Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Sonntag, 05.04.2020
 
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Die Reportage

Sendung am 05.04.2020 um 12:30 Uhr

San QuentinMein Freund im Todestrakt

Blick in den Todestrakt durch Gitterstäbe im Vordergrund. Im Gang sind Insassen zu sehen. (picture alliance/AP/Eric Risberg)

Pritsche, Toilette, Fernseher: Seit 40 Jahren lebt der zum Tode verurteilte Reno im berüchtigten Gefängnis San Quentin in einer 4 Quadratmeter großen Zelle. Inzwischen ist er 75. Sein "kleines Stück Freiheit" ist Reporter Arndt Peltner, der ihn regelmäßig besucht.

Sendung vom 29.03.2020
Aleksej hockt auf seinem Ackerboden und fährt mit der Hand durch die Erde. (Ilir Tsouko)

Neuanfang im Katastrophengebiet Zukunft in Tschernobyl

Rund 1,5 Millionen Menschen sind seit Kriegsausbruch aus der Ost-Ukraine geflohen. Der Staat lässt sie im Stich. Deshalb bleibt einigen nur ein Neustart in einer Region, aus der die Menschen ebenfalls einst fliehen mussten: Tschernobyl.

Sendung vom 22.03.2020Sendung vom 15.03.2020
Altenpflege zuhause (imago/Jochen Tack)

Nachbarschaftshilfe aus Holland Die Pflegerevolution

Pflege, wie der Mensch sie braucht, statt zack, zack, satt und sauber. Das neue Modell „Buurtzorg“ aus den Niederlanden könnte auch hierzulande Patient und Pflegekräfte glücklich machen. Im Münsterland wird getestet, was in Holland schon Alltag ist.

Sendung vom 08.03.2020
Thea Litschka-Koen und Bongani Bheki Myeni haben eine Schlange gefangen. (Nyani Quarmyne/Panos Pictures. )

Die SchlangenfängerinSchwarze Mamba in der Greifzange

Jedes Jahr sterben weltweit rund 140.000 Menschen an Schlangenbissen, viele Hunderttausend tragen bleibende Schäden davon. Eine mutige Frau im südlichen Afrika rettet Menschen vor Schlangen, aber auch Schlangen vor Menschen.

Sendung vom 01.03.2020Sendung vom 23.02.2020
Der Streetart-Künstler XOOOOX hat in der Nähe der U-Bahnstation Gleisdreieck in Berlin auf eine alte Metalltür das Bildnis einer jungen Frau gesprayt. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Berlin HypeDie Party geht zu Ende

Der Mythos vom hippen Berlin scheint unzerstörbar, die Realität ist eine andere. Das Paradies für junge Kreative aus aller Welt existiert so längst nicht mehr. Wohnraum ist knapp - und wer keinen Plan mitbringt, wird womöglich weniger feiern als erhofft.

Sendung vom 16.02.2020
Brigid Kosgei läuft beim Marathon in Chicago durch das Ziel. (Getty Images / Quinn Harris)

Marathonläufer aus KeniaLaufen für ein Leben

Kenianer sind zurzeit im Langstreckenlauf unschlagbar. Viele junge Frauen und Männer sehen ihre Zukunft als Athleten – ein Beruf, in dem sie mit Glück und Talent viel Geld verdienen können. Aber der Preis, den sie zahlen, ist hoch.

Sendung vom 09.02.2020Sendung vom 02.02.2020
Abes Zeltverschlag am Fuße eines Vulkankraters.  (Holger Talinski)

HawaiiObdachlos im Inselparadies

Menschen ohne Wohnung auf Hawaii: Viele von ihnen sind auf dem Weg aufs US-Festland hier gestrandet, sie kommen von den Inselstaaten im Pazifik. Für die Touristen sind die Obdachlosen kaum sichtbar, dafür sorgt die Polizei.

Sendung vom 26.01.2020
Susanne Kristensen, 9. Klasse, sitzt vor ihren Aufgaben. (picture alliance/ Jyllands-Posten/ Ritzau Scanpix)

Lernen ohne DruckDie Spielschule

Viel zu viele Kinder bleiben in unserem Schulsystem auf der Strecke und verlieren die Lust am Lernen. Eine Internatsschule in Dänemark hat sich zum Ziel gesetzt, frustrierte Schülerinnen und Schüler wiederzugewinnen - durch Rollenspiele.

Sendung vom 19.01.2020Sendung vom 12.01.2020
Erica Mela und Frank James Wajega vor dem Skelett des Dinosauriers im Naturkundemuseum. (Eberhard Schade)

Debatte um Rückgabe von KulturgüternWem gehört der Dino?

Zwei junge Wissenschaftler aus Tansania arbeiten drei Monate im Museum für Naturkunde in Berlin. Dort lagern viele Knochen aus ihrer Heimat. Der Besuch fällt in eine Zeit, in der in Deutschland über die Rückgabe von Kulturgütern debattiert wird.

Sendung vom 05.01.2020
Blick auf den Moskau-Nizza-Express im Bahnhof von Ventimiglia (Alexander Haas)

Moskau-Nizza-ExpressHaus auf Rädern

Jeden Donnerstag fährt ein russischer Nachtzug von Moskau an die Côte d'Azur. 3300 Kilometer in 49 Stunden. An Bord sind Urlauber, Geschäftsleute, Romantiker. Was halten sie, die durch sieben Länder reisen, von der Idee Europa?

