Archiv / Aus den Archiven 

"Es geschah in Berlin" - Folge 473/479Fingierte Stars, geprellte Zecher

Der Berliner Kurfürstendamm bei Nacht in den 60ern (picture alliance/akg-images)

Ein vermeintlicher Fußballstar kassiert munter Darlehen ein, betrügerische Lokale prellen ihre Kunden: Zwei weitere historische Krimis aus den 70ern aus unserem RIAS-Fundus "Es geschah in Berlin".

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Hollywood-Legende Clint Eastwood Der Mann ohne Namen

Gemaltes Plakatmotiv mit Clint Eastwood in Poncho und cooler Pose vor blau illuminiertem Hintergrund. (imago images / Everett Collection)

Clint Eastwoods Karriere begann in billigen Horrorfilmen und Westernserien. Zum Superstar wurde er erst im italienischen Western der 60er. Seitdem ist der Mann mit den hageren Zügen aus dem Kino nicht mehr wegzudenken.

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Historische RadiofeaturesDie RAF erschüttert die Bundesrepublik

Porträts von Andreas Baader und Ulrike Meinhof ([M]  imago images / ZUMA / Keystone)

In den 70er-Jahren hielt die Rote Armee Fraktion die Bundesrepublik in Atem. Am Ende der ersten RAF-Generation stand die "Todesnacht von Stammheim". Wie reagierten die Medien auf den Terrorismus? Zwei Archivbeiträge liefern ein Zeitbild.

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Music City USADie Klänge von Chicago

Auf einem Straßenfest steht ein kleines afroamerikanisches Kind und schaut zu einem Mann auf, der auf einem niedrigen Hocker Klarinette spielt. Aufgenommen wurde das schwarz-weiß Foto in Chicago, Illinois in den 1970er Jahren. (Getty Images / Robert Natkin)

Chicago ist Blues und Jazz. Musik, die vor allem Afro-Amerikaner in die Stadt am Michigan-See trugen. Siegfried Schmidt-Joos ist diesen Klängen 1978 gefolgt − in Interviews und mit Musikaufnahmen.

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200. Geburtstag des SchriftstellersFontane und die Fernverkehrsstraße 5

Bemaltes Transformatorgehäuse in Ribbeck als Huldigung an den Dichter Theodor Fontane, der den Birnbaum im Garten des Herrn von Ribbeck unsterblich machte  (dpa/ picture alliance/ Hans-Joachim Rech)

Ein großer Dichter, geboren im kleinen Neuruppin: Zwei Reporter waren auf den Spuren Theodor Fontanes in Brandenburg unterwegs. Und zwar schon vor gut 50 Jahren. Ihre Berichte verraten viel über seine Heimat – und auch über das geteilte Deutschland.

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"Es geschah in Berlin" - Folge 485/486Im Dickicht des Wirtschaftsbetrugs

Nachtansicht des Kurfürstendamms mit vielen bunt erleuchteten Fassaden. (picture alliance/dpa/Willi Gutberlet)

Undurchsichtige Geschäfte im alten West-Berlin: Betrügerische Buchlieferungen ziehen arglosen Adressaten das Geld aus der Tasche. Außerdem zerbrechen sich die Ermittler über fingierte Darlehen den Kopf. Zwei historische Krimis aus dem RIAS-Fundus.

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Radio-Reportage vom 20. Juli 1969Berlin ruft: Hallo Houston - hören Sie uns?

Die Raumfahrt-Experten des Radiosenders Rias Berlin berichten über die Weltraum-Mission Apollo 16: Dr. Ruprecht Kurzrock, Horst Eifler, Harro Zimmer (v.l.n.r.) am 2.5.1972 im heutigen Funkhaus von Deutschlandfunk Kultur.  (Deutschlandradio / Fred Noack)

Es kracht, es rauscht, dann steht die Leitung. Das Berliner Rias-Studio versucht am 20. Juli 1969 verzweifelt, den Kontakt zur NASA in Houston (Texas) herzustellen. Eine Livesendung, wie es sie heute nicht mehr geben würde.

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"Es geschah in Berlin" - Folge 463/464Betrüger in der Stadt

Leere, breite Straße - im Hintergrund eine große Baustelle, insgesamt überwiegt ein trister Eindruck. (imago/Gerhard Leber)

Ein Autohändler schlägt arglose Kunden übers Ohr. Eine junge Blondine wickelt vertrauensselige Herren um den Finger. Zwei weitere Kriminalfälle nach Protokollen der West-Berliner Polizei aus unserem RIAS-Fundus "Es geschah in Berlin".

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Politische LiederSingend in den 1. Mai

Die US-amerikanische Folk-Sängerin Joan Baez am 1. Mai 1966 in Berlin (picture alliance / akg)

Die US-Folksängerin Joan Baez und der deutsche Liedermacher Franz Josef Degenhardt sangen 1966 bei der DGB-Kundgebung am Vorabend des 1. Mai. Sie stellten mit anderen Künstlern das musikalische Rahmenprogramm. Mit dabei war auch das Radio.

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Die Bohème in München und BerlinDie Vorfahren der Alternativen

Ein in rot gehaltener, farbenfroher Kaffeesaal aus den 30ern. (imago images/Arkivi)

Noch bevor es den Begriff überhaupt gab, waren die intellektuellen Kaffeehausgänger der Bohème bereits Subkultur. Nicht nur berauscht vom Kaffee stritten sie – und legten dabei den Grundstein für eine eigene Literaturrichtung.

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Erinnerung an Fritz Rau"Jazz war Entnazifizierung an Leib und Seele"

Fritz Rau und Udo Lindenberg umarmen einander und blicken in die Kamera. Rau trägt weiß, Lindenberg schwarz. (imago/teutopress)

Mit einem RIAS-Gespräch von 1986 erinnern wir an den 1930 geborenen und 2013 gestorbenen Konzertveranstalter Fritz Rau. Er erzählte Anekdoten seiner Begegnungen unter anderen mit den Rolling Stones und betonte die politische Kraft der Jazz-Musik.

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RIAS-Krimi: Es geschah in BerlinZwei Männer – zwei Schicksale

Tanz in West-Berlin - Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre (picture alliance / dpa / Joachim Barfknecht)

Die RIAS-Krimi-Reihe "Es geschah in Berlin" griff wahre Fälle aus den Protokollen der West-Berliner Polizei auf. Diesmal sind die Helden zwei junge Männer: Der eine gerät auf die schiefe Bahn. Der andere wird Opfer eines Raubüberfalls.

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Rache für den Prager FrühlingAngeklagt in der ČSSR

Nach Protesten gegen den Einmarsch sowjetischer Truppen in Prag brennt ein sowjetischer Panzer (imago/CTK Photo)

Nach dem "Prager Frühling" im August 1968 nahm die kommunistische Partei Rache an jenen, die sich für einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" engagiert hatten.

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Geiselnahme von GladbeckDie Medien und ihre Mörder

Der Entführer Hans-Jürgen Rösner steht mit einer Pistole in der Hand vor einer Traube von Journalisten, die ihm Mikrofone entgegenstrecken und mit Kameras filmen. (dpa / Thomas Wattenberg)

Die Rolle der Medien während der dramatischen Geiselnahme in Gladbeck vor 30 Jahren war von Anfang an umstritten. Wir wiederholen eine Bilanz zum zehnten Jahrestag der Ereignisse aus dem Jahr 1998.

