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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 18.02.2013

Ein-Dollar-Grundstücke im Outback

Wie eine australische Gemeinde gegen die Landflucht kämpft

Von Andreas Stummer

Eine Landstraße im australischen Outback: Viele Orte auf dem Land leiden unter Einwohnerschwund. (dpa / picture alliance / AAP)
Eine Landstraße im australischen Outback: Viele Orte auf dem Land leiden unter Einwohnerschwund. (dpa / picture alliance / AAP)

Den Kleinstädten und Dörfern laufen auch in Australien die Einwohner weg. Sie gehen in die Stadt. Dorthin, wo es Jobs gibt. Doch in Jandowae, einem kleinen Ort westlich von Brisbane, wollten sich die Bürger nicht damit abfinden. Mit einer originellen Idee konnte die Landflucht gestoppt werden.

Unterwegs im Südosten Australiens auf der Autobahn von Sydney nach Melbourne. Es gilt Tempo 100, der Großteil des Hume Highway ist nicht mehr als eine zweispurige Landstraße – oft mitten durch kleine Ortschaften. Eine Tankstelle mit Schnellimbiss und Telefonzelle, ein paar Läden, die Kneipe und ein Rugbybolzplatz: Ein Dorf sieht aus wie das andere. Doch etwa auf halber Strecke, in Holbrook - Einwohnerzahl 1273 - traut man seinen Augen nicht.

Staunende Touristen knipsen Souvenirfotos oder stehen am Kiosk Schlange für Postkarten. Denn: Im Stadtpark von Holbrook liegt die Otway, ein ausrangiertes U-Boot der australischen Marine. 90 Meter lang, acht Meter breit – wie ein gestrandeter Wal. Nur ein paar Schritte neben dem Hume Highway und mehr als 250 Kilometer weit weg vom Ozean. Gemeinderätin Joan Pastorer hat die Otway vor sechs Jahren nach Holbrook schleppen lassen. "Wir brauchten eine Attraktion", erinnert sie sich, "sonst hätte unser Ort nicht überlebt." Sie hat recht behalten. Die Probleme Holbrooks verschwanden, als das U-Boot dort auftauchte.

"Vor 15 Jahren waren wir eine trostlose Ortschaft mit nicht mehr als einer Hauptstraße und einer Menge Durchgangsverkehr. Bis zu 7000 Autos fuhren täglich bei uns durch, aber niemand wollte anhalten. Seit wir das U-Boot hier haben, ist das anders. Jetzt stoppen die meisten – und das ist großartig."

Dutzende kleinere Orte in Australien versuchen, mit großen Sehenswürdigkeiten Besucher anzulocken. Mit überdimensionalen Kunststoff-Bananen, -Ananas und -Mangos oder einer haushohen Captain Cook-Statue, mit riesigen Holz-Schafen, -Krokodilen und Plastik-Langusten. Die Zeiten sind hart. Kleinstädten und Dörfern auf dem Land laufen immer mehr Anwohner weg und ziehen in die Stadt. Margaret Alston vom Bauernverband kann es ihnen nicht verdenken.

"Früher gab es Arbeit in den Banken, Geschäften und im Gesundheitsbereich. Jobs, in denen junge Leute ausgebildet wurden und Karriere machen konnten. Aber diese Jobs existieren heute nicht mehr. Genau wie in den Städten gibt es auch auch auf dem Land in Australien immer mehr Teilzeitstellen. Aber die Jobs mit einer wirklichen Perspektive – die sind verschwunden."

60 Minuten mit dem Auto bis zur nächsten Kreisstadt

Einige Orte drehten eigens Fernseh-Werbespots, um nicht, abseits der Autobahn, links liegen gelassen zu werden. Ausflügler und Durchreisende sind eine Sache, aber neue Nachbarn anzulocken, die in der Gegend auch leben wollen, eine andere. In Jendowae aber, etwa 260 Kilometer westlich von Brisbane, wollten sich die Anwohner nicht damit abfinden, dass ihr Ort langsam von der Landkarte verschwindet. Jendowae hatte einen Plan.

Nach Brisbane sind es viereinhalb Autostunden auf holprigen Landstraßen, nach Dalby – in die nächstgrößere Kreisstadt – gut 60 Minuten. Jendowae liegt in den Darling Downs, einem der fruchtbarsten Anbaugebiete an der australischen Ostküste. Jendowae ist sauber, sicher und freundlich. Vor drei Jahren aber drohte der 850-Einwohner-Ort zur Geisterstadt zu werden. Schuld war die Dürre. Erst fielen die Vieh-, Woll- und Weizenpreise, dann machte auch noch der Schlachthof dicht – halb Jendowae war arbeitslos. Viele zogen weg, dahin wo es Jobs gab. Die Zukunft von Jendowae stand auf dem Spiel. Doch dann hatte Margaret Curd, eine Krankenschwester in der örtlichen Klinik, eine ungewöhnliche Idee.

