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Einstand | Beitrag vom 02.12.2019

Das Eliot Quartett spielt Karol SzymanowksiPolnischer Impressionismus

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Die vier Musiker laufen mit ihren Instrumenten in der Hand durch eine heruntergekommene Werkhalle (Thomas Stimmel (Fotograph))
Eliot Quartett (Thomas Stimmel (Fotograph))

2018 beeindruckte das Eliot Quartett Publikum und Juroren auf vier Wettbewerben. Mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs erfüllte sich auch der Wunsch einer ersten eigenen CD.

T.S.Eliot ließ sich vom späten Beethoven zu seinem letzten großen Werk "Four Quartetts" inspirieren. Genau diese Quartette waren 2014 für die vier jungen Musiker aus Moskau, Vancouver und Leipzig, für Maryana Osipova, Alexander Sachs, Dmitry Hahalin und Michael Preuß, der Anlass, ihrem Quartett den Namen des amerikanischen Dichters zu geben.
Für das CD-Debüt als Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs wählte das Eliot Quartett Streichquartette von Szymanowksi und Beethoven. 

Modern und individuell

Karol Szymanowski komponierte sein Streichquartett Nr.2 op.56 für den Wettbewerb der Musical Fund Society in Philadelphia 1927. Der polnische Komponist entwickelte in diesem Werk, erzählt der Bratscher Dmitry Hahalin, seine eigene, zugleich moderne und nationale Sprache. Vor allem im Scherzo mit archaischen Melodien aus dem Tatragebirge ist das zu hören. Den Wettbewerb gewann am Ende Béla Bartók, aber für Karol Szymanowksi war das zweite Streichquartett wichtig auf dem Weg zu seinre individuellen Klangsprache.

Das Eliot Quartett studierte das 2. Streichquartett für einen Wettbewerb in Katowice, denn hier gehörte es zum Pflichtprogramm.

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