Vor 70 JahrenDeutschland und der Marshall-Plan

Hochkommissar John McCloy und Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnen am 15. Dezember 1949 den Marshallplan genannten ERP-Vertrag (picture-alliance / dpa)

Das US-Aufbauprogramm des Marshallplans sollte nach dem Zweiten Weltkrieg dem wirtschaftlich zerstörten Westeuropa zugute kommen: Drei historische RIAS-Sendungen erinnern an die Debatten der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Todestag vor 50 JahrenAls Martin Luther King Berlin besuchte

Martin Luther King besucht am 13. September 1964 die Berliner Mauer (imago/United Archives)

Vor 50 Jahren wurde der afroamerikanische Bürgerrechtsaktivist Martin Luther King ermordet. Wir erinnern mit zwei historischen Radiobeiträgen: Ein Zeitzeuge blickt zurück und 1964 berichtete der RIAS von Kings Besuch in Berlin.

Blick auf die 1920er-JahreGorki, die Russen und Berlin

In der Maxim Gorki-Gedenkstätte in Heringsdorf steht eine Büste von Alexei Maximowitsch Peschkow - in der Literatur besser bekannt unter dem Pseudonym Maxim Gorki (der Bittere) - auf einem Tisch. (picture alliance / dpa / Stefan Sauer)

Mit einem Feature von Gottfried Eberle blicken wir auf Maxim Gorkis Leben und Werk. Außerdem stellen wir das Berliner Künstlerlokal "Prager Diele" vor. Dort trafen sich in den 1920er-Jahren russische Emigranten.

Amerikanische Jugend zwischen Pop und ProtestUnterwegs nach Utopia

Eine Szene aus "Easy Rider" mit Dennis Hopper und Peter Fonda als Rocker (imago/United Archives)

Die Entwicklung der amerikanischen Jugendkultur hat Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht nur die Geschichte der USA geprägt. Mit leichter Zeitverzögerung gelangte die Musik, der Lebensstil sowie die politischen Proteste, die diese Entwicklung prägten, auch nach Europa.

Requiem in RockVom frühen Tod in der Musik

Aufnahme der Sängerin Janis Joplin. (dpa / picture alliance)

Janis Joplin, die am 19.01.2018 ihren 75. Geburtstag gefeiert hätte, Otis Redding, Jimi Hendrix, Jim Morrison – nur eine kleine Auswahl von Rockmusikern, die viel zu früh verstarben. Ein Feature von 1977 erinnert an sie.

100 Jahre UFADer deutsche Film zwischen Kunst und Zensur

Berlin Mitte Friedrichstraße bei Nacht mit UFA Kino (imago stock&people)

1917 wurde die UFA, die 'Universum Film AG', als Zusammenschluss privater Filmfirmen gegründet. Es handelte sich um eine verdeckte Verstaatlichung: Der neue Filmkonzern sollte vor allem nationalen Interessen dienen.

Die Stimme der KritikZwei Sendungen über Feuilleton-Legende Alfred Kerr

Ein überdimensionales Porträt von Alfred Kerr in den Räumen des Münchener Theater-Museums, in dem im Rahmen der Freundschaftswoche "Berlin in München" im Jahr 1962 eine Ausstellung mit Bildern, Dokumenten und Manuskripten aus dem Leben des berühmten Berliner Kritikers gezeigt wird.  (picture-alliance/ dpa/ Rauchwetter)

Kritiker Friedrich Luft stellt eine andere Kritikerlegende vor: Alfred Kerr, legendäre Feuilleton-Größe, dessen Geburtstag sich am 25.12.2017 zum 150. Mal jährte. 1933 floh er vor den Nationalsozialisten bis nach England. Was machte ihn aus, was bewegte ihn?

Mehr als nur ein FestWeihnachtsgeschichten von Böll, Fallada und Kästner

Der Schriftsteller Heinrich Böll in seiner Bibliothek, aufgenommen am 07.12.1970. (dpa)

"Weihnachten im Großstadtbahnhof" - diese Erzählung Heinrich Bölls führt ein in den Reigen von Geschichten über die Weihnacht. Böll reflektiert über die Anonymität der Moderne, Hans Fallada erinnert sich an eine Weihnacht im Berlin um 1900 und Erich Kästner erzählt von einem unverhofften Geschenk.

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