"Mein Mann sitzt im Gemeinderat. Er erzählte mir, dass es eine Menge Grundstücke im Ort gäbe, mit denen keiner etwas anfangen könne. Einfach niemand wolle darauf bauen. Ich schlug ihm vor, das Land einfach herzugeben. Vielleicht würden dann mehr Leute hierherziehen. Mein Mann meinte: ‚Wir können das Land doch nicht einfach herschenken!‘ Ich sagte: ‚Dann verlangt doch einfach nur einen Dollar dafür.‘"

Eine Gemeinderatssitzung später war der Vorschlag beschlossene Sache. Jedes "Ein Dollar-Grundstück" sollte etwa 1000 Quadratmeter groß sein, die nötigen Anschlüsse für Wasser, Elektrizität und Kanalisation übernahm die Gemeinde. Es gab nur eine Bedingung: Der neue Besitzer musste binnen eines Jahres ein Haus auf dem Grundstück bauen. Gemeinderat Bob Marshall rechnete damals mit vielleicht 50, 60 Bewerbungen. Am Ende kamen mehr als 500. Die Grundstücke wurden in einer Lotterie verlost. Bob Marshall persönlich zog die Lose. Er hoffte, dass junge Familien, vielleicht ein paar Handwerker und Geschäftsleute, die bereit wären, Läden in Jendowae zu eröffnen, den Ort wiederbeleben würden. Menschen, die Mitglied im Sportclub werden, ihre Kinder in die lokale Schule schicken und im Ort einkaufen.

"Wir wollen unsere neuen Mitbürger nicht nur für zwölf Monate hier bei uns haben, sondern mindestens für zwölf Jahre. Der ganzen Gegend liefen damals die Leute davon. Wir dachten: Wenn wir Land praktisch umsonst hergeben, dann kommen bestimmt neue Anwohner hierher – und das Übrige findet sich dann schon."

Die Lotterie macht Schlagzeilen im ganzen Land

Insgesamt wurden 38 Grundstücke zum symbolischen Preis von je einem Dollar verlost. Die meisten Privatgrundstücke liegen in der Brigalow Street, die heute jeder im Ort nur noch die "Ein Dollar-Straße" nennt.

Die Grundstückslotterie machte in ganz Australien Schlagzeilen. Auf einmal wusste jeder, wo Jendowae lag. Und vielen gefiel, was sie im Fernsehen gesehen hatten. An Wochenenden gab es oft keinen Parkplatz mehr entlang der Hauptstraße. Einer der Neugierigen war der frühere Postbeamte Len Weldon. Nach 30 Jahren im Büro arbeitet er heute in Jandowaes Gärtnerei – an der frischen Luft. Len erinnert sich gut daran, dass der Ort damals voller Großstädter war, die - wie er - bereit waren, mehr als nur einen Dollar für ein Stück Jendowae zu bezahlen.

"Meine Frau und ich sahen eine Anzeige in der Zeitung, in der ein Haus mit Grundstück für nur 38.000 Dollar zu haben waren. Wir sahen es uns an und haben noch am gleichen Wochenende gekauft. Ob in der Kneipe oder auf der Straße: Hier reden die Menschen noch mit einem. Unsere Nachbarn sind wundervoll und der ganze Ort ist sehr, sehr freundlich."

Doch nicht jeder in Jandowae hielt die Ein-Dollar-Grundstücke für eine gute Idee. Viele Anwohner fürchteten, dass ihr Land dadurch weniger wert wäre. Wer will schon für ein Grundstück bezahlen, wenn es ein paar Straßen weiter welche fast umsonst gibt? Aber dann kam alles ganz anders. Obwohl mit der Grundstückslotterie Land praktisch hergeschenkt wurde, stiegen die Preise der übrigen Grundstücke. David Fearns traute seinen Augen nicht: Alle leer stehenden Häuser im Ort hatten binnen Wochen neue Besitzer.

"Der arme Immobilienmakler, der früher hier war. Sein Name war Edwards, ein sehr netter Mann. Aber jahrelang zogen die Leute nur von hier weg - niemand wollte ein Haus im Ort kaufen. Irgendwann hatte er die Nase voll und ging nach Tasmanien. Sein Nachfolger aber kam genau zur Boom-Zeit hierher. In nur zwei Monaten verkaufte er 66 Häuser. Er konnte sein Glück kaum fassen."