Sendung vom 01.01.2020Sendung vom 29.12.2019
Blick auf eine Dorfstraße in Feldheim (Brandenburg) Auf der Straße fährt ein LKW, links schmucklose grau-braun gestrichene Häuser, im Hintergrund die Windräder eines Windparks. (imago / Photothek / Florian Gaertner)

Feldheim in BrandenburgEin Dorf schafft die Klimawende

Feldheim, ein kleiner Ort in Brandenburg, ist energieautark. Das Dorf versorgt sich selbst mit Strom und auch mit Wärme aus der Biogasanlage. Und ist längst zum Pilgerort für Energietouristen aus aller Welt geworden.

Sendung vom 26.12.2019Sendung vom 25.12.2019
Ein Galapagos-Seeloewe schläft auf einer Sitzbank in Puerto Baquerizo Moreno, Ecuador, Galapagos-Inseln. (imago images / blickwinkel / I.Schulz)

Leben auf den GalapagosinselnHier regiert das Tier

Die Galapagosinseln gehören wegen ihrer einmaligen Flora und Fauna zum Naturerbe der Menschheit und stehen unter besonderem Schutz. Jedenfalls 97 Prozent des Archipels. Doch was ist mit den restlichen drei Prozent?

Sendung vom 22.12.2019Sendung vom 15.12.2019
Ein Mann steht mit Sonnenbrille und im Sakko auf einer Straße. (Deutschlandradio / Sabine Adler)

Neonazi-Aussteiger Achim SchmidWeg von diesem ganzen Hass

In seiner Jugend hasste Achim Schmid Migranten, Juden, Homosexuelle, Linke. Als der NSU aufflog, verließ er Deutschland und stieg aus der Szene aus. Seitdem versucht er in den USA als TM Garret, andere Neonazis zum Ausstieg zu bewegen.

Sendung vom 08.12.2019
Ein obdachloser Mann steht am 9.8.2016 neben einem Schlafsack und einem Fahrrad unter einer Brücke am Bahnhof Zoo in Berlin. (imago / Ralph Peters)

Obdachlose in BerlinRückkehr nach Polen

Tausende Polen leben Schätzungen zufolge in Berlin auf der Straße. Die Organisation Barka kümmert sich darum, dass sie zurück in ihr Herkunftsland kommen. Dort können die Obdachlosen auf Bauernhöfen ein neues Leben beginnen - ohne Alkohol.

Sendung vom 01.12.2019
Fridays For Future: Demonstration für den Klimaschutz am 22.11.2019 in Hamburg. (imago / Jannis Große)

Sechs Monate mit zwei Klimaaktivisten Plötzlich politisch

Julia und Kristjan sind Teil der Fridays for Future-Bewegung. Beide sind fast über Nacht politisiert worden und versuchen jetzt, den Spagat zwischen Ausbildung und Aktivismus hinzubekommen. Wie weit würden sie für mehr Klimaschutz gehen?

Sendung vom 24.11.2019
Eine amerikanische Flagge hängt einsam an einem Haus in Clarksburg, West Virginia. Die ganze Häuserzeile sieht arm und unrenoviert aus.  (Getty/Spencer Platt)

Abgehängt in West VirginiaTrumps Revier

In einem Kohlerevier in den USA klammern sich die Menschen verzweifelt an die wenigen Jobs, die es im Bergbau noch gibt. Andere haben sich längst aufgegeben. Eins aber eint fast alle hier: Sie sind treue Anhänger von Donald Trump.

Sendung vom 17.11.2019
(Laura Maren Knauf)

Abgeschoben nach Algerien"Frau Toni, mir geht es gut"

Acht Jahre lebt Mohamed teilweise illegal in Deutschland, unterstützt von einem Ehepaar, das ihn wie einen Sohn aufnimmt. Dann ist Schluss: Im Sommer des Jahres 2001 wird Mohamed abgeschoben. Was ist inzwischen aus dem Algerier geworden?

Sendung vom 10.11.2019
Ein Fußabtreter mit dem Schriftzug "Heimat"liegt auf einem gepflasterten Weg. (imago images / Steinach)

Weimar, Pasewalk, Radebeul Zurück in der Heimat

Der eine liebt sie, möchte aber nie wieder hinziehen. Die andere kehrt für ein Klassentreffen zurück. Und der dritte erträgt die Idylle dort kaum. Zwei Reporter und eine Reporterin machen sich auf - in ihre Heimatstädte in Ostdeutschland.

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05.04.2020, 12:30 Uhr Die Reportage
Mein Freund im Todestrakt
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft
Vor 25 Jahren trifft der junge deutsche Reporter Arndt Peltner in San Quentin auf Reno, den zum Tode verurteilten Häftling mit der Nummer D-63100. Außerhalb der Gefängnismauern wären sie sich wohl niemals begegnet. Für beide ist es der Beginn einer ungleichen Freundschaft. Reno sitzt seit nun mehr 40 Jahren im Todestrakt und wartet auf seine Hinrichtung. Arndt besucht ihn einmal im Monat. Er ist inzwischen sein einziger Kontakt nach draußen. Wir erzählen die Geschichte der beiden in fünf Teilen.

Länderreport

Corona-Krise trennt PaareLiebe am Grenzzaun
An der deutsch-schweizerischen Grenze nahe Konstanz und Kreuzlingen umarmt sich ein Pärchen, das wegen der Grenzschließung zwischen Deutschland und der Schweiz nicht beisammen sein kann. Das Paar kann sich nur an der Grenze treffen. (picture alliance / dpa / Felix  Kästle)

Was deutsch-schweizerische Paare derzeit erleben, klingt nach Hollywoodschnulze, ist aber Realität: Liebespaare, die nicht zusammen sein dürfen und einander nur über den Grenzzaun hinweg berühren können. Der bleibt vorerst dicht.Mehr

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