Donnerstag, 13.08.2020
 

Lesart / Archiv | Beitrag vom 01.03.2016

Der Mops des Monats FebruarDie kuriosesten Buchtitel

Von Hans von Trotha

Podcast abonnieren
Ein Mops mit Halstuch blickt in die Kamera. (Imago / Future Image)
Der Mops gibt unserer Rubrik den Namen. (Imago / Future Image)

In der Lesart sammeln wir die komischsten, absurdesten, aber auch besonders originellen Buchtitel unter den Neuerscheinungen und küren den "Mops des Monats". Das Gewinner-Buch im Februar versucht sich an einem lockeren Zugang zum Thema Mutterschaft.

Der Gewinner: 

Geht’s noch, Eierloch! Eine Mutter packt aus, Klett-Cotta


Alle Kandidaten:

Fifty Shades of Merkel, Hoffmann und Campe

Alles Scheiße. Wenn der Darm zum Problem wird, Scorpio

Hunde machen Männchen, Katzen kommen überall hin, Pattloch

Wenn der Nagelkäfer zweimal klopft. Das geheime Leben der Insekten, Hanser

Vom Land in den Mund, Nagel und Kimche

Sag, was du isst und ich weiß, was du fühlst, Allegria

Älter ist wie jung, nur besser, Pattloch

Beziehungsstatus: kompliziert, Knaur

My Mum is my Castle, Pattloch

Wie ich entschieden 10 Prozent glücklicher wurde, dtv

Malbuch für Erwachsene: Komm zur Ruhe, Tandem

Malen und entspannen: Eulen, Tandem

Mein Ausmalbuch für schlaflose Nächte, S. Fischer

Mandalas häkeln, Frech Verlag

Bäume verstehen, Pala Verlag

Die Top 100 der unzerstörbarsten Dinge der Welt, ars edition

Kommst du Bahnhof oder hast du Auto? Warum wir reden, wie wir neuerdings reden, Hanser Berlin

Warum heißt der MOPS eigentlich Mops?
Beim Blättern durch die Verlagskataloge vor der Frankfurter Buchmesse 2013 kam unsere Literaturredaktion erstmals auf die Idee, den kuriosesten Buchtitel der Messe zu küren – denn die Auswahl war reichlich. Gewonnen hat damals, trotz starker Konkurrenz, ein Malbuch für Männer mit dem schrägen Titel "Mal meine Möpse aus!". Und weil die Buchwelt noch mehr viel mehr Sprachschönheiten bereit hält, wurde der Preis, den keiner haben will, bald zur Institution – und heißt seitdem, in Erinnerung an unseren ersten Preisträger: Mops!   Jeden Monat verleihen wir ihn als "Mops des Monats" in der Lesart, und immer auf der Frankfurter Buchmesse als "Mops des Jahres". Im vergangenen Jahr ging der übrigens an "Vokuhila – Als scheiße aussehen Mode war" von Helene Mierscheid. Entgegennehmen ließ sie das formschöne Designobjekt von DTV-Lektorin Katharina Festner, die entspannt drüber lachen konnte

Mehr zum Thema

Der Mops des Monats Januar - Die kuriosesten Buchtitel
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 29.01.2016)

Mops des Monats Dezember - Auf der Suche nach dem kuriosesten Buchtitel
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 23.12.2015)

Mops des Monats November - Auf der Suche nach dem kuriosesten Buchtitel
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 30.11.2015)

Mops des Monats Oktober - Auf der Suche nach dem kuriosesten Buchtitel
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 30.10.2015)

Lesart

Christian Metz: "Kitzel" Eine intime Kommunikation
Cover von Christian Metzs "Kitzel – Genealogie einer menschlichen Empfindung", vor einem Aquarell-Hintergrund.  (S. Fischer / Deutschlandradio)

Wir alle kennen den Kitzel und das Kitzeln - und auch Wissenschaftler und Philosophen sind davon seit jeher fasziniert. Der Literaturwissenschaftler Christian Metz legt nun eine große Kulturgeschichte des Nachdenkens über den Kitzel vor.Mehr

Manuel Vilas: "Die Reise nach Ordesa"Nostalgie und Zorn
Cover des Buchs "Die Reise nach Ordesa" von Manuel Vilas auf einem orangefarbenen Aquarellhintergrund (Berlin Verlag / Deutschlandradio)

Manuel Vilas' autobiografischer Roman über einen aus einfachen Verhältnissen stammenden Dichter und dessen Kindheit zur Franco-Zeit ist in Spanien zum Bestseller geworden. Dabei ist es ein Buch der Klage und der Wut, sprachlich aber betörend bildhaft. Mehr

weitere Beiträge

Buchkritik

Monika Maron: "Artur Lanz"Sehnsucht nach einem Helden
Cover von Monika Marons Roman "Artur Lanz", vor einem Aquarell-Hintergrund. (S. Fischer / Deutschlandradio)

Die Hauptfigur ihres Romans "Artur Lanz" hat enorme Ähnlichkeit mit Monika Maron selbst. Allerdings ist sie in ideologischer Hinsicht gelassener als die Autorin. Ein Gesinnungsroman über postheroische Zeiten, boshaft, aber dennoch vergnüglich.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur