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Kompressor | Beitrag vom 26.01.2016

Banksy, Sweza und Co.Was bringt der QR-Code der Kunst?

Street-Art-Künstler Sweza im Gespräch mit Timo Grampes

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Der Berliner Sprayer Sweza am 21.04.2015 im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt am Main vor einem seiner Werke. (picture alliance / dpa / Boris Roessler)
Sweza beklebt seine Street Art mit einem QR-Code, so dass sich am Smartphone auch frühere Versionen des Werkes finden lassen (picture alliance / dpa / Boris Roessler)

QR-Codes finden sich auf Joghurtbechern und Fahrkarten - aber auch auf Kunst. Der Streetart-Künstler Banksy hat ein Werk, bevor es verdeckt wurde, mit einem Code ausgestattet, der Smartphone-Nutzer zu einem Video führt. Der Künstler Sweza geht ähnlich vor.

Bereits in mehreren Werken hat sich der britische Streetart-Künstler Banksy mit dem Flüchtlingsdrama im nordfranzösischen Calais auseinandergesetzt. Zuletzt wurde in London eine besprühte Wand, auf der die Figur Cosette aus dem Roman "Les Misérables" inmitten von Tränengasschwaden zu sehen ist. Unter dem Bild ist ein QR-Code für Smartphones zu finden, der zu einem Video über einen Tränengaseinsatz von vor drei Wochen weiterleitet.

Der Berliner Street-Art-Künstler Sweza erklärt uns im Gespräch, wie er QR-Codes in seinen Werken nutzt. ist wie ein Schlüsselloch ins Internet - und er verschiebt oder erwitert den Ort der Kunst von der realen zur virtuellen Welt. Anders als Banksy macht er den QR Code auch selbst zur Kunst. Im Gespräch mit Timo Grampes erklärt Sweza, warum der Code für ihn wie ein Schlüsselloch ins Internet ist.

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