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Donnerstag, 19.07.2018
 
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Die Reportage

Sendung vom 15.07.2018

Tiere auf dem SeziertischVergiftet oder verendet?

Wolf liegt rücklings auf dem Seziertisch, Studenten ziehen das Maul auf (Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung )

Auch im Tierreich gibt es komplizierte Todesfälle: Woran starb Eisbär Knut? Oder der überfahrene Wolf – Absicht oder Unfall? Das können Tierpathologen feststellen. Auf ihrem Seziertisch landen auch immer mehr Haustiere, deren Besitzer wissen wollen, woran ihr Liebling starb.

Sendung vom 08.07.2018
Cannabis-Produktion des Unternehmens International Cannabis Corp (ICC) in Libertad, Uruguay. ICC ist eine der zwei Firmen, die Marihuana im Auftrag des uruguaischen Staates anbauen. (ICC / dpa )

Cannabis-Paradies UruguayMarihuana mit Gütesiegel

Das kleine Uruguay in Südamerika baut als erstes Land der Welt ganz offiziell riesige Mengen Marihuana an. Der Staat kontrolliert, vertreibt und verkauft die Droge unter anderem über registrierte Apotheken. Die Welt guckt zu, höchst interessiert.

Sendung vom 01.07.2018
(Mario Vázquez)

Spurensuche in MexikoMonas Mörder

Am 11. Januar 2011 wird eine deutsche Staatsbürgerin zusammen mit ihrem Mann in Mexiko ermordet. Alles deutet darauf hin, dass der Mord in Zusammenhang mit Korruption und Drogenkriminalität steht. Bis heute sind die Mörder auf freiem Fuß.

Sendung vom 24.06.2018Sendung vom 17.06.2018
Frau liegt auf Liegestuhl, während Mann Rasen mäht (imago/photothek)

Nachbarschaft im Netz Klicken statt Klopfen

Blöde Nachbarn können extrem nerven. Einen virtuellen Puffer beim Kennenlernen bieten Nachbarschaftsnetzwerke im Internet. Die boomen gerade in Deutschland, doch die ersten Mitstreiter dafür zu gewinnen, ist gar nicht so einfach.

Sendung vom 10.06.2018
Frau arbeitet an einem Rechner.  (imago/Rainer Unkel)

Studieren im Alter Doktorandin mit über 90

Ihr erstes Uni-Semester belegte sie im Jahr 1943. Dann kamen Krieg, Ehe und Kinder. Heute ist Rosemarie Achenbach fast 94 und schreibt an ihrer Doktorarbeit an der Uni Siegen. Ihr Thema: der Tod.

Sendung vom 03.06.2018
(Laura Maren Knauf)

Abgeschoben nach Algerien"Frau Toni, mir geht es gut"

Acht Jahre lebt Mohamed teilweise illegal in Deutschland, unterstützt von einem Ehepaar, das ihn wie einen Sohn aufnimmt. Dann ist Schluss: Im Sommer des Jahres 2001 wird Mohamed abgeschoben. Was ist inzwischen aus dem Algerier geworden?

Sendung vom 27.05.2018
Eine Konzertbesucherin sitzt am 02.10.2017 in Las Vega (Nevada, USA) nahe des Mandalay Bay Resort und Casinos am Las Vegas Strip. In der US-Metropole Las Vegas sind nach Polizeiangaben mehr als 50 Menschen von Schüssen getötet worden.  (AP / John Locher)

Las Vegas nach dem MassakerStadt des Vergessens

Nach Las Vegas kommen US-Amerikaner und Touristen, um sich zu amüsieren. Wie lange braucht ein Ort wie dieser, um sich von einem Blutbad zu erholen? Und: Wie lange währt die Waffenliebe in den USA noch angesichts solcher Massaker?

Sendung vom 21.05.2018
Paulina (zweite von rechts) mit ihren Schwestern. (Elin Rosteck)

Wo Inklusion aufhörtDer Schulhof

Paulina ist 13, gehörlos und geht in eine Regelschule. Sie kommt gut mit, aber auf dem Schulhof wird sie gemieden. Elias geht auf eine Förderschule für Hörgeschädigte und hat dort viele Freunde. Aber er lebt in der Welt der Behinderten. Was ist besser?

