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Mittwoch, 23.01.2019
 
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Die Reportage

Sendung vom 20.01.2019

Menschen mit Behinderung in Kenia Der Blinde hilft dem Lahmen

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe auf dem Übungsacker  (Bettina Rühl )

"Manche sagen, wir sind verhext" - in Kenia müssen Behinderte nach wie vor mit Ausgrenzung und Stigmatisierung rechnen. In einem Dorf im Zentrum des Landes haben sie und ihre Angehörigen die Chance auf ein würdiges und selbstbestimmtes Leben.

Sendung vom 13.01.2019Sendung vom 06.01.2019
Ein obdachloser Mann steht am 9.8.2016 neben einem Schlafsack und einem Fahrrad unter einer Brücke am Bahnhof Zoo in Berlin. (imago / Ralph Peters)

Obdachlose in BerlinRückkehr nach Polen

Tausende Polen leben Schätzungen zufolge in Berlin auf der Straße. Die Organisation Barka kümmert sich darum, dass sie zurück in ihr Herkunftsland kommen. Dort können die Obdachlosen auf Bauernhöfen ein neues Leben beginnen - ohne Alkohol.

Sendung vom 01.01.2019Sendung vom 30.12.2018
(Tom Noga)

Spiritualität in Brasilien"Ein Wunder, ein großes Wunder"

Alani ist 13 und die populärste jugendliche Wunderheilerin Brasiliens. Angeblich heilt sie schwerste Krankheiten durch bloßes Handauflegen. Der blinde Marcelo kommt jede Woche zum Wundergottesdienst. Er glaubt daran, irgendwann einmal wieder sehen zu können.

Sendung vom 26.12.2018
Zeichnung eines Ganges im Jugendwerkhof (Anselm Magnus Hirschhäuser)

DDR-Umerziehungsheim Torgau "Ihr könnt mich umbringen"

Im Sommer 1989 – wenige Monate vor dem Mauerfall – planen vier Jugendliche in Torgau aus dem schlimmsten DDR-Erziehungsheim zu fliehen. Dafür schmieden sie einen ungeheuerlichen Plan. Damit ihre Flucht gelingt, sind sie bereit, einen fünften zu ermorden.

Sendung vom 25.12.2018
(Martin Reischke )

Die AdoptionCarlos sucht seine Mutter

Auf dem Papier ist Carlos Haas Deutscher. Doch geboren wurde er 1985 in Guatemala. Mit vier Monaten wird er in Deutschland adoptiert. Mehr als 30 Jahre später sucht er seine Mutter. Hat sie ihn freiwillig abgegeben oder wurde er – wie viele andere Babys – geraubt?

Sendung vom 23.12.2018
"Dreamers"-Protest in New York (MAXPPP)

Kinder illegaler US-Einwanderer Trump und die Träumer

In der Präsidentschaft von Donald Trump hat sich das Leben für die Kinder von illegalen Einwanderern – die "Dreamers" – in den USA radikal verändert. Kerstin Zilm hat drei Jugendliche ein Dreivierteljahr begleitet: Mildred, Santiago und Denali.

Sendung vom 16.12.2018
Patricia Gualinga ist die Sprecherin der Menschen von Sarayaku. Sie steht vor der Wand eines Holzhauses, an der ein Protestplakat gegen die Erdölförderung in ihrem Lebensraum hängt. (Deutschlandradio / Burkhard Birke)

Widerstand gegen ÖlkonzerneEcuadors gallisches Dorf

Die Kitchwa von Sarayaku, ein indigenes Volk im südlichen Amazonasgebiet Ecuadors, wehren sich seit mehr als 25 Jahren erfolgreich gegen die Erdölförderung auf ihrem Gebiet. Für ihren Widerstand sind sie inzwischen weltweit berühmt.

Sendung vom 09.12.2018
SYMBOLBILD - Besucher der "Word Maker Fair", einer zweitätigen Messe für Do-it-yourself-Innovationen, stehen im Jahr 2013 in New York an einem Tisch, auf dem Roboter zeichnen. (imago / ZUMA Press)

Blick in die "Maker"-SzeneDigitale Renaissance des Bastlertums

Bastler war gestern, heute heißt es "Maker" - mit dem Unterschied, dass das Digitale die Möglichkeiten enorm erweitert hat: Es vereint 3D-Druck-Enthusiasten, Programmiererinnen und Wearables-Modemacherinnen. Für manche hat die Bewegung sogar eine politische Dimension.

