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Breitband | Beitrag vom 11.01.2020

Breitband SendungsüberblickDer Streaming-Wettkampf

Mit Teresa Sickert und Tim Wiese

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Filmstill aus der Netflix Serie "BLACK MIRROR: BANDERSNATCH. Der Schauspieler Fionn Whitehead in der Hauptrolle sitzt vor einem Bildschirm an einem chaotischem Schreibtisch. (Netflix/Courtesy Everett Collection )
Filmstill aus der Netflix Serie "Black Mirror: Bandersnatch" (Netflix/Courtesy Everett Collection )

Wer Filme und Serien streamen wollte, kam lange Zeit nicht um Netflix herum – bis jetzt. Doch was heißt das für die Nutzer und die Inhalte? Außerdem: die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei und Netzgraffiti.

Mehr als fünf Millionen Abonnenten hat der Video-Streamingdienst Netflix in Deutschland – dank gemeinsamen Haushalten und geteilten Accounts dürfte die Nutzerzahl sogar wesentlich höher liegen. Netflix und Prime Video von Amazon waren lange die Platzhirsche in Sachen Streaming.

Im Jahr 2017 meinte Netflix-Geschäftsführer Reed Hastings noch: "Unsere größte Konkurrenz ist der Schlaf." Jetzt, zweieinhalb Jahre später, würde er diesen Satz vermutlich nicht mehr so sagen. Denn alleine in Deutschland gibt es heute und anderem: Netflix, Amazon, Sky, Joyn, TVNow, Die öffentlich-rechtlichen Mediatheken, Apple TV+, DAZN und ab März auch noch Disney+, die um die Zeit des Publikums buhlen – von Youtube einmal ganz abgesehen.

Doch welche Auswirkungen wird dieser Wandel im Markt mit sich bringen? Streamingplattformen bieten schließlich ganz neue Möglichkeiten der Interaktivität – Netflix hat es mit "Bandersnatch" schon vorgemacht. Und wie wird sich diese Vielfalt auf die Sehgewohnheiten des Publikums auswirken? Darüber sprechen wir mit Marcus S. Kleiner, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der populären Künste in Berlin.

Die Polizei und Twitter

Seit längerem ist die Polizei auf Social-Media-Plattformen unterwegs. Einerseits erleichtert das die Kommunikation mit den Bürgern und auch mit der Presse. Andererseits kommt es immer wieder vor, dass die Polizei Falschinformationen verbreitet. Aktuell gibt es Diskussionen darüber, ob das bei Silvesterauseinandersetzugnen in Leipzig-Connewitz der Fall war. Nach einem Tweet der Polizei, in dem von einer Not-Operation eines verletzten Beamten die Rede war, berichteten viele Medien über eine vermeintliche Lebensgefahr – was sich im nachhinein als falsch herausstellte. 

Dass Medien Polizeimeldungen nicht als priviligierte Quellen, deren Informationen man prinzipiell immer vertrauen kann, behandeln sollten, haben wir bereits im vergangenen Jahr in einer Breitband-Folge festgestellt. Stattdessen sollten Journalisten auch Polizeimeldungen genau überprüfen. Doch was könnte auf Seiten der Behörde geschehen, um fehlerfrei zu kommunizieren? Darüber reden wir mit dem Soziologen und Kulturwissenschaftler Peter Ullrich.

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Sonderzeichen als Störkultur

Manche betrachten sie als Kunst, andere als Sachbeschädigung: Graffiti sind ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Eins ist aber klar: Es handelt sich um eine analoge Kunst, die auf der Straße stattfindet. Aber muss das so sein oder lässt sich der Gedanke auch ins Netz übertragen? Unser Autor Jochen Dreier hat sich mit Netzgraffiti beschäftigt.

Netzmusik

The Blue Stones – Black Holes (CC BY-NC-SA)
The Beatnuts – Do You Believe (Jazz One Remix) (CC BY-NC-ND)
Lasse Dyre – Grainy Days (CC BY-NC-SA)
Cellophane Sam – Every Cowboy (CC BY)
Mark Harvey – Watercolors (CC BY-ND)
Toupie – Hinode (CC BY)
Jazz One – Goodie Goodies (CC BY-NC-ND)

Das Team

Moderation: Teresa Sickert und Tim Wiese
Redaktion: Nora Gohlke und Jana Wuttke
Netzkultur: Jochen Dreier
Medien und Meinungen: Jenny Genzmer
Webredaktion: Hagen Terschüren

(hte)

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