Sendung vom 20.05.2018
Ein Styropor-Behälter zum Transport von zur Transplantation vorgesehenen Organen wird am 27.09.2012 in Berlin am Eingang eines OP-Saales vorbei getragen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)

Organtransplantationen Das bange Warten

Sie warten auf ein neues Herz, eine neue Leber, Lunge oder Niere. Dabei müssen sie ständig mit der Angst leben, das Sterben könnte schneller kommen als das Organ. Alltag in einem Transplantationszentrum.

Sendung vom 13.05.2018
Robert Dahl, Geschäftsführer der Karls Markt OHG, zeigt in Karls Erlebnis-Dorf in Koserow auf der Insel Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) Erdbeer-Kekse.  (dpa / picture alliance / Stefan Sauer )

Karls ErdbeerhofDas Geschäft mit der Saisonfrucht

Die Erdbeere hat Robert Dahl und seine Familie reich gemacht: In riesigen Verkaufsscheunen bieten sie mehr als 15.000 Produkte rund um die Erdbeere an. Mittlerweile gibt es sogar einen Erdbeer-Erlebnis-Park.

Sendung vom 10.05.2018
Tausende haben den Puerta del Sol in Madrid besetzt. Der Protest war Teil der "Spanischen Revolution" im Jahr 2011 gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und die Finanzkrise.  (dpa / picture alliance / Pablo Talamanca)

Spanien zehn Jahre nach der KriseAlles wieder gut?

Spanien rutschte vor zehn Jahren in eine Rezession, Bankkunden verloren ihre Ersparnisse, standen vor dem Ruin. Das Vertrauen in die Wirtschaft und in die Politik wurde damals tief erschüttert. Jetzt wächst die Wirtschaft wieder. Aber ist damit auch die Krise überwunden?

Sendung vom 06.05.2018Sendung vom 01.05.2018Sendung vom 29.04.2018
(Martin Reischke )

Die AdoptionCarlos sucht seine Mutter

Auf dem Papier ist Carlos Haas Deutscher. Doch geboren wurde er 1985 in Guatemala. Mit vier Monaten wird er in Deutschland adoptiert. Mehr als 30 Jahre später sucht er seine Mutter. Hat sie ihn freiwillig abgegeben oder wurde er – wie viele andere Babys – geraubt?

Sendung vom 22.04.2018
(Laura Salm-Reifferscheidt)

Schmerzmittel als DrogeWestafrika wird von Opioiden überschwemmt

Nicht nur in den USA sind ganze Bevölkerungschichten von opioiden Schmerzmitteln abhängig. Auch in Togo und anderen afrikanischen Ländern sind die kleinen grünen Pillen längst eine Volksdroge. Die Folgen sind verheerend. Suchthilfe für die Betroffenen gibt es kaum.

Sendung vom 15.04.2018
Eine Frau schaut sich am 07.11.2009 eine Fotografie des Innenhofes des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau an. (dpa / picture-alliance)

Opfer der Heimerziehung in der DDRRückkehr in den Jugendwerkhof

Renate wollte mit 17 kurze Röcke tragen, so laut wie möglich die Rolling Stones hören. Eine ganz normale Jugend war für sie in der DDR aber nicht möglich. Sie wird in den Jugendwerkhof Eilenburg eingewiesen. 45 Jahre später beginnt sie mit der Aufarbeitung.

Sendung vom 08.04.2018
Akkordeonspieler und zwei Männer am Tisch (Wiebke Keuneke)

Rentnerclubs in Berlin-KreuzbergEs gibt nicht nur die eine Heimat

Sonntags und montags Türken, donnerstags Griechen und Ex-Jugoslawen und einmal im Monat Polen: Bei der Arbeiterwohlfahrt in Berlin-Kreuzberg haben Rentner vieler Nationen ihre Stammtische. Sie treffen dabei meist ihre eigenen Landsleute. Aber haben sie auch etwas gemeinsam?

Sendung vom 02.04.2018
Nahaufnahme der Spur eines Löwen im Kalagadi Nationalpark in Südafrika. (dpa / Winfried Wisniewski)

Geschichten im SandDie Kunst des Fährtenlesens

Im Norden des Krüger-Nationalparks wandern Elefanten, Giraffen, Löwen, Hyänen oder Büffelherden quer durch die Savanne von Südafrika nach Mosambik und Simbabwe – und hinterlassen Spuren. Die sind hochinteressant, wenn man sie denn lesen kann. Angehende Field Guides lernen das.

