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Literatur / Archiv | Beitrag vom 19.06.2011

Brot und Dichtung

Wie Lyriker Geld verdienen

Von Dana Ranga

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Füllfederhalter auf Notizblock (Stock.XCHNG / Christy Thompson)
Füllfederhalter auf Notizblock (Stock.XCHNG / Christy Thompson)

Leben Dichter nicht kärglich? Und tun alles für die Kunst? Obwohl sie doch einen Beruf haben - sie schreiben. Und viele tun es täglich. Doch das Schreiben von Gedichten bringt in den meisten Fällen wenig Geld ein.

Wer schafft es schon, sich früh einen Namen zu machen - und Preise zu gewinnen: Den Lyrikpreis München beispielsweise, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Oder den Reinhard-Priessnitz-Preis, der an Nachwuchsliteraten vergeben wird und mit 4.000 Euro dotiert ist, während der Arno-Reinfrank-Literaturpreis für deutschsprachige Schriftsteller 5000 Euro einbringt.

Die wenigsten Schreibenden können sich auf das Vermögen ihrer Familie verlassen. Und wer hat schon einen Gönner, wie einst Klopstock, dem ein dänischer König eine Lebensrente zuwies? Oder Rilke, der von Mäzenen unterstützt wurde. Darum müssen viele Dichter ihren Lebensunterhalt
verdienen.

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