Dienstag, 21.08.2018
 

Breitband | Beitrag vom 02.12.2017

Breitband²That Escalated Quickly!

Wie soll es mit den sozialen Medien weitergehen?

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Aus einem Koffer in der Wüste steigt pinker Rauch (Fredrick Kearney Jr / unsplash.com)
Die sozialen Medien sind voller verbaler Explosionen. Gleichzeitig wurde noch nie so viel positiv kommuniziert. (Fredrick Kearney Jr / unsplash.com)

Sie versprachen Demokratie - und es kamen die Trolle. Und plötzlich sind sie irgendwie auch an allem Schuld: Trump, AfD und digitalem Stress. Die sozialen Netzwerke sind die Sündenböcke des 21. Jahrhunderts. Oft zu recht, denn bis heute sind sie und viele ihrer Inhalte geprägt von Intransparenz, Profitstreben und Datengier.

Wir alle wissen es. Trotzdem sind wir auch dort. Seien wir doch mal ehrlich und begeben wir uns raus aus der Komfortzone unserer eigenen Rechtfertigungen: Wie gehen wir denn um mit Social Media? Wie diskutieren wir in den Netzwerken? Wie verbringen wir da unsere Zeit? Was genau zieht uns immer wieder hin und was wollen wir dort?

Die sozialen Medien sind raus aus den Kinderschuhen. Sie haben viel gelernt - und zwar nicht nur ein paar mehr Gefühle durch weinende oder wütende Emojis. Sondern auch Propaganda in Form von Fake News, Manipulation durch DarkAds und Überwachung durch Gesichtserkennung. Zeit für uns, uns im Web 2.0 wie Erwachsene zu benehmen. Oder doch lieber noch ein Katzen-Video? Okay. Bitte:



Ohhh!
Süüüüüßß!


Aber wie geht's nun weiter mit uns und Social Media?
 

Über digitale Eitelkeiten und vieles mehr diskutiert, sinniert und parliert Max von Malotki mit unseren Gästen:

Martin Fuchs berät Regierungen, Parlamente, Parteien und Verwaltungen in digitaler Kommunikation. Zuvor war er Politik- und Strategieberater in Brüssel und Berlin. Zudem ist er Gründer der Social-Media-Analyse-Plattform Pluragraph.de und bloggt als Hamburger Wahlbeobachter über Social Media in Politik.
Update (2.12.2017): Martin Fuchs kann leider nicht dabei sein. Stattdessen ist unser Redakteur und Social-Media-Experte Jochen Dreier am Start.

Christiane Miethge beschäftigt sich mit der Frage wie Künstliche Intelligenz, Roboter oder digitale Liebhaber uns verändern. Ihr neuestes Projekt ist die Webserie «Homo Digitalis - Wie lange sind wir noch Mensch?» von BR, ARTE, ORF und dem Fraunhofer Institut. Zuvor arbeitete sie an zahlreichen internationalen Webproduktionen wie «Do Not Track» oder «Generation What» mit.

Adrian Meier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Arbeitsbereich Medienwirkung und Medienpsychologie. Er forscht unter anderem zu den Themen Mediennutzung und Selbstregulation, Online-Kommunikation und Wohlbefinden oder auch Rezeption und Wirkung von digitalen Medien.
 

Unsere Leseempfehlungen zum Thema:


Das Team
Moderation: Max von Malotki
Redaktion: Jochen Dreier und Jana Wuttke
Webredaktion: Nora Gohlke

Headerbild: Pink Smoke in the Desert von Fredrick Kearney Jr auf Unsplash
GIF: Nora Gohlke

Breitband

Breitband SendungsüberblickIst der Gipfel erreicht?
Drei Menschen stehen nebeneinander auf einem Bahnsteig und gucken auf ihre Smartphones (rawpixel auf unsplash.com)

Stagnierende Nutzerzahlen und Nutzungsdauer - trotzdem hängen wir an den Sozialen Medien. Warum kommen wir nicht los? Was macht der "Nachricht gelesen"-Haken mit uns? Kann man Lügen an der Tippgeschwindigkeit erkennen? Außerdem blicken wir auf neue und alte Podcast-Formate.Mehr

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