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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.07.2013

Aussteigen, um anzukommen

Von Menschen, die ein neues Leben wagen

Von Monika Köpcke

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Auch ein Burnout kann dazu führen, einen anderen Lebensweg einzuschlagen.  (picture alliance / dpa Foto: Marijan Murat)
Auch ein Burnout kann dazu führen, einen anderen Lebensweg einzuschlagen. (picture alliance / dpa Foto: Marijan Murat)

Raus aus dem Hamsterrad, alles aufgeben, etwas Neues machen - wer hat daran noch nie gedacht? Doch wagen tun es nur die wenigsten.

Die Sendung folgt nicht den Spuren der radikal Konsequenten, die schon immer nur das machten, was sie selbst für richtig hielten. Es geht vielmehr um Menschen, die sich an einem Punkt in ihrem Leben entschieden haben: So soll es nicht weitergehen, aus diesem Leben steige ich aus. Gründe dafür gibt es viele. Es muss nicht immer ein Burnout sein. Der Schritt kann religiös oder ideologisch motiviert sein.

Oder die Reaktion auf einen biografischen Bruch: Trennung, Krankheit, eine besondere Begegnung. Am Ziel einer jeden Orts-, Sinn- oder Werteverlagerung steht die ganz individuelle Antwort auf die Frage: Ein gutes Leben, was ist das eigentlich?


Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


Links zur Sendung:
Das Gute geht nie verloren… Hilfe für Burkina Faso
http://www.katrin-rohde-stiftung.de/

Menschen mit Wirkung - zur Agentur von Carsten Alex
http://www.menschenmitwirkung.de/


Literaturtipps:
- Christoph Pokrandt: "Weltreise zurück ins Leben. Die Geschichte eines Aussteigers"
Telescope Verlag

- Johannes Kneifel/Jörg Erb: "Vom Saulus zum Paulus: Skinhead, Gewalttäter, Pastor - meine drei Leben", Wunderlich Verlag

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