Seit 22:03 Uhr Literatur

Sonntag, 31.05.2020
 
Seit 22:03 Uhr Literatur

Echtzeit

Sendung vom 30.05.2020

LiebesbriefeEin Stück Papier für die Ewigkeit

Der Liebesbrief, niederländisches Gemälde, Öl auf Leinwand von Willem Bartel van der Kooi um 1808. Eine junge Frau in taillenhohem Empire-Kleid mit Empire-Frisur erhält einen Liebesbrief von einem jungen männlichen Boten. (imago/ Everett Collection)

Liebesbriefe – wer schreibt denn noch so was? Vielleicht eine Mail oder eine Chat-Nachricht, aber so richtig auf Papier? Dabei ist ein Liebesbrief etwas ganz Besonderes, erst recht in Zeiten elektronischer, schneller Kommunikation.

(Unsplash/ Daniel Talfjord)

PaareLiebe in Zeiten der Kontaktbeschränkung

Die Liebe in der Coronakrise – ein Thema, vier Facetten: Wenn die Liebe von Balkon zu Balkon springt. Warum wir Dating-Shows gucken. Was uns in Krisenzeiten andere attraktiver finden lässt. Und warum der gute, alte Liebesbrief nicht aussterben darf.

Sendung vom 23.05.2020
Eine Frau sitzt in draußen in einer Ecke und lehnt ihren Kopf auf die Beine (Unsplash / Verne Ho )

BurnoutIm Leerlauf auf dem Gaspedal

Als Stillstand nach dem Rasen kann der Zustand bei einem Burnout beschrieben werden. Wir würden gerne weiter machen, aber der Körper zwingt zur Umkehr. Der Biopsychologe Clemens Kirschbaum spricht dabei von einem "psychischen Lockdown".

Illustration einer Figur im Segelboot, ohne Segel bei Windstille (imago images / Ikon Images / Gary Waters)

"Rasender Stillstand"Plötzlich ausgebremst

Nicht so schnell zu können, wie man möchte, das erzeugt Ungeduld und Unmut. Die Coronakrise zeigt es uns. Anlass genug, um auf die These vom "Rasenden Stillstand" des Philosophen Paul Virilio zu schauen. Da liegen auch Erschöpfung und Wahnsinn nicht weit.

Sendung vom 16.05.2020
Ein medizinischer Mundschutz zwischen Messer und Gabel auf einer Tischdecke im Restaurant. (imago/photothek/Ute Grabowsky)

Neustart nach dem LockdownWas bleibt?

Weitere Lockerungen treten in Kraft. Das Leben kehrt in die Städte zurück. Doch "normal" ist nach wie vor fast gar nichts. Welche Kulturpraktiken werden uns auch über den Lockdown hinaus begleiten? Ein Thema – vier Facetten.

Sendung vom 09.05.2020
Ninia LaGrande posiert für ein Pressebild. (Simona Bednarek)

Vorteil des AbstandhaltensWie kleine Menschen gesehen werden

"Ich kann mich unbeobachteter, freier bewegen", sagt Ninia LaGrande über ihr Leben in der Coronakrise. Die Autorin und Moderatorin hat mit 1,38 Meter Körpergröße eine ganz eigene Perspektive auf das Abstandsgebot in Zeiten der Pandemie.

Eine Person mit Sonnenbrille hält eine Lupe vor dem Gesicht. (Unsplash / Marten Newhall)

Augen auf!Sehen und gesehen werden

Ein Thema, vier Facetten: In der Echtzeit geht es diesmal um sehen - und gesehen werden. Wo das Distanzgebot herrscht, wenn Abstand gehalten werden muss, da lässt sich eine Verbindung häufig nur durch Schauen herstellen.

Sendung vom 02.05.2020Sendung vom 25.04.2020
Tänzer auf der Bühne (Jubal Battisti)

Ensemble DanceOnTänzer haben kein Verfallsdatum

Auf den Bühnen stehen nach wie vor nur junge Tänzerinnen. Dabei haben Ältere diesen einiges voraus, ist Madeline Ritter überzeugt. Sie leitet eine Tanzcompagnie mit Mitgliedern, die alle über 40 Jahre alt sind.

Zwei Törtchen stehen nebeneinander. Sie erinnern an weibliche Brüste. (unsplash / Annie Spratt)

Bild- und Essayband "Brüste"Auf der Suche nach Befreiung

Die Vulva als Ort der Lust spielt zur Zeit in der feministischen Debatte eine zentrale Rolle. Die weiblichen Brüste seien da fast vergessen, meint die französische Philosophin Camille Froidevaux-Metterie. Sie widmet ihnen einen Bild- und Essayband.

Menschen spielen Twister (Illustration) (imago images / Ikon Images)

KörpergeschichtenFormen, Wölbungen und Tabus

Ein Thema. Vier Fassetten: In der Echtzeit geht es um Körper in all ihren Formen. Was bedeutet Altern für Tänzerinnen. Weswegen spielt die weibliche Brust in der aktuellen feministischen Debatte kaum eine Rolle? Und wir wagen uns an die Backformen.

Sendung vom 18.04.2020
Links sitzt ein Mann im Karohemd und mit Schiebermütze auf einem Baumstumpf, rechts hlten zwei Hände mit Tattoos eine Ochsenherz-Tomate. (Heike Reingen, Linus Keutzer)

Market GardeningGemüseanbau auf kleinstem Raum

Market Gardening – klingt neu, geht aber auf Anbautechniken aus dem 19. Jahrhundert zurück. Dabei wird Gemüse sehr dicht gepflanzt, um auf kleinem Raum große Ernte zu erzielen. Linus Keutzer ist hier Vorreiter und kennt die Kniffe.

Eine Frau trägt eine grüne Pflanze in einer Metallschüssel. (Unsplash / Katya Austin)

Von Menschen und PflanzenGrüner wird es nicht

Mensch und Pflanze, das ist eine Jahrtausende alte Beziehung. Wir essen Obst und Gemüse, bauen unsere Häuser aus Baumstämmen und stellen Blumen auf den Tisch. Die "Echtzeit" schaut genau hin und entdeckt Neues in der Welt der Pflanzen.

Sendung vom 11.04.2020
Ein Schild mit der Aufschrift "Mut steht am Anfang - Glück am Ende. #HSbestrong" steht an einem Café in der Fußgängerzone in Heinsberg. (Picture Alliance / dpa / Jonas Güttler)

Seiner Zeit voraus seinZum Beispiel Heinsberg

Ein Ort ganz nah an der deutsch-niederländischen Grenzen: Heinsberg. Die Kreisstadt wurde bekannt als erstes Zentrum der Coronaansteckung in Deutschland. Doch Heinsberg kann mit mehr punkten als mit zweifelhafter Prominenz durch die Pandemie.

Seite 1/35
April 2019
MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 1 2 3 4 5

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur