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Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 22.01.2012

"Das HAU befreit mich davon, ein Privatleben führen zu müssen"

Intendant Matthias Lilienthal über seine letzten Saison am Berliner Theater "Hebbel am Ufer"

Moderation: Jürgen Liebing

Intendant Matthias Lilienthal im Foyer des Theater Hebbel am Ufer in Berlin (Theater Hebbel am Ufer, Georg Knoll)
Intendant Matthias Lilienthal im Foyer des Theater Hebbel am Ufer in Berlin (Theater Hebbel am Ufer, Georg Knoll)

Er gehört zu den konsequentesten und erfolgreichsten Theatermachern Europa. Matthias Lilienthal – Jahrgang 1959, ein echter Berliner – hat seit 2003 mit der Verwandlung des einstigen Hebbel Theaters in HAU – Hebbel am Ufer, einen der lebendigsten Theaterorte geschaffen, die es in Berlin seit langem gab.

Er installierte eine Art permanenten Festivalbetrieb, überbrückte die Grenzen zwischen Stadttheater und Off-Bühnen mit einem Programm, in dem sich die aktuellen kulturellen, politischen und geselllschaftlichen Positionen und Debatten wiederfinden. Angefasst nicht mit Samthandschuhen, sondern immer sehr direkt und unmittelbar.

Im Sommer diesen Jahres verlässt Matthias Lilienthal das HAU. Seine Nachfolgerin wird die belgische Theatermacherin Annemie Vanackere. Jürgen Liebing hat mit ihm Bilanz gezogen und nach vorn geschaut. Zunächst fragte er ihn, warum er jetzt gehe, ob denn 10 Jahre aus seiner Sicht "genug" seien?

Sie können das vollständige Gespräch mit Matthias Lilienthal mindestens bis zum 22.06.2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio

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