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Fazit | Beitrag vom 02.09.2021

Deutscher RadiopreisAuszeichnung fürs Senden in der Hochwassernacht

Axel Schröder im Gespräch mit Vladimir Balzer

Jens Voss und Laura Mertens von Radio Wuppertal stehen bei der Gala des Deutschen Radiopreises 2021 mit ihrer Auszeichnung an einem Mikrophon. (picture alliance/Christian Charisius)
Auf Sendung, bis das Notstromaggregat aufgab: Jens Voss und Laura Mertens von Radio Wuppertal bekommen den Sonderpreis des Beirats. (picture alliance/Christian Charisius)

In der Nacht der Flutkatastrophe sendete Radio Wuppertal solange es ging. Dafür wurde das Privatradio nun ausgezeichnet. Es habe gezeigt, was gutes Lokalradio ausmache, hieß es bei der Gala des Deutschen Radiopreises.

In Hamburg wurde zum zwölften Mal der Deutsche Radiopreis verliehen. Moderatorin der Gala war Barbara Schöneberger, die Jury vergab Preise in zehn Kategorien. Der Sonderpreis des Beirates ging an Radio Wuppertal für die Berichterstattung in der Nacht der Hochwasserkatastrophe.

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Das Privatradio blieb die ganze Nacht auf Sendung und informierte, bis auch das Notstromaggregat aufgegeben hatte.

"Radio Wuppertal hat in dieser historischen Nacht gezeigt, was gutes Lokalradio ausmacht. Es war achtsam und fürsorglich. Es hat den Menschen vor Ort beigestanden. Hat gewarnt, informiert, geredet und getröstet. Diese Leistung war nicht selbstverständlich in dieser Nacht", sagte Valerie Weber, bei der ARD zuständig für den Bereich Audio-Angebote. 

Deutschlandfunk Kultur gehörte mit der Serie "Schule - Eine Bestandsaufnahme" zu den Nominierten.

Gewonnen haben in den zehn Kategorien:

  • Beste Sendung: "100 Jahre Radio - eine Zeitreise ins Jahr 1920 von Tobias Prager und Marcus Fahn (Bayern 1)
  • Beste Moderation: Sümeyra Kaya (WDR COSMO)
  • Bester Podcast: "Zurück zum Thema" von Ina Lebedjew und Stephan Ziegert (detektor FM)
  • Bestes Interview: "Das Rassismus-Bullshit-Bingo" von Carmen Schmalfeldt (Radio Leverkusen)
  • Beste Morgensendung: "Die Steffen Lukas-Show" von Steffen Lukas und Claudia Switala (Radio-PSR)
  • Beste Newcomerin: Gloria Grünwald mit ihrer Musiksendung "egoFM Netz am Freitag"
  • Beste Reportage: "Herrn Nickels Schuhe - Eine Reise ans Ende des Lebens" von Jens Schellhass und Tobias Nagorny (Bremen-Zwei)
  • Bestes Informationsformat: "N-JOY Weltweit" von Gina Thoneick und Carolin Wöhlert (N-JOY-Radio des Norddeutschen Rundfunks)
  • Beste Comedy: "Gottis Corona Tagebuch Liveticker" von Martin Gottschild und Jürgen König (radioeins vom rbb)
  • Beste Programmaktion: "Zusammen sind wir bunt - Anti-Rassismus-Woche bei TOGGO Radio" von Florian Federiconi (TOGGO Radio)

(beb/dpa)

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