Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Literatur

Freitag, 18.09.2020
 
Seit 19:30 Uhr Zeitfragen. Literatur

Die Reportage

Sendung vom 13.09.2020

Viktoriaplatz Athen Im Wartesaal der Flüchtlinge

Flüchtlingsfrauen mit Kopftüchern sitzen auf Kartons und Decken auf dem Viktoria-Platz in Athen.  (imago / ANE Edition)

Seit dem Sommer 2015 ist der Viktoriaplatz in Athen eine Anlaufstelle für Flüchtlinge. Jeden Tag versammeln sich hier Hunderte Frauen, Männer und Kinder, um ein Stück Normalität zu leben. Die meisten von ihnen wollen weiter, weg aus Griechenland.

Sendung vom 06.09.2020
Die Mitglieder des Bandprojektes 'Station 17' von 2019 stehen nebeneinander. (Deutschlandradio / Simon Hegenberg)

Die Band "Station 17"Wenn Inklusion rockt

Sie wollten raus aus der geschlossenen Wohngruppe, wurden zu einem Vorzeigeprojekt für die Inklusion und machen noch immer das, was sie am besten können: Musik. Die Band "Station 17" gibt es seit über 30 Jahren.

Sendung vom 30.08.2020Sendung vom 23.08.2020Sendung vom 16.08.2020
Fußballspieler sitzen mit Abstand auf einer Betontribüne und tragen grüne Gesichtsmasken. (imago / Matthias Koch )

Amateurfußball in CoronazeitenAnfeuern verboten!

Halbvolle Stadien und selbst mit Mundschutz kein ausgelassener Torjubel: Corona hat auch den Amateurfußball stark verändert. Nach dem Saisonabbruch kämpfen viele Vereine um Sponsoren und damit um ihre Existenz.

Sendung vom 09.08.2020
In die Erde gesteckte Namensplaketten (Deutschlandradio / Philipp Lemmerich)

AmtsbestattungenDer einsame Abschied

Wer in Deutschland ohne Angehörige verstirbt, wird von den Behörden bestattet - pragmatisch und möglichst kostengünstig. In Berlin stehen gerade einmal 731 Euro für eine ordnungsrechtliche Bestattung bereit. Wie würdevoll kann ein solcher Abschied sein?

Sendung vom 02.08.2020Sendung vom 26.07.2020Sendung vom 19.07.2020Sendung vom 12.07.2020
Blick in die Große Freiheit in Hamburg St. Pauli (Axel Schröder)

St. Pauli in der CoronakriseDer Kiez wacht auf

Sie alle trifft in St. Pauli die Coronakrise: Barbetreiber, Prostituierte, Theaterleute, Künstlerinnen und Obdachlose. Hamburgs Stadtteil, der für sorgloses, ausgelassenes Leben steht, muss sich neu erfinden. Dabei hilft die gute alte Solidarität.

Sendung vom 05.07.2020
Die Alten- und Pflegeheim-Bewohnerin Frau M. sitzt im Rollstuhl vor ihren Fischen. (Thomas Kruchem)

Corona im Altenheim "Manchmal denke ich, es ist Krieg"

Vor Corona gab es in einem Alten- und Pflegeheim in der Nähe von Heidelberg regelmäßig Modenschauen, Bastelstunden und Ausflüge. Seit März werden alte Menschen von der Welt und voneinander abgeschottet. Was macht das mit ihnen?

Sendung vom 28.06.2020
Gemälde in Garagenwand in Jamel (Deutschlandradio / Sabine Adler)

Frauen in der rechtsextremen SzeneUnterm Radar

Rechtsextreme Frauen sind unauffällig, aber keineswegs untätig: Sie planen und unterstützen Anschläge, mischen in Kindergärten und Schulen aktiv mit und erziehen den Nachwuchs im völkisch-nationalen Geist. Nur wenige reden über ihre Rolle.

Sendung vom 21.06.2020
Schüler mit Masken auf dem Pausenhof, Wiederaufnahme des Schulbetriebs an der Realschule Benzenberg unter Auflagen des Corona Infektionsschutzes. (picture alliance / imageBROKER)

Schule in Zeiten von Corona Unterricht mit Abstand

Alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland kehren seit ein paar Wochen tageweise zurück in ihre Schulen. Ihr Alltag ist geprägt von neuen Regeln und Unsicherheiten. Was macht das mit jungen Menschen und ihren Lehrern?

Sendung vom 14.06.2020
Tasse mit der Aufschrift „Wir für Thüringen — Kein Ort für Nazis!“ (Grenzgänger / v. Aster)

Kloster Veßra und der NeonaziEin Dorf hält dagegen

Seit fünf Jahren betreibt ein Neonazi die Dorfkneipe: Anfangs wehrte sich im 400-Seelen-Ort Kloster Veßra in Südthüringen nur das renommierte Klostermuseum gegen den neuen Nachbarn. Viele haben geschwiegen. Das hat sich geändert.

