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Breitband | Beitrag vom 12.12.2009

BesprechungDas Handy als Blindenhund - Augmented Reality

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Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor dem Eifelturm in Paris und fragen sich, was das wohl für ein interessanter Turm ist. Da kann Ihnen Google (wer sonst?) weiterhelfen: Google Goggles heißt eine neue Anwendung für das Android Smartphone und wohl bald auch für andere Geräte. Was kann Google Goggles? Ganz einfach: Sie nehmen Ihr Mobiltelefon, schießen ein Foto vom Eifelturm und Google sagt Ihnen, dass es sich um den Eifelturm in Paris handelt.
O.K. der Eifelturm ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber was ist mir irgendeiner exotischen Frucht? Wie mag die wohl heißen? Oder das Blatt eines Baumes? Ein Foto davon, Google gleicht das Bild mit seiner Datenbank ab und verrät nicht nur den Namen des Baumes, sondern auch Vorkommen, Verbreitung, alles über die Früchte und vieles mehr. Tja, tolle Sache - funktioniert im Moment aber nur auf dem Android Handy. Wir sprechen in der Sendung über das Motorola Milestone (In den USA "DROID"), was ja im Moment ein ziemlich heißes Ding ist. Was dieses Gerät noch kann und wie es sich im Vergleich zum iPhone - dem Maß aller Dinge - schlägt, das verrät Android Experte Christian Heller in Breitband.
Bei Google Goggles werden Inhalte der Realität mit Informationen aus dem Internet angereichert. Hierbei spricht man von einer sogenannten erweiterten Realität - oder mit dem englischen Fachausdruck "augmented reality". Die Möglichkeiten sind kaum überschaubar. Das bedeutet aber auch, dass es möglicherweise Gefahren gibt, die daraus erwachsen. Das Bild einer Person, die mir in der U-Bahn gegenüber sitzt, würde mit diversen Daten aus dem Internet angereichert. Wollen wir das?
Über Augmented Reality, Google Goggles und das Motorola Milestone, das in den USA "DROID" heißt, sprechen wir mit Christian Heller von plomlompom. Ob das wirklich ein Meilenstein ist, wird er uns erzählen.

Foto: Motorola

Breitband

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