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Lesart | Beitrag vom 19.03.2020

Corona kreativDie Lesebühnen machen weiter im Netz

Falko Hennig im Gesprach mit Frank Meyer

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Das Bild zeigt den Autor Falko Hennig, der zur Berliner Reformbühne Heim & Welt gehört. (imago images / Gerhard Leber)
Falko Hennig: Große Resonanz auf die Auftritte im Internet. (imago images / Gerhard Leber)

Berliner Lesebühnen ziehen angesichts der Coronakrise um ins Netz. Der Draht zum Publikum sei bei den virtuellen Auftritten sogar noch enger, sagt Falko Hennig von der Reformbühne Heim & Welt.

Buchmesse abgesagt, Lesungen abgesagt, Buchläden vielerorts geschlossen. Und auch die Lesebühnen mit ihrer Live-Literatur sind stillgelegt.

Einige Berliner Lesebühnen sind nun ins Internet ausgewichen – und haben sogar mehr Zuschauer als beim analogen Vorlesen.

Das berichtet Falko Hennig vom Lese-Ensemble "Reformbühne Heim & Welt", das normalerweise jeden Sonntag um 20 Uhr in der Volksbühne in Berlin auftritt.

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Hennig spricht von einer "gigantischen" Resonanz auf den Internet-Stream.

Die Berliner Lesebühnen sind besonders für ihre humoristischen Geschichten bekannt. In der Regel konkurrieren um die fünf Autorinnen und Autoren um die meisten Lacher.

Lesebühnen im Netz:

Donnerstag, 19. März, 20.30 Uhr, Brauseboys
Dienstag, 24. März, 20 Uhr, LSD Liebe statt Drogen
Sonntag, 5. April, 20 Uhr, Reformbühne Heim & Welt

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