Astrologie-Podcasts

    Sag mir, dass ich etwas Besonderes bin

    20:31 Minuten
    Ein Blick ins Weltall mit vielen Sternen und rötlichen Wolken.
    Kann einem der Blick in die Sterne Sicherheit geben? © Imago / StockTrek Images / Giulio Ercolani
    Moderation: Heiko Behr · 23.07.2021
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    Der Markt mit den Sternzeichen boomt und hat längst die Podcastwelt ergriffen: Als persönliches Deutungsangebot für die eigene Person und die Welt da draußen. Warum passt das Reden über die Astrologie so gut in unsere Zeit?
    Horoskope sind cool geworden. Fristete die Astrologie noch vor einigen Jahren eine belächelte Nischenexistenz in Fernsehzeitschriften, gibt es sie mittlerweile an den verschiedensten Stellen im Netz, als App - und natürlich auch als Podcast.
    Wem es unangenehm ist, sich nach Planetenkonstellationen zu richten, kann sich diskret per Kopfhörer damit beschäftigen und bekommt jeden Morgen ein bisschen Lebenshilfe aufs Ohr.

    Die Sprache der Therapie

    Aber warum passt die Beschäftigung mit den Sternzeichen so gut in diese Zeit der Krisen und Umbrüche – besonders für die Generation der Millenials?
    Moderator Heiko Behr macht den Selbstversuch und sucht mit der Autorin Ann-Kristin Tlusty nach Antworten: Was macht ein Podcast wie "Stars like us" von Aliza Kelly anders als die App "Co-Star"? Was verbindet die Sprache der Astrologie-Podcasts mit dem therapeutischen Reden?
    Und führt das Vertrauen in die Sterne dazu, dass man die Welt akzeptiert, wie sie ist, weil ja eh alles vorbestimmt ist – oder kann man sie die Astrologie auch kritisch aneignen, wie das queere Communities versuchen?
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