Fasten

Dem Körper etwas Gutes tun

07:49 Minuten
Eine Tasse Tee und eine Teekanne stehen auf einem Tablett.
Wichtig beim Fasten: Immer genug Flüssigkeit wie Tee, Säfte oder Suppen zu sich nehmen. © Unsplash / Manki Kim
Andreas Michalsen im Gespräch mit Nicole Dittmer · 30.11.2021
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Fasten hilft gegen Diabetes und beugt Herzkreislauferkrankungen. Für den Mediziner Andreas Michalsen ist es sogar ein „Reset“ für den Körper: Fasten könne dabei helfen, langfristig Lebensgewohnheiten zu ändern.
Die Adventszeit hat begonnen, und damit auch die Zeit für Marzipankartoffeln, Lebkuchen, Selbstgebackenes. Weihnachten gibt es Gänsebraten mit Rotkohl. Im Januar kommen dann die guten Vorsätze und für manche das Fasten.
Andreas Michalsen ist Facharzt für Innere Medizin und Ernährungsspezialist, unter anderem auch Chef der Abteilung Naturheilkunde am Immanuel-Krankenhaus in Berlin. Er meint, für einen Großteil der Bevölkerung sei das Fasten ein- bis zweimal im Jahr als Präventionsmaßnahme gegen Krankheiten ideal. Fasten helfe gegen Diabetes, Bluthochdruck und beuge Herzkreislauferkrankungen vor. Auch bei Rheuma und Arthrose könne Fasten hilfreich sein.
„Für mich ist das Fasten der ideale Start in eine Ernährungsumstellung.“ Das Fasten helfe dabei, Lebensgewohnheiten zu brechen und zu ändern. Hinzu komme, dass nach dem Fasten alles viel intensiver schmecke und der Genuss verstärkt werde.

Fasten ist nicht gleich Fasten

Dabei muss zwischen unterschiedlichen Vorgehensweisen unterschieden werden: Zum einen gibt es das Intervallfasten 16/8. Dabei verzichtet man auf eine Früh- oder Spätmahlzeit, sodass man 16 Stunden lang keine feste Nahrung zu sich nimmt. „Fasten für den Alltag“, nennt das der Mediziner. Damit könne man einen Rhythmus in seinen Körper bringen.
Die anderen Bereiche sind Formen des längeren Heilfastens, bei denen man weiterhin Säfte, Suppen und alte Brötchen zu sich nehmen kann. Je nach Ausgangsgewicht und welche Fettreserven ein Mensch hat, macht man das mindestens fünf Tage, kann es aber auch auf bis zu 14 Tage ausdehnen, erklärt Andreas Michalsen: „Das ist fast schon wie eine Kur oder ein Reset für den Körper.“
Menschen, die allerdings „überehrgeizig auf ihr Gewicht achten“, rät Andreas Michalsen vom Fasten ab.

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