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In Concert / Archiv | Beitrag vom 26.08.2013

Benjamin Biolay

München, 25.02.2013

Benjamin Biolay  (picture alliance / dpa)
Benjamin Biolay (picture alliance / dpa)

Benjamin Biolay gilt als enfant terrible der französischen Musikszene. Ein kapriziöser Musiker, der auf seinen bislang veröffentlichten Alben jeweils andere Schwerpunkte gesetzt hat.

Standen seine Songs auf dem gefeierten Debütalbum von 2001 noch deutlich in der Tradition des klassischen Chansons, das ganz vorsichtig mit modernen Sounds versetzt wurde, hat sich Biolay auf den nachfolgenden Platten jeweils mit anderen Einflüssen wie Blues, Jazz und Elektro beschäftigt.

Sehr zum Ärger seiner Plattenfirma, die lieber einen berechenbareren Partner gehabt hätte, der sich an Markttendenzen, Erwartungen oder Absprachen hält. Das führte dazu, dass Biolay vor Jahren den großen Plattenmulti verließ und bei einem kleinen unabhängigen Label unterschrieb.

Von der heimischen Presse wird Benjamin Biolay gern als legitimer Nachfolger von Serge Gainsbourg bezeichnet, wohl auch wegen seines lockeren Lebenswandels und seines unkonventionellen Arbeitsstils. Ein Vergleich, den der Musiker gar nicht gern hört. Er sieht sich nicht, wie immer zu lesen ist, als Star des Nouvelle Chanson, sondern viel lieber und ganz einfach als internationaler Rockmusiker.

Mit seinem aktuellen Album "Vengeance" war der "Officier des Arts et Lettres" im Februar 2013 auf seiner ersten Deutschlandtour.



In Concert: Benjamin Biolay
Muffathalle, München
Aufzeichnung vom 25.02.2013

Benjamin Biolay & Band

Moderation: Uwe Wohlmacher

In Concert

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