Sendung vom 02.12.2018
Ausdruck des Protests gegen Trumps Golfplätze: die Wellbechhalle von Michael Forbes (Deutschlandradio / E. Schade)

Trumps Mauer in SchottlandDavid gegen Donald

Im schottischen Balmedie hat der Unternehmer Donald Trump vor sechs Jahren eine luxuriöse Golfanlage eröffnet. Seitdem müssen die Nachbarn des Golfklubs auf einen Erdwall vor ihrer Haustür schauen. Für die britischen Medien: "Trumps Mauer in Schottland".

Sendung vom 25.11.2018
Leuchtschrift mit "We love Späti" über einem Laden (Wolf-Sören Treusch)

Nahversorger und Seelentröster Nachts im "Späti"

In Berlin haben die "Spätverkaufsstellen" die Eckkneipe und den Stammtisch abgelöst. Man trifft sich, trinkt, quatscht – und wenn es drauf ankommt, hilft man sich gegenseitig. Rund 2000 solcher "Spätis" gibt es in der Stadt. Jeder ist ein Unikum.

Sendung vom 18.11.2018Sendung vom 11.11.2018
Ein junger Mann aus Eritrea sitzt am Steuer eines Gabelstaplers (Gerhard Richter)

Praxistest Familiennachzug Das lange Warten

Tausende Flüchtlinge in Deutschland warten auf ihre Familie, die sie gerne nachholen möchten. Nur wenige schaffen es, denn der Weg ist steinig - und voller bürokratischer Fallstricke. Shumay aus Eritrea versucht es trotzdem.

Sendung vom 04.11.2018
Eine Moderatorin im gelben Kleid präsentiert die Kulisse eines Fernsehstudios. (dpa/Picture Alliance/Marcel Kusch)

Teleshopping boomtSchnäppchenjagd im TV-Sessel

Kaffeemaschinen, Heißluftfritteusen, Spraymobs: Verkaufssender boomen und senden 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tagen im Jahr. Die Verkäufer werden in der Branche "Hausfrauenflüsterer“ genannt. Ihre besten Kundinnen: Frauen über 50.

Sendung vom 28.10.2018
Kalima aus Marokko hält sich beide Hände vor das Gesicht (Stefania Prandi)

Missbrauch auf ObstplantagenDie Erntesklavinnen Europas

Sexuell belästigt, beleidigt und vergewaltigt: Erntehelferinnen in Europa werden für ihre harte Arbeit auf Obst- und Gemüse-Plantagen nicht nur schlecht bezahlt. Die für die Übergriffe und Taten Verantwortlichen kommen meist ungestraft davon.

Sendung vom 21.10.2018
Eine Mutter mit Kleinkind geht an einem Buchladen mit gebrauchten Büchern in der Weserstraße in Berlin-Neukölln vorbei, aufgenommen 2012 (picture alliance / ZB / Jens Kalaene)

MietenexplosionKleines Gewerbe in großen Städten ist bedroht

Ob Teeladen, Kiezbuchhandlung oder Bäckerei - durch die Mietenexplosion in den Großstädten werden auch immer mehr kleine Gewerbebetriebe verdrängt. In Berlin-Kreuzberg haben ein paar von ihnen den Kampf mit den Investoren aufgenommen - und konnten bleiben.

Sendung vom 14.10.2018
Christoph Busch im Hamburger Untergrund: Seit Monaten hört er er anderen Menschen zu (picture alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Sprechstunde in Hamburger U-BahnDer Zuhör-Kiosk

Der Drehbuch-Autor Christoph Busch hat in Hamburg einen verwaisten Kiosk in einem U-Bahnhof angemietet und bietet den vorbeieilenden Menschen an, sich ihre Gedanken und Geschichten anzuhören. Die Resonanz ist enorm.

