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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 15.12.2011

Education City

Der Wissenschaftsstandort in der Wüste Katars

Von Jan Lublinski

Blick auf Katars Hauptstadt Doha (dpa)
Blick auf Katars Hauptstadt Doha (dpa)

Das Emirat Katar will in die Wissenschaft investieren. Nach dem Willen des Emirs und seiner Frau sollen künftig 2,8 Prozent des Bruttosozialproduktes in die Forschung fließen. Das liberale Machthaberpaar war schon immer für Überraschungen gut.

In den vergangenen Jahren haben sie den Frauen ihres Landes zunehmend mehr Rechte eingeräumt, mit dem unabhängigen Fernsehsender Al Dschasira die arabische Medienwelt auf den Kopf gestellt, und auch die Fußball Weltmeisterschaft haben sie sich gekauft.

Derzeit stampfen sie Education City aus dem Wüstenboden, einen weitläufigen Campus, auf dem derzeit große US-amerikanische Universitäten Außenstellen errichten: die George Washington University, das Weil-Cornell Medical College, die Texas A&M University.

Für viele Forscher bieten die Wüstenstaaten sehr gute Bedingungen: Den Aufbau von neuen Forschungsgruppen, neue Labors und junge motivierte Studenten, vor allem aus arabischen und asiatischen Ländern. Aber auch in anderen Scheichstaaten setzt man jetzt auf akademische Ausbildung und Wissenschaft. Im erzkonservativen Saudi Arabien ist etwa die King Abdullah University of Science and Technology am Start. Die Golfstaaten erkennen, dass sie in Wissenschaft investieren müssen.

Aber kann es gelingen, mitten in einer arabischen Wüste einen Wissenschaftstandort zu etablieren? Und wie reagieren die neuen Universitäten auf die Revolutionen in der arabischen Welt?

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