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In Concert / Archiv | Beitrag vom 25.05.2011

Bob Dylan

"Unplugged" (New York, 1994)

Bob Dylan im Jahr 2006 (AP/Sony BMG)
Bob Dylan im Jahr 2006 (AP/Sony BMG)

Wenn es in den USA einen Musiker gibt, der eine ganze Generation mit seiner Musik, mehr noch: mit seinen Texten beeinflusst hat, dann ist dies ganz sicher Bob Dylan. Er traf mit seinen Liedern Anfang der Sechziger Jahre genau den Nerv der Zeit und drückte aus, was vielen auf der Seele brannte.

Bob Dylan sang über politische und soziale Missstände, über Veränderungen und selbstkritisch über eigene Probleme. Kein anderer Musiker gab dem Protestsong, der Folk- und Countrymusic sowie der gesamten Rockszene derart entscheidende Impulse. Die politisch liberalen und kritischen Kräfte auch außerhalb der Musikwelt feierten ihn und verglichen seine Texte mit denen Rimbauds und James Joyce’s.

Kein Popmusik-Autor vermochte die Mythen und Emotionen seiner Zeit mit einem derartigen Bilder- und Assoziationsreichtum auszudrücken wie er. Kein anderer Künstler wurde in demselben Ausmaß aber auch selbst zu einem Mythos. Dylan, der sich nach dem walisischen Poeten Dylan Thomas genannt hat, ist der einzige Popmusiker, der für den Nobelpreis für Literatur in Frage käme. Das meinen zumindest viele seiner Bewunderer.

Anlässlich seines gestrigen 70. Geburtstages stellen wir Dylan’s "Unplugged"-Konzert von 1994 vor.



In Concert: Bob Dylan
"Unplugged" (New York York, 17./18.11.1994)
Moderation: Uwe Wohlmacher

In Concert

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