Sendung vom 07.06.2020
Eine junge Frau geht geführt durch ein hüfthohes Schwimmbecken. (Thomas Schauer, Technische Universität Berlin)

Querschnittslähmung Der große Traum vom Laufen lernen

Über 100.000 Menschen in Deutschland sind querschnittsgelähmt. In Berlin experimentieren Forscher an einer neuen Therapie: Elektrostimulation im Wasser. Bei ihrer ersten Probandin weckt das große Hoffnungen. Heilung versprechen sie nicht.

Sendung vom 01.06.2020Sendung vom 31.05.2020Sendung vom 24.05.2020
Junger Brasilianer steht mit mürrischem Gesicht vor einer Weide mit Büffeln (Klaus Ehringfeld)

Konfliktregion AmazonasVerteilungskampf im Regenwald

Francisco wehrt sich gegen Viehzüchter, die in das Gebiet seines indigenen Stammes im Amazonas vordringen. Er kämpft auch gegen den brasilianischen Staat, und manchmal sogar gegen seine eigenen Leute. Die arbeiten für kleines Geld mit den Farmern zusammen.

Sendung vom 21.05.2020Sendung vom 17.05.2020
Ein Hochzeitspaar sitzt an einem Tisch, eine Rednerin steht dahinter. (Elin Hinrichsen)

Hochzeit à la carteNicht ohne meinen Festredner

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben werden: Aber immer mehr Paare wollen sich das Jawort nicht mehr in der Kirche und vor Gott geben, sondern vor Freunden. Sie vertrauen sich freien Rednerinnen und Rednern an. Ein Berufszweig, der boomt.

Sendung vom 10.05.2020Sendung vom 03.05.2020
Die letzten Strahlen der untergehenden Sonne faerben die Wolken, die hinter dem Turm der Evangelischen Thomaskirche am Himmel stehen, rosa. (picture alliance / Horst Ossinger)

Gemeindefusion in Düsseldorf Kirche ohne Bänke

Im Düsseldorfer Norden fusionieren drei evangelische Gemeinden. Ein unvermeidbarer Prozess, der Tränen, Trauer und auch sehr viel Freude mit sich bringt. Eine wichtige Rolle dabei spielen die alten Kirchenbänke.

Sendung vom 01.05.2020Sendung vom 26.04.2020Sendung vom 19.04.2020
Elna hat ein Selfie von sich von unten gegen den strahlend blauen Himmel aufgenommen. (Elna Rackwitz)

Die Geschichte einer trans Frau Elnas Weg

Elna Rackwitz lebt seit zweieinhalb Jahren öffentlich als trans Frau. Der Weg dahin war ein Kampf mit den Behörden und eine emotionale Achterbahnfahrt - nicht nur für sie.

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20.09.2020, 12:30 Uhr Die Reportage
Alles zu groß
Alltag von Kleinwüchsigen
Von Christine Werner
Wer unter 1,50m misst, gilt in Deutschland als kleinwüchsig. Beate Twittenhof ist 98 Zentimeter groß, ihr Mann 1,16m. Die beiden leben mit ihrer Behinderung selbständig und in Würde. Unvorstellbar noch vor Kurzem. Noch bis in die 1990-er Jahre wurden Kleinwüchsige in "Liliputaner-Dörfern" ausgestellt, im Zirkus vorgeführt und sogar zum „Zwergen-Weitwurf“ missbraucht - einem Kneipen-Spektakel auf Kosten von Behinderten. Die Zeiten sind andere geworden, so rekapituliert das Ehepaar ihre eigenen Lebenswege. Schwer ist es trotzdem immer noch, denn Barrierefreiheit steht zwar überall drauf, ist aber längst nicht überall drin.

Länderreport

Künstlerdorf Worpswede bei BremenKulturoase am Teufelsmoor
Ein Jugendstilgemälde zeigt eine geschwungene Freitreppe eines Hauses, umringt von Rosen, Rhododendren und Geranien. Am obeneren Ende der Freitreppe steht eine junge Frau im Kleid. Rechts im Bild musizieren drei Herren, links hören drei junge Frauen sitzend zu, im Hintergrund steht ein bärtiger Mann. Im Bildvordergrund, auf der Treppe, liegt ein großer Windhund. (picture alliance / akg-images)

Künstler wie Paula Modersohn-Becker, Heinrich Vogeler oder Fritz Mackensen prägten Worpswede. Sie prägten das Künstlerdorf inmitten der Natur. Bis heute leben hier Kulturschaffende. Einige von ihnen wollen Worpswede wieder mehr Lebendigkeit verleihen.Mehr

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