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Chor der Woche | Beitrag vom 08.11.2018

Bremer RathsChorZurück von weiter Reise

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Chor und Orchester in der Glocke in Bremen (Kathrin Doepner)
Der RatsChor in der Bremer Glocke. Vor Kurzem kam der Chor von einer bewegenden Reise aus Odessa zurück. (Kathrin Doepner)

In der "Kayserlichen Freyen- und Hansestadt Bremen" war der Rat der Stadt stets Ausdruck eines selbstbewussten Bürgerwillens. In dieser Tradition sieht sich auch der Bremer Rathschor.

Der ehemalige Bürgermeister und langjährige Vorsitzende des Deutschen Chorverbands Henning Scherf war ebenfalls Vorsitzender des Bremer RathsChores. Gute Verbindungen unterhält der Chor nicht nur zur lokalen Chorszene, sondern auch international. So kam der Chor gerade erst von einer Konzertreise nach Odessa zurück. Dort gaben die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem Symphonieorchester der Stadt Odessa ein Konzert. Außerdem sangen sie bei der Gedenkveranstaltung für das Massaker von Odessa vor 77 Jahren, das unter Naziherrschaft an jüdischen Zivilisten verübt wurde. Eine Sängerin des Chores erzählt, es sei ein bewegender Moment ihrer Reise gewesen.

Das nächste Konzert des Bremer RathsChores ist am Samstag um 20 Uhr im Sendesaal Bremen. Unter dem Titel P.D.Q BACH meets Rheinberger gibt es Musik des Münchner Komponisten Joseph Gabriel Rheinberger und des Amerikaners Peter Schickele. Der humorvolle amerikanische Komponist gab sich selbst den Fantasienamen P.D.Q. Bach, von dem er behauptete, es sei der letzte Sohn Johann Sebastian Bachs. 

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