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Lesart / Archiv | Beitrag vom 24.06.2014

Erster WeltkriegDie Schuldfrage neu stellen

Der US-amerikanische Historiker Sean McMeekin über sein Buch "Russlands Weg in den Krieg"

Moderation: Frank Meyer

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Der russische Zar Nicolaus II. mit Repräsentanten anderer Länder, die am Ersten Weltkrieg beteiligt waren. (picture alliance / Itar-Tass)
Der russische Zar Nicolaus II. mit Repräsentanten anderer Länder, die am Ersten Weltkrieg beteiligt waren. (picture alliance / Itar-Tass)

Die Frage nach den Schuldigen sorgt ein Jahrhundert nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs weiterhin für Diskussionen. Waren Deutschland und die Mittelmächte tatsächlich hauptverantwortlich für die Katastrophe?

Jahrelang durchkämmte Sean McMeekin Archive, studierte Schlachtpläne und beleuchtete diplomatische Intrigen. Seine Analyse über Russlands Weg in den Ersten Weltkrieg kommt zu einem brisanten Ergebnis. Die wahren Drahtzieher fand der US-amerikanische Historiker in St. Petersburg: Russland nahm bewusst das Risiko eines Kriegs in Kauf, um sich strategisch wichtige Landengen am Schwarzen Meer zu sichern.

Mehr zum Thema:

Erster Weltkrieg - Kümmelschnaps im Schützengraben (Deutschlandradio Kultur, Interview, 24.6.2014)

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