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Fazit / Archiv | Beitrag vom 28.01.2018

Beethovens "Fidelio" an Staatsoper Hamburg"Ein langweiliger bis quälender Abend"

Uwe Friedrich im Gespräch mit Moderatorin Marietta Schwarz

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Der künftige Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper, Kent Nagano (r) und der künftige Intendant Georges Delnon stehen am 25.09.2012 im Rathaus in Hamburg.  (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)
Intendant Georges Delnon und Generalmusikdirektor Kent Nagano (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Intendant Georges Delnon und Generalmusikdirektor Kent Nagano liefern mit ihrer Interpretation von Beethovens "Fidelio" in Hamburg einen enttäuschenden Abend. Eine spektakulär unzusammenhängende Vorstellung, so Kritiker Uwe Friedrich.

Georges Delnon und Kent Nagano hätten an der Staatsoper Hamburg einen auf jeder Ebene langweiligen bis quälenden Abend abgeliefert. Keine Farbe, keine Tempowechsel, die Sänger schauten hilflos zu Dirigent Nagano, ob der denn noch an seinem Pult steht.

"Wenn das Orchester schon nicht weiß, wo die Eins im Takt ist, woher sollen die Sänger das dann wissen?", fragt unser Opernkritiker Uwe Friedrich. Sein Fazit: ein unerfreulicher Abend an der Hamburger Staatsoper.

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