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Kompressor | Beitrag vom 04.04.2019

Breakdance-Performance in BerlinVon der Hauswand auf die Bühne

Azadê Peşmen im Gespräch mit Gesa Ufer

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Die brasilianischen Zwillinge und Streetartkünstler "Os Gemeos" haben eine ihrer typischen, gelben Figuren auf eine Wand der Lower East Side of Manhattan in New York gemalt. (dpa / picture-alliance)
Hingucker in New York: Die brasilianischen Streetart-Künstler "Os Gêmeos" haben eine ihrer typischen, gelben Figuren auf eine Hauswand gemalt. (dpa / picture-alliance)

Breakdance und Streetart gehören zusammen: Das zeigt die Gruppe "Flying Steps" mit ihrer Performance "Flying Pictures". Dabei erwecken die Tänzer die riesigen, gelben Figuren des brasilianischen Duos "Os Gêmeos" zum Leben.

"Flying Pictures" heißt die dritte große Bühnenproduktion der in Deutschland bekanntesten Breakdance-Gruppe "Flying Steps". Die Tänzer versuchen schon seit vielen Jahren, Hochkultur mit Subkultur zu verbinden, urbanen Tanz in Museen stattfinden zu lassen und klassische Musik mit Breakdance zu verbinden.

Ihre Performance "Flying Pictures" in Berlin widmet sich den Bildern des brasilianischen Streetart-Duos "Os Gêmeos". Die Journalistin Azadê Peşmen hat die Premiere besucht und findet, die Inszenierung sei ein guter Versuch, unterschiedliche Genregrenzen zu durchbrechen.

Ein Breakdancer von "Flying Steps" tanzt vor einer Wand mit Graffitis. (Staatliche Museen zu Berlin / Nationalgalerie / Koone)Ein Breakdancer von "Flying Steps" tanzt vor einer Wand mit Graffitis. (Staatliche Museen zu Berlin / Nationalgalerie / Koone)

Die Choreografen haben eine Mischung zwischen urbanem und zeitgenössischem Tanz kreiiert und zu jedem einzelnen Bild eine eigene Choreografie entwickelt. Die Ästhetik der "Os Gêmeos" wird auch immer wieder in den Rollen abgebildet, in die die Tänzerinnen und Tänzer schlüpfen. Die Figuren, die man sonst zweidimensional von den riesigen Hausfassaden kennt, stehen dann plötzlich sehr plastisch vor dem Zuschauer, erzählt Peşmen. 

Eine dreidimensionale Figur des brasilianischen Streetart-Duos "Os Gemeos". Die gelben Figuren findet man sonst als Graffiti auf Häuserwänden. (Staatliche Museen zu Berlin / Nationalgalerie / Koone)Eine dreidimensionale Figur des brasilianischen Streetart-Duos "Os Gemeos". Die gelben Figuren findet man sonst als Graffiti auf Häuserwänden. (Staatliche Museen zu Berlin / Nationalgalerie / Koone)

Der rote Faden, der diese Choreografie zusammen hält, erklärt Peşmen, sei die Musik von Modest Mussorgsky. Sie steigere sich im Laufe des Stückes und werde immer schneller.

(mwl)

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