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In Concert / Archiv | Beitrag vom 13.08.2018

Fatoumata Diawara Starke Stimme aus Westafrika

Moderation: Carsten Beyer

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Fatoumata Diawara  (imago)
Fatoumata Diawara (imago)

Fatoumata Diawara begann als Schauspielerin. Heute ist sie als Vertreterin westafrikanischer Musik von den Festivalbühnen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Nach einigen Jahren in Europa kehrte sie zurück nach Mali - zu ihren Wurzeln.

Fatoumata Diawara - geboren 1982 an der Elfenbeinküste, aufgewachsen bei ihrer Tante in Mali - begann ihre Karriere als Schauspielerin beim Film. Doch nach ihrem Debütalbum "Fatou" (2011) wechselte sie zum Gesang, und die Fans westafrikanischer Musik wurden auf ihre großartige Stimme aufmerksam. Diawara spielte in Glastonbury und bei anderen großen Festivals und tourte mit dem kubanischen Pianisten Roberto Fonseca.

Ein Friedenslied für Mali

Sie gründete eine westafrikanische "Supergroup" mit Amadou und Mariam, Oumou Sangaré und Toumani Diabaté, um ein Friedenslied für Mali aufzunehmen, und begab sich an Bord von Damon Albarns "Africa Express", wo sie sich eine Bühne mit Paul McCartney teilte.

In den Songs auf ihrem aktuellen Album "Fenfo" behandelt Fatoumata Diawara Themen wie Migration, Familie und eine bessere Welt für Kinder. Dabei singt sie in ihrer Muttersprache Bambara, nicht etwa auf Englisch oder Französisch. "Ich bin eine Traditionalistin, aber ich liebe es auch zu experimentieren.", sagt die 36-Jährige, "Ich möchte meine Wurzeln und Einflüsse behalten, sie aber in einem anderen Stil kommunizieren."

Fatoumata Diawara
Fatoumata Diawara: g
Yacouba Kone: g
Arecio Smith: Keyboard
Sekouh Bah: Bass
Jean Baptiste Gbadoe: Drums

Aufzeichnung vom 8. Juli 2018
Rudolstadt-Festival, Große Bühne Heinepark

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