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Neue Musik | Beitrag vom 04.02.2020

Der argentinische Musiker Erik Oña Alle Sinne offen

Von Egbert Hiller

Der argentinische Musiker Erik Oña  (Helena Bugallo)
Erik Oña vor der heimischen Bücherwand – anno 2014 (Helena Bugallo)

Erste musikalische Erfahrungen machte Erik Oña als Kind mit den Geräuschen der heimischen Waschmaschine – Startschuss für die lebenslange Auseinandersetzung mit experimenteller Klangforschung und mikrotonalen Schwingungen.

Schwebungen und Reizzustände faszinierten den Komponisten, Dirigenten und Pädagogen Erik Oña. Sie waren Initialzündung und Inspirationsquelle für sein Schaffen – die tiefe Auslotung des klanglichen Spektrums akustischer Instrumente und elektronischer Mittel wurde zu seinem zentralem Betätigungsfeld.
Im September 2019 ist Erik Oña in Basel, wo er seine letzte Wirkungsstätte hatte, gestorben.

Phänomene und Extreme

Der argentinische Komponist hatte alle Sinne offen für die verschiedensten Einflüsse auf Musik: die abendländische Tradition, das ganze außereuropäische Repertoire bis hin zu politisch-gesellschaftlichen Phänomenen und emotionalen Extremen.

Mit dem Thürmchen Ensemble, dessen langjähriger Dirigent er war, hob er viele Werke aus der Taufe – auch eigene Kompositionen. Und in seiner pädagogischen Arbeit gab er sein Wissen und seine Liebe zur Musik an die nächsten Generationen weiter.

Hier geht es zur Playlist der Sendung

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