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Literatur / Archiv | Beitrag vom 01.01.2019

Der literarische Jahrgang 1929 Der Messias kommt immer zu spät

Von Dagmar Just

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Die Schriftstellerin Christa Wolf im Jahr 1989, hier bei einer Lesung in Leipzig. (picture-alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)
Die Schriftstellerin Christa Wolf im Jahr 1989, hier bei einer Lesung in Leipzig. Sie ist eine der literarischen Größen aus dem Jahrgang 1929. (picture-alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)

Das Jahr 1929 hat zahlreiche Dichter, Philosophen, Maler, Architekten, Schauspieler, Musiker hervorgebracht. In einer Collage erinnert die Autorin Dagmar Just an Literaten dieses Jahrgangs, die 2019 ihren 90. Geburtstag feiern.

Sechs aus zwei Dutzend 29ern – in einer Collage sind die Schriftsteller in dieser Sendung noch einmal versammelt, wie es das Leben nie vermocht hat. Mit Texten, die Geschichte geschrieben haben, zwischen München und Rostock, Berlin und Stuttgart. Und nicht etwa, weil sie es darauf angelegt hatten. Viel-mehr ist es ihr ganzer, sonderbarer Jahrgang, der wie kein anderer das Objekt dieser Geschichte war und ihr Subjekt zugleich, ihr Papier und ihr Schreiber.

Launiger Spaziergang

Darum wird dies auch nicht nur eine Wiederbegegnung mit den Bannerträgern der Gegenwartsliteratur Christa Wolf, Peter Rühmkorf, Heiner Müller, Günter Kunert, Hans Magnus Enzensberger und Milan Kundera sein, sondern ganz nebenbei auch ein kleiner, launiger Spaziergang durch jedermanns Geschichte der letzten fünf Jahrzehnte.

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Download

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