Breitband Sendungsüberblick

    Haben die Medien vor der Wahl versagt?

    33:36 Minuten
    Illustration: Ein Politiker an einem Pult spricht in viele Mikrofone.
    Die "taz" kritisiert die Wahlberichterstattung: Viele Journalisten hätten zu wenig Ahnung von Fachthemen. Der Wahlkampf sei auf Einzelpersonen zugespitzt. © imago / fStop Images / Malte Müller
    Moderation: Vera Linß und Dennis Kogel · 25.09.2021
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    Der "taz"-Journalist Peter Unfried wirft den Medien schlechte Berichterstattung über den Wahlkampf vor. Die Kritik ist harsch, aber ist sie auch berechtigt? Außerdem: der Fall Gabby Petito und Podcasts über Desinformationen und Fact-Checking.
    "Wie wir Medien vor der Wahl versagen", heißt der Kommentar, den der Journalist Peter Unfried in der "taz" veröffentlicht hat. Er beklagt darin erst einmal nichts Neues. Die Zuspitzung auf Einzelpersonen, die Reduzierung auf Rollen, die Emotionalisierung: Das alles sind bekannte Mechanismen der Politik und der Wahlkampfberichterstattung.

    Drängende Fragen im Wahlkampf untergegangen

    Peter Unfried kritisiert aber noch mehr. Den Journalisten und Journalistinnen fehle zu oft der Blick aufs Ganze und es mangele an Fachkenntnis, erklärt er und nimmt sich selbst dabei nicht aus. Aus diesen Gründen seien in diesem Wahlkampf die drängenden Fragen untergegangen, allen voran die Klimakrise.

    Sind die Vorwürfe berechtigt? Wir fragen jemanden, der von außen auf die deutsche Berichterstattung schaut: die österreichische Politikwissenschaftlerin und Journalistin Corinna Milborn.

    Alle Themen der Sendung

    • Haben Journalisten im Wahlkampf versagt?
    • Der Fall Gabby Petito: True Crime in Echtzeit
    • "Noise", "FOMO Faktencheck" und "Netz aus Lügen": Drei neue Podcasts über Desinformation und Fact-Checking

    Das Team

    Moderation: Vera Linß und Dennis Kogel
    Redaktion: Vera Linß
    Beiträge: Pia Behme, Teresa Sickert, Berit Glanz
    Webredaktion: Nora Gohlke
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