David Fearns kommt aus Sydney. Er hätte sich nie träumen lassen einmal in einem Ort wie Jendowae zu leben, fast 300 Kilometer weit weg vom Meer. David ist 56, sieht aus wie Mitte 40 und fühlt sich, Zitat David: "Wie Anfang 30". Er ging eigens früher in den Ruhestand, um mehr Zeit zum Surfen zu haben. Bis zu einem Ausflug ins Grüne, der ihn nach Jendowae brachte. Danach wollte er nicht wieder weg. Für David war es Liebe auf den ersten Blick.

"Wir fuhren nur einmal die Einkaufsstraße rauf und runter. Ich fand den Ort fantastisch. Ich sagte zu meiner Frau: ‚Hier ist es sauber und ruhig. Großartig - lass uns hierherziehen.‘ Ich bin nicht einmal aus dem Wagen ausgestiegen."

"Meine Frau wollte immer auf dem Land leben"

Geräumige Safarizelte, bequeme Familien-Holzkabinen mit Badezimmer, aber auch Stellplätze für Wohnwägen und Camper. David Fearns ließ Ruhestand Ruhestand sein. Jetzt betreibt er mit Frau Jewel und Foxterrier Dash Jendowaes Caravanpark und den Golfplatz. Ihre Arbeit ist für die Fearns heute ein Hobby.

"Im Grunde ihres Herzens wollte meine Frau immer auf dem Land leben. Jetzt hat sie zwei Ponys, ein paar Hühner und eine Ziege. Sie ist nie glücklicher gewesen als hier draußen. Ich dachte, ich würde die Großstadt vermissen: das Theater, die Oper, die Restaurants. Aber wenn ich an all den Verkehr und das Gedränge in Sydney denke: Hier im Ort gibt es das nicht. Und das gefällt mir."

Von wegen "Kein schöner Land". In Jendowae ist von gut 300 Neuzugängen in den letzten drei Jahren nur eine Handvoll wieder in die Stadt zurück – aus beruflichen Gründen. Norm und Laura Percival aber bringen keine zehn Pferde mehr zurück nach Melbourne. Dort konnten sie sich nur eine Mietwohnung leisten. In Jendowae aber leben sie in ihren eigenen vier Wänden mit großem Garten. Für die Percivals war das Ein-Dollar-Grundstück die Chance für einen schuldenfreien Neubeginn.

"Überall sind Weizenfelder und Viehweiden: Ich fühle mich meilenweit weg von der Hauptstraße und dem Vorort, in dem wir in der Stadt lebten. Hier gehst du die Straße runter und die Leute lächeln dich an. Man sagt nur ‚Hallo‘ und schon hält man ein Schwätzchen darüber, wie es einem so geht oder auch nur über’s Wetter. Es ist hier einfach netter als in der Stadt."

Die Percivals kauften sich ein Fertighaus für ihr Ein-Dollar-Grundstück und zogen zwei Monate später ein. Norm, ein gelernter Ingenieur, übernahm die örtliche Tankstelle und repariert Autos und Rasenmäher. Neffe Wayne hilft ihm dabei. Norm hat ihn überredet, auch mit seiner Familie nach Jendowae zu kommen.

"Die Leute hier im Ort suchten schon seit Längerem jemanden, der sich mit Motoren auskennt. Deshalb haben wir die Werkstatt aufgemacht. Und wir sind nicht die Einzigen. Als wir das erste Mal hierherkamen, fiel uns auf, dass viele Schaufenster leer waren. Jetzt sind in vielen dieser Läden entlang der Hauptstraße wieder Geschäfte."

Jetzt hat der Ort sogar ein eigenes Industriegebiet

Als der Gemeinderat von Jendowae die Ein-Dollar-Privatgrundstücke zur Verfügung stellte, wurde auch eine Handvoll Gewerbeflächen ausgewiesen. Die Parzellen waren größer, lagen etwas außerhalb, waren aber auch zum Stückpreis von je einem Dollar zu haben – und ein voller Erfolg. Wie erfolgreich, das zeigen zehn neue Lagerschuppen und Fabrikhallen am Ortsrand. Da, wo früher nur Schafe und Kühe grasten, liegt jetzt Jendowaes eigenes Mini-Industriegebiet.

Old Rosevale Road, Nr. 8, das Gelände der Firma "Aleis Electronics". Ein voll-beladener Lastwagen mit Anhänger rollt vom Parkplatz. Unter der festgezurrten Plane sind waschkorbgroße, gestapelte Kisten mit kleinen, plastikverpackten Sensoren. Das Ziel des Trucks ist Brisbane. Um Kosten zu sparen, verlegte Unternehmer John Finlayson von dort seinen ganzen Betrieb nach Jandowae. "Aleis" stellt elektronische Codiergeräte her, mit deren Hilfe Schlachthöfe und Vieh-Großbetriebe ihre Tiere markieren. John brachte einige seiner Angestellten mit nach Jandowae, aber 20 weitere Stellen besetzte er mit Einheimischen.

