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Breitband | Beitrag vom 05.05.2018

Fabmobil3D Drucker auf Rädern für die Jugend Sachsens

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Sebastian Piatza und Christian Zöllner im Interview (Foto von Jürgen Cyranek)
Sebastian Piatza und Christian Zöllner (v. li.) (Foto von Jürgen Cyranek)

Vor zwei Jahren haben Sebastian Piatza und Christian Zöllner auf der Internetkonferenz re:publica ihre Idee eines mit 3D Druckern und VR-Brillen beladenen und fahrenden Labors vorgestellt. Nun ist das "fabmobil" Realität. Wie geht es weiter?

Die Designer Christian Zöllner und Sebastian Piatza hatten vor einigen Jahren ein Ziel: Sie wollten mit ihrem "Fabmobil" der jungen Generation im Osten Sachsens neuere Technik nahe bringen. Das "Fabmobil" ist ein ausrangierter und umgebauter Tourbus, beladen mit 3D-Druckern, Robotik und Virtual Reality-Headsets. Mit ihm wollten sie zu Schülern und Schülerinnen in ländlichen Gebieten fahren, um sie zu ermutigen, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen und sie für sich zu nutzen. 

Nun ist das Projekt Realität, unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes, aber auch von regionalen Förderungen. Christian Zöllner und Sebastian Piatza wollen Jugendliche, aber auch Erwachsene auf den Weg bringen vom Konsumenten der Technik zum Produzenten. Und jetzt?

Selbstproduzierter Stinkefinger-Blinker aus dem Fabmobil (Foto von Jürgen Cyranek)Auch das kann beim "Fabmobil"-Besuch herauskommen: Ein sehr eigenwilliger Blinker für eine Schwalbe (Foto von Jürgen Cyranek)

Nora Gohlke gibt uns einen Einblick in den Alltag des Fabmobil und lässt auch Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen. Im Interview mit den Gründern beleuchten Katja Bigalke und Martin Böttcher die Hintergründe der Entstehung, aber gehen auch der Frage nach, wie es mit dem Projekt weitergehen soll.

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