Sendung vom 01.04.2018Sendung vom 30.03.2018
(Alexa Kirsch)

Debatte um Pflege"Ich bin kein Arschabputzer"

Altenpfleger und Facebook-Star Sandro Pé macht mit seinen Videos gestressten Kolleginnen und Kollegen Mut. Die Begegnung mit alten Menschen ist schön, so sein Credo, nur die Arbeitsbedingungen in der Pflege sind es nicht. Das will er ändern.

Sendung vom 25.03.2018
Die israelische Spitzenköchin Haya Molcho (l.) (Tina Hüttl)

SpitzengastronomieFrauen an den Herd!

Militärischer Umgangston, sexuelle Belästigungen, familienunfreundliche Arbeitszeiten - die Bedingungen in der Spitzengastronomie schrecken Frauen offenbar ab. Unter 300 gekürten Sterneköchen sind nur neun weiblich. Das wollen viele nicht mehr hinnehmen.

Sendung vom 18.03.2018
Bürger füllen am 15.12.2017 Wasserkanister an einer natürlichen Quelle in Kapstadts Vorort Newlands auf. In Südafrikas Touristen-Metropole Kapstadt wird die Wassserversorgung wegen einer anhaltenden Dürre nochmals drastisch reduziert. (dpa-Bildfunk / Kristin Palitza )

Stadt ohne WasserTrockenübung in Kapstadt

Seit Wochen hängt die Drohung wie ein Damoklesschwert über Kapstadt: Das Wasser wird demnächst abgestellt, es gibt keines mehr. Die Stauseen sind leer, ein Horrorszenario für die Millionenstadt. Doch die Südafrikaner zeigen sich lernfähig.

Sendung vom 11.03.2018
(Foto: Carolin Pirich)

Faktor XGibt es eine Erfolgsformel für die Kunst?

Etwa 9000 freischaffende Künstler gibt es allein in Berlin. Aber nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben - nur drei bis vier Prozent eines Absolventenjahrgangs. Warum hat der eine Erfolg und der andere nicht? Ein Blick hinter die Kulissen der Kunstwelt.

Sendung vom 04.03.2018
Ein Fischer hält eine Kiste voller frischgefangener Sardinen in den Händen. (imago/Pixsell)

Portugiesische Sardinen Glänzendes Comeback

Seit ein paar Jahren feiert die Sardine ein unerwartetes Comeback. Als Snack in Kneipen, als Souvenir aus der Dose. Davon profitieren sowohl die Fischer als auch die portugiesische Konservenindustrie, die mit billigeren Produktionsstätten in Nordafrika konkurrieren muss.

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22.07.2018, 12:30 Uhr Die Reportage
Das ganze Leben ist Yoga
Ein Aurovillianer in Berlin
Von Gerhard Richter 
Vor 50 Jahren gingen die 68er auf die Strasse. Vor allem Studenten protestierten gegen alte Strukturen und für einen demokratischen Aufbruch. Unter den Studenten in Berlin war damals auch Peter Anderschitz. Anstatt zu rebellieren, ging er in das indische Utopie-Dorf Auroville. Ebefalls 1968 gegründet, war es der Versuch in Frieden, ohne Geld und Eigentum zu leben. Rund 2000 Aussteiger aus aller Welt arbeiten nun schon seit 50 Jahren an dieser Idee. Mittlerweile lebt Peter Anderschitz wieder überwiegend in Berlin. Unser Reporter Gerhard Richter hat ihn durch die Stadt begleitet, auf der Suche nach den Utopien von gestern und morgen, hier und in Indien.

Länderreport

MietfahrräderMysteriöse Pleite von Obike in Berlin
Leihfahrräder stehen und liegen am Potsdamer Platz in Berlin. (dpa)

Billige Mietfahrräder für jeden – mit dieser Idee ging das Unternehmen Obike aus Singapur an den Start. Doch nun ist der Anbieter wohl pleite, zumindest nicht mehr erreichbar, auch nicht für Behörden. Was passiert nun mit den Rädern, Kautionen und Daten? Mehr

Viertel in Freiburg und MannheimFast autofrei
In der autofreien Siedlung Vauban queren Fahrradfahrer eine Straßenbahnlinie. (imago/viennaslide)

Kein Lärm, keine Abgase: Autos gibt es nur noch sehr wenige in zwei ehemaligen Kasernenvierteln in Freiburg und Mannheim. Hier wird mit Hilfe von Digitalisierung und Share Economy der Weg ins autofreie Leben geprobt.Mehr

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