation: Carola Malter

Der Musiker Matvey Demin ist mit seiner Flöte im Profil und im Halbdunkel zu sehen. ( Matvey Demin / Daniil Rabovsky)
Matvey Demins Leidenschaft für die Flöte wurde vom Spiel seiner Großmutter entbrannt. Von ihr erhielt er den ersten Unterricht. ( Matvey Demin / Daniil Rabovsky)

Matvey Demin kommt aus Sibirien, wurde 2019 Preisträger des Tschaikowsky-Wettbewerbes und startet gerade in Europa durch: Gerade ist er Soloflötist des Tonhalle-Orchesters Zürich. Auf seinem CD-Debüt brilliert er mit französischem Repertoire.

Einen Preis beim berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb zu gewinnen, ist wie ein Ritterschlag, es gelingt nur den wenigsten Musikern. Und wer Flöte spielt, hatte bisher überhaupt keine Chance. Doch seit 2019 dürfen auch die Bläser in Moskau um die begehrten Goldmedaillen spielen. Einer der allerersten Bewerber war Matvey Demin. Gemeinsam mit 48 Oboisten, Fagottisten, Klarinettisten und Flötisten aus aller Welt spielte er um die Gunst der Juroren. 15 Millionen Menschen hörten und sahen dabei zu. 

Immer bergauf

Matvey Demin wurde 1993 in der sibirischen Stadt Osinniki geboren. Seine Großmutter brachte ihm das Spiel auf der Querflöte bei. Doch bald war Matvey so gut, dass er nach Hannover im Institut für Frühförderung musikalisch Hochbegabte bei Andrea Lieberknecht studierte.Abonnieren Sie unseren Kulturnewsletter Weekender. Die wichtigsten Kulturdebatten und Empfehlungen der Woche. Ab jetzt immer freitags per Mail. (@ Deutschlandradio)

Später dann ging er nach München an die Musikhochschule. 2017 erhielt er beim Internationalen Aeolus Bläserwettbewerb einen ersten Preis. Es folgten einige weitere Wettbewerbe. Mit 20 Jahren ging Matvey Demin in die Schweiz, als Solo-Flötist spielt er seitdem im Tonhalle-Orchester Zürich

CD-Debüt 

Für sein CD-Debüt mit dem lettischen Pianisten Gleb Koroleff hat der erfolgreiche Flötist ein überwiegend französisches Repertoire aufgenommen: Originalkompositionen, Bearbeitungen sowie Zugabenstücke von Francis Poulenc, Henry Dutilleux, Peter Tschaikowsky, Cesar Franck und Niccolò Paganini.

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