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Rang I | Beitrag vom 14.05.2016

Die geniale StelleAls Christoph Schlingensief das Theater neu erfand

Von Alexander Eisenach

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In den Rollen des Bundeskanzlers Schröder (M.) und seiner Frau Doris sowie des Staatssekretärs Isidor stehen die Schauspieler Bernhard Schütz (M.), Margarita Broich und Günter Schanzmann während der Generalprobe zum Theaterstück "Rosebud" von Christoph Schlingensief am 18.12.2001 in der Berliner Volksbühne. (picture-alliance / dpa / Marcel Mettelsiefen)
"Etwas, was über den normalen, geordneten Kontext einer Narration hinausging", so beschreibt Alexander Eisenach sein Schlingensief-Erlebnis. (picture-alliance / dpa / Marcel Mettelsiefen)

Der Regisseur Alexander Eisenach erinnert sich an eine frühe Theatererfahrung in der Berliner Volksbühne: Gespielt wurde "Rosebud" – Christoph Schlingensiefs erstes selbst verfasstes Theaterstück.

Für den Regisseur Alexander Eisenach bedeutete der Besuch von Christoph Schlingensiefs "Rosebud" 2001 in der Berliner Volksbühne  das erste von Schlingensief selbst verfasste Theaterstück  einen ganz neuen Blick auf das Theater und den Gedanken:

"So kann dieser Ort auch funktionieren – indem man vorher immer so sprechende, wichtige Menschen auf der Bühne gesehen hat – und auf einmal passierte da etwas, was über den normalen, geordneten Kontext einer Narration hinausging und eigentlich zu einem Erlebnis wurde, das vieles für mich in ein neues Licht gerückt hat."

Der Regisseur Alexander Eisenach, im Hinterhof vom Schauspielhaus Hannover. (Susann Prautsch/dpa)Der Regisseur Alexander Eisenach, im Hinterhof vom Schauspielhaus Hannover. (Susann Prautsch/dpa)

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