Sendung vom 07.10.2018Sendung vom 03.10.2018
Die Amerikanerin Trucker Tracy (l.) und Bune, ein Assistent der thailändischen Klinik. (Deutschlandradio / Katrin Albinus)

GeschlechtsangleichungTrucker Tracy reist nach Thailand

In keinem anderen Land leben offen sichtbar so viele Transpersonen wie in Thailand. Und nirgendwo sonst werden so viele geschlechtsangleichende Operationen vorgenommen. Unterwegs mit LKW-Fahrerin Tracy, die diesen Schritt wagt.

Sendung vom 30.09.2018
Ein Schauspieler mit halblangem Ledermantel  (Heiner Kiesel)

Fluchtroute wird zur Theaterbühne Tarantino im Kuhstall

Gespielt wird im Wald, auf Almen, im Stall: Eine Theaterwanderung in Vorarlberg spürt Schicksalen verfolgter Juden nach, die durch die Berge in die Schweiz wollten. Für die Zuschauer sind Nähe und Spannung manchmal kaum auszuhalten.

Sendung vom 23.09.2018Sendung vom 16.09.2018
Zeichnung eines Ganges im Jugendwerkhof (Anselm Magnus Hirschhäuser)

DDR-Umerziehungsheim Torgau "Ihr könnt mich umbringen"

Im Sommer 1989 – wenige Monate vor dem Mauerfall – planen vier Jugendliche in Torgau aus dem schlimmsten DDR-Erziehungsheim zu fliehen. Dafür schmieden sie einen ungeheuerlichen Plan. Damit ihre Flucht gelingt, sind sie bereit, einen fünften zu ermorden.

Sendung vom 09.09.2018
Jungengruppe in gestreiften Schlafanzügen im Doppelstockbett (Imke Plesch)

Das Klassentreffen"Als wenn man wieder in der Schule wäre"

Vor 62 Jahren machte Gerd Plesch in Oldenburg sein Abitur. Seither trifft er seine ehemaligen Mitschüler regelmäßig. Was hat die Kriegskinder so zusammengeschweißt, fragt sich Pleschs Tochter - und hat ihren Vater diesmal begleitet.

Sendung vom 02.09.2018
Die Reporterin im Selbstportrait (Verena Fücker )

Selbstversuch bei Instagram Einflussreich in 30 Tagen

Auf ihren Social-Media-Accounts haben sie etliche Follower und erreichen mit Fotos und Texten viele Menschen – die "Influencer". Selbstgestecktes Ziel unserer Autorin: in 30 Tagen auf "Instagram" 1000 Follower und auf der Foto-Plattform Geld verdienen.

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27.01.2019, 12:30 Uhr Die Reportage
Klicken statt Klopfen
Nachbarschaft im Netz
Von Gerhard Richter
(Wdh.. v. 17.06.2018)
Wir ziehen immer häufiger um, aber immer seltener klopfen wir einfach einmal beim neuen Nachbarn an und stellen uns vor. Irgendwie haben wir da Hemmungen. Manchmal zu Recht: Ein blöder Nachbar kann auf Dauer anstrengend sein. Einen virtuellen Puffer bieten da Nachbarschaftsnetzwerke wie nebenan.de. Auf dieser Plattform kann man nach Gleichgesinnten suchen, Werkzeug tauschen, Spieleabende organisieren oder Gemeinschaftsgärten gründen. Alles im eigenen Kiez oder im Dorf. Patrick Ewald will in Friesack, einem Dorf in Brandenburg, so ein Netzwerk aufbauen, braucht dafür aber mindestens zehn Mitstreiter. Gar nicht so einfach, wie sich bald herausstellt.

Länderreport

Wie Bayern Fachkräfte umwirbtMassage inklusive
Teilzeitazubi Martha Sowada (links) mit IHK-Beraterin Jacqueline Schuster (Susanne Lettenbauer)

Der bayerischen Wirtschaft fehlen 260.000 Fachkräfte. Handwerkskammern und Firmen bieten zahlreiche Attraktionen für Jugendliche oder Studienabbrecher – Wohlfühl-Pakete, Azubi-Apps und kleine Goodies. Raus aus dem Hörsaal, rein in den Blaumann!Mehr

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