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Sonntagsrätsel | Beitrag vom 10.01.2021

Auflösung der 2790. AusgabeGesucht wurde: Kasino bzw. Casino

Moderation: Ralf Bei der Kellen

Blick in das Casino von Baden-Baden (picture alliance)
Alter Prunk: im Casino von Baden-Baden. (picture alliance)

Mit Kasino bezeichnet man eine Spielbank sowie einen Aufenthalts- und Speiseraum. Je nachdem, ob Sie den Rubikon deutsch oder italienisch schrieben, bekamen sie ein Kasino mit einem K oder C am Anfang – der Duden kennt beide Schreibweisen.

1. Frage
Im ausgehenden 15. Jahrhundert gehörte der Franko-Flame Josquin Desprez zu den bekanntesten Komponisten. Zu seinen Werken zählt man auch die "Missa di Dadi", die "Würfelmesse". Ihren Namen schuldet sie dem Umstand, dass die Tonlängen der Tenorstimme in der Partitur durch die Augenzahl eines Würfels angegeben werden. Die Frage dazu zielt auf den norditalienischen Grenzfluss, den Caesar am 10. Januar 49 v. Chr. überschritt. Aus seinem Namen notieren Sie bitte den fünften Buchstaben – und zwar egal, ob aus der deutschen oder der italienischen Schreibweise, da es das Lösungswort ebenfalls in zwei Schreibweisen gibt.

K/C – Rubikon / Rubicon

2. Frage
In einer Oper von Giuseppe Verdi beginnt der dritte Akt mit einem Soldatenchor. Im Kriegslager des Grafen von Luna warten die Soldaten auf das Angriffssignal – und vertreiben sich die Zeit bis dahin mit Würfelspielen. Unterdessen verzehrt sich der Graf nach seiner Geliebten Leonora, die in der belagerten Festung sitzt. Und wie heißt diese Verdi-Oper? Uraufgeführt wurde sie am 19. Januar 1853 in Rom. Aus ihrem deutschen Titel soll notiert werden: vom zweiten Wort, also dem Wort nach dem bestimmten Artikel, der sechste Buchstabe.

A – Der Troubadour / Il Trovatore

3. Frage
Die kreativsten Jahre des zu Musik Nummer drei gesuchten Pianisten und Sängers fielen in die Prohibitionszeit in den USA. In den sogenannten Speakeasys, den Flüsterkneipen, gab es neben illegalem Alkohol auch Glückspiele. Und bei denen wurde oft gehörig betrogen. Davon handelt vermutlich auch das Lied "Buckin‘ The Dice", zu Deutsch "Am Würfel rütteln".

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Wir suchen den Sänger. Geboren wurde er am 21. Mai 1904 im New Yorker Stadtteil Harlem, gestorben ist er am 14. oder 15. Dezember 1943 auf einer Reise im Santa-Fé-Express. Heute kennt man ihn vor allem als Urheber des Jazzstandards "Honeysuckle Rose". Den gesuchten Buchstaben finden Sie in seinem ersten Vornamen oder dem bekannteren (etwas despektierlichen) Spitznamen an letzter Stelle.

S – Thomas "Fats" Waller

4. Frage
In der Poesie wird die Zufälligkeit des Lebens gerne mit einem Würfelspiel vergleichen. So auch in dem Lied "Ich bin ein Vagabund" aus dem Jahr 1957. Die zugehörige Frage zielt auf den Sänger. Quasi aus einer Laune des Schicksals heraus wurde er zum Hamburger Jungen. Dabei wurde er am 27. September 1931 vermutlich in Österreich geboren. Zielführend ist hier der dritte Buchstabe aus seinem Künstlernachnamen.

I – Freddy Quinn

5. Frage
Auf Französisch heißt "Die Würfel sind gefallen" "Les dés sont jetés". Ein Lied mit dem Titel "Quand les dés sont jetés" sang 1962 der Franzose Lucien Lupi. Dass Gott kein Fan dieses Zufallsprinzips ist, davon war ein bekannter Physiker überzeugt, dem gemeinhin der Ausspruch "Gott würfelt nicht" zugeordnet wird. Aus dem Familiennamen dieses Nobelpreisträgers notieren Sie bitte den dritten oder den letzten Buchstaben.

N – Albert Einstein

6. Frage
1972 schaffte es das Lied "Tumbling Dice" in den USA bis in die Top Ten. 1997 interpretierte es der Bluesgitarrist Johnny Copeland. Und von welcher britischen Band stammt die Urfassung dieses Stückes? Zuerst erschienen ist es auf dem Album "Exile On Mainstreet". Wenn Sie den bestimmten Artikel mitzählen, finden Sie den gesuchten Buchstaben im zweiten Wort an zweiter Stelle und im dritten Wort an dritter Stelle.

O - The Rolling Stones

Wenn Sie mitmachen möchten, schreiben Sie uns eine E-Mail an sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de oder per Post an Deutschlandfunk Kultur – Sonntagsrätsel – Postfach 10819 Berlin oder senden Sie uns ein Fax an die Nummer: 030 – 8503 29 5608.

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