"Wir wussten, dass in einem kleineren Ort wie diesem viele Leute händeringend nach Arbeit suchen. Deshalb nahmen wir uns Zeit, um unsere neuen Mitarbeiter auch gut anzulernen. Wir wollen, dass sie uns treu bleiben, denn viele andere Job-Aussichten gibt es hier nun mal nicht."

Als John Finlayson seinen Firmensitz aufs Land verlegte, war er anfangs skeptisch, wie seine Zulieferer und seine Kunden reagieren würden. Heute hat John mehr Aufträge als je zuvor. Ohne die hohe Miete, die er in einem Industriepark in Brisbane zahlen musste, kann er seine Produkte jetzt billiger anbieten als früher. Seinen Betrieb mit Sack und Pack von der Großstadt nach Jendowae zu bringen, war die beste Geschäftsidee, die John jemals hatte.

"Der Ort hier hat alles, was wir für unseren Betrieb brauchen und die nächste Kleinstadt ist nur 50 Kilometer weit weg. Meine ganze Familie ist mit mir hierher gezogen – insgesamt sind wir sechs. Wir haben Häuser im Ort gekauft und sie renoviert. Jendowae ist jetzt unser Zuhause und wir werden die Ortschaft auch weiter unterstützen."

John, der Unternehmer, David vom Caravanpark, Masseuse Jodie, Matt – ein Konditor und Jim, der Computer-Spezialist: Die Grundstückslotterie brachte nicht nur neue Anwohner nach Jendowae, sondern auch eine ganze Reihe von Berufen, die es im Ort vorher nicht gab. Oder nicht mehr gab - wie im Fall von Matt Oakes, dem Klempner.

Die Bauern ernten und die Rinder-Farmer züchten wieder

In Matt’s Garage fliegen die Funken. Eine schützende Schweißerbrille vor den Augen schweißt der Mittvierziger ein wieder zurechtgebogenes Abflussrohr. Wenn er damit fertig ist, warten eine verstopfte Toilette, ein verkalkter Heißwasser-Boiler und ein paar tropfende Wasserhähne. Eigentlich kam Matt mit seiner Familie von Brisbane nach Jendowae, um weniger zu arbeiten und mehr fischen zu gehen. Aber dazu läuft das Geschäft viel zu gut. Als der einzige Klempner im Ort hat er sechs Tage die Woche geöffnet.

"Es war Zeit für mich, kürzerzutreten. Ich gab die Nachtschichten auf, das ewige im Stau und das Schlange stehen und kam von der Stadt hierher. Jetzt habe ich zwar auch viel zu tun, aber meine Arbeit macht mir hier viel mehr Spaß, weil ich auch genug Zeit habe, um andere Dinge zu machen. Ich habe den Schritt hierherzukommen nie bereut. Nur beim Auspacken dachte ich: ‚Bist du eigentlich noch ganz bei Trost?‘ Aber diesen Gedanken hatte ich nur für zehn Minuten."

Die Grundstückslotterie brachte nicht nur frisches Blut nach Jandowae, sondern auch die Hoffnung, dass vielleicht bald alles wieder besser wird. Inzwischen hat es ausgiebig geregnet in den Darling Downs, die Bauern ernten und die Rinder-Farmer züchten wieder. Der durchschnittliche Preis für ein Haus im Ort ist von 25.000 auf heute 100.000 Dollar gestiegen. Jendowae ist keine Geister- sondern eine Boom-Stadt. Einwohnerzahl: 1150 – Tendenz steigend.

Am Ortsrand von Jandowae, unweit der Abzweigung nach Brisbane: Der halbe Gemeinderat steht auf einer spinatgrünen Schafweide, auf der bald 15 neue Häuser entstehen. Diesmal aber wurde das Bauland meistbietend versteigert. Vor drei Jahren wurde Jendowae belächelt, als Grundstücke im Ort für nur einen einzigen Dollar zu haben waren. Heute versuchen auch andere Outback-Gemeinden, mit ähnlichen Angeboten mehr Menschen ins australische Hinterland zu locken. "Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht", sagt Jandowaes Bürgermeister Mick Cosgrove. Aber: Man könne nicht unbegrenzt Land zum Nulltarif unters Volk bringen. Zu viele Neuzugänge würden das zerstören, was die Anwohner am Landleben so schätzten. Und dann kämen die spottbilligen Ein-Dollar-Grundstücke den ganzen Ort teuer zu stehen.

"Anfangs waren wir unsicher, ob wir das Richtige tun. Aber der große Erfolg der Grundstückslotterie gibt uns recht. Trotzdem werden wir nicht zulassen, dass unser Ort zu groß wird und seinen Charakter verliert. Bis dahin aber gilt: Wer zu uns kommen und mit uns leben will, der ist auch willkommen. Je mehr, desto besser."

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