Dienstag, 26.01.2021
 

Die Reportage

Sendung vom 24.01.2021

Tourismuskrise in Georgien Saatgut statt Schlauchboot

Ein Mann steht in einer Halle und zeigt einen Granatapfel in die Kamera (Thomas Franke)

Die Corona-Pandemie hat den wirtschaftlichen Aufschwung in Georgien zunichte gemacht. Besonders hart trifft es den Tourismus. In der Krise besinnen sich viele Georgier wieder auf eine Tugend aus der Sowjetzeit: sich als Selbstversorger durchzuschlagen.

Sendung vom 17.01.2021
Blick in den Todestrakt durch Gitterstäbe im Vordergrund. Im Gang sind Insassen zu sehen. (picture alliance/AP/Eric Risberg)

US-Gefängnis San QuentinMein Freund im Todestrakt

Kurz vor Amtsübergabe lässt US-Präsident Trump, ein Befürworter der Todesstrafe, vermehrt hinrichten. Reno wird es nicht treffen. Er sitzt seit 40 Jahren im Todestrakt in San Quentin. Der einzige verbliebene Kontakt nach draußen ist Reporter Arndt Peltner.

Sendung vom 10.01.2021
Viele Discokugeln im künstlichen Nebel, hängen an der Decke des Berliner Clubs Wilde Renate. (Deutschlandradio / Manfred Götzke)

Clubszene im Corona-Winter Raven in der Cloud

Die Tanz- und Techno-Tempel in Berlin werden wohl die Letzten sein, die nach dem Lockdown wieder öffnen dürfen. Viele Feierwillige haben sich seit März draußen Alternativen gesucht. Doch was bleibt davon im Winter übrig?

Sendung vom 03.01.2021
Bohrturm im Dunkeln (Gesine Dornblüth)

Leben am Polarkreis40 Grad – minus

Zehn Monate Winter und zwei Monate Mückenplage: Am russischen Nordpolarkreis ist das Leben hart. Die meisten Menschen kommen nur zum Arbeiten. Riesige Gasvorkommen werden gefördert, demnächst auch für die Ostsee-Pipeline.

Sendung vom 01.01.2021Sendung vom 27.12.2020
Erica Mela und Frank James Wajega vor dem Skelett des Dinosauriers im Naturkundemuseum. (Eberhard Schade)

Debatte um Rückgabe von KulturgüternWem gehört der Dino?

Zwei junge Wissenschaftler aus Tansania arbeiten drei Monate im Museum für Naturkunde in Berlin. Dort lagern viele Knochen aus ihrer Heimat. Der Besuch fällt in eine Zeit, in der in Deutschland über die Rückgabe von Kulturgütern debattiert wird.

Sendung vom 26.12.2020
Blick auf den Hafen von Arguineguín. Im Hafenbecken Boote, an Land Zelte, an denen sich Menschen drängen. (Ann Esswein und Felie Zernack)

Geflüchtete auf Gran CanariaDie Angst vor einem zweiten Lesbos

Das einst beliebte Urlaubsziel Gran Canaria ächzt unter der Coronakrise. Es fehlen die Touristen. Gekommen sind andere: Mehr als 11.000 Geflüchtete, die auf das europäische Festland wollen. Spanien lässt das aber nicht zu. Droht ein zweites Lesbos?

Sendung vom 25.12.2020
Auf der Ilha dos Portugueses hat MSC eine eigene Beach Lounge errichtet. Hier sollen die Touristen essen, trinken, entspannen. Die Lokalbevölkerung hat keinen Zutritt (Philipp Lemmerich)

Kreuzfahrttourismus in MosambikEin Schiff wird kommen

Weißer Strand, türkises Wasser: Die mosambikanische Insel Inhaca ist ein Paradies. Das hat auch die Kreuzfahrtgesellschaft MSC erkannt und steuerte bis März ihre Schiffe dorthin. Dann kam Corona und mit der Krise überraschend eine neue Chance.

Sendung vom 20.12.2020
Der Autor Eberhard Schade mit seinem Teppich auf der Schulter. (Deutschlandradio / Eberhard Schade )

Mein Teppich im Auktionshaus Wenig Bares für Rares

40 Jahre liegt ein alter Teppich auf dem Speicher der Schwiegermutter unseres Autors - bis sie ihn plötzlich verkaufen möchte. In einem 100 Jahre alten Berliner Auktionshaus taucht der Reporter in die Welt der Händler und Sammler ein.

Sendung vom 13.12.2020
Eine Hand hält ein Blatt in Herzform. (unsplash / Andressa Lyrio)

Letzte Chance für Schulabbrecher Reif für die Insel

Jedes Jahr werden 350 Jugendliche ins Ausland geschickt, um sich in Einzelbetreuung auf ihren Schulabschluss vorzubereiten. Diese Maßnahme des Jugendamtes wird oft als Urlaub unter Palmen geschmäht. Aber ist es das wirklich?

Sendung vom 06.12.2020
Urne und Blumen vor einem Schiffsfenster mit Blick auf das Meer. (Johannes Kulms / Deutschlandradio)

Trend zur SeebestattungKein Ort zumTrauern

Wer sich auf See bestatten lässt, bringt die Hinterbliebenen in eine schwierige Situation. Sie haben keinen Ort zum Gedenken. Damit kommt nicht jeder zurecht. Und dann sucht sich die Trauer eigene Wege.

Sendung vom 22.11.2020
 Menschen blicken auf den Fährhafen Mukran, auf dem zwei russische Schiffe für den Weiterbau der Nordstream 2 Pipeline vorbereitet werden. (picture alliance / Jens Koehler)

Streit um Nord Stream 2Weltpolitik auf der Insel Rügen

Die Pipeline Nord Stream 2 verhindern und Europa gerne eigenes Gas verkaufen: An diesen Zielen dürfte sich auch unter einem neuen US-Präsidenten Biden nichts ändern. In dem Streit spielt derzeit ein kleiner Hafen in Sassnitz eine Schlüsselrolle.

Sendung vom 20.11.2020
Illustration: ein Mann von hinten, der seine Kapuze überzieht (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 6Der Geschichtenerzähler

Im März 2020 kommt Karim frei. Er erklärt, wie er erst zum Krieger, dann zum Deserteur wurde und am Ende aus Angst all die Geschichten über sich erfunden hat. Dabei lügt er wieder und stellt damit seine Freundschaft zu Jan auf eine letzte Probe.

Illustration: Ein Telefon hängt an einer Wand. (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 5Der Tunesier

2018 reist Jan nach Tunesien. Trifft sich mit Karims Familie, hört sich ihre Version seiner Geschichte an. Während dieser Spurensuche erfährt er von Karims Urteil. Jan könnte resignieren, will aber die Freundschaft immer noch nicht ganz aufgeben.

Illustration: zwei Hände mit Handschellen (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 4Der Staatsfeind

Ende 2016 sitzt Karim in Untersuchungshaft. Die Ermittler finden heraus, dass Karim nicht Karim heißt und er Tunesier ist. Jan kann das alles nicht glauben. Er will Karim helfen und besucht ihn im Gefängnis. Es wird das letzte Treffen der beiden.

Illustration: ein Mann vor einem Computer (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 3Der Terrorist

Mit den Anschlägen in Würzburg und Ansbach ist im Sommer 2016 der islamistische Terror in Deutschland angekommen. Auch Karim verhält sich immer seltsamer. Was beide da noch nicht wissen: Der Verfassungsschutz beobachtet sie längst.

Illustration: zwei Männer, einer von ihnen trägt ein Maschinengewehr (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 2Der Bruder

Als Karim bei Jan einzieht, beginnt ein Sommer mit Partys und gemeinsamen Freunden. Schnell sind beide wie Brüder. Karim scheint perfekt integriert zu sein. Doch wie passt dazu ein Foto, das ihn mit einer Kalaschnikow zeigt?

Illustration: Flughafen Tempelhof (Anselm Magnus Hirschhäuser)

Mein Freund, der Terrorist - Folge 1 Der Geflüchtete

Knapp eine Million Menschen flüchten 2015 nach Deutschland. Einer davon ist Karim. In Berlin trifft er auf Jan, einen ehrenamtlichen Helfer. Beide freunden sich an, sind schnell wie Brüder füreinander. Bis beide ins Visier der Polizei geraten.

Sendung vom 15.11.2020Sendung vom 08.11.2020Sendung vom 01.11.2020Sendung vom 25.10.2020
Porträt der Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, 23.10.2020. (picture alliance/Tagesspiege/Doris Spiekermann-Klaas)

SPD-Politikerin Franziska GiffeyDie Frau der klaren Worte

Familienministerin Franziska Giffey gilt als bürgernah. Ihr nächstes Ziel: Die SPD-Politikerin will Regierende Bürgermeisterin in Berlin werden. Laut Umfragen kann sie mit 51 Prozent Zustimmung rechnen. Doch es gibt auch neidische Genossen.

Sendung vom 18.10.2020
Blaue gekachelte Wand mit Gerätschaften zum schlachten die davor aufgehangen sind. (Deutschlandradio / v.Aster-Grenzgänger)

Traditionelles Handwerk Achtung, Schlachtung!

Tiere schlachten, zerlegen, Wurst und Schinken machen. Das betreibt Lutz Lehmann leidenschaftlich seit 20 Jahren. Doch kleine Betriebe wie seiner haben es schwer in Zeiten von Massentierhaltung und Billiganbietern. Sein Rezept: Weitermachen.

Sendung vom 11.10.2020
Blick auf das Schloss Hartheim umgeben von abstrakten Skulpturen aus Metall (Imago / Volker Preufler)

Euthanasie-OpferBesuch in der NS-Tötungsanstalt

Auf Schloss Hartheim bei Linz haben Nationalsozialisten mehr als 30.000 psychisch Kranke, behinderte Frauen, Männer und Kinder getötet. Angehörige der Opfer sind an den Ort der systematischen Vernichtung gereist, um an ihr Schicksal zu erinnern.

Sendung vom 04.10.2020
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31.01.2021, 12:30 Uhr Die Reportage
Die Schlangenfängerin
Schwarze Mamba in der Greifzange
Von Laura Salm-Reifferscheidt
(Wdh. v. 08.03.2020)

Länderreport

BrandenburgWas tun, wenn der See immer weiter absinkt?
Der Seddiner See, im Vordergrund ein Boot, am Rand ein breiter, sandiger Uferstreifen (Deutschlandradio / Annika Jensen)

Dem Seddiner See geht es schlecht. Hydrologen erwarten, dass der Wasserspiegel 2050 anderthalb Meter tiefer liegt als heute. Ähnliche Probleme haben auch andere Grundwasserseen in Brandenburg. Ein neuer Umgang mit Klärwasser könnte die Rettung